1:2 Rapid Wien verlor im „Schongang“ gegen SCR Altach

Wien. Die Generalprobe vor dem wichtigem Europa Cup Play-off Halbfinalspiel gegen die Burgenländer setzte es in der letzten Bundesligarunde gegen die Altacher eine 1:2 Niederlage.

Coach Didi Kühbauer stellte seine Mannschaft so um, sodass seine routinierten Spieler für den kommenden Dienstag geschont werden konnten.

Neo-Sportboss Zoran Barisic sieht mäßiges Debüt in der ersten Hälfte!

Bei seiner Premiere als neuer Sportboss nahm Zoran Barisic auf der Tribüne in der Rapid Loge Platz, nur unweit von Vorgänger Fredy Bickel. Der Schweizer wurde vor Anpfiff verabschiedet und bekam trotz der allgemeinen mäßigen Erfolge in seiner 18-monatigen Amtszeit einen Abschieds-Applaus. Beide sahen wie die 13.500 Zuschauer im Allianz Stadion ein Fußball-Spiel, das diesen Begriff nicht verdient hatte.

Die Wiener setzten auf Hinblick zum Play-off Spiel auf Rotation und begann das Spiel mit elf Veränderungen zur vergangen Woche. Darunter feierte Amateur Spieler Patrick Obermüller sein Debüt.

Die Mannschaftsumstellungen brachten kein sonderlich begeisternden Fußball der Wiener und auch der Voralberger zutage zumindest in der ersten Hälfte. So ging es in die Pausenkabine mit einem 0:0 hinein.

Mergim Berisha und Manfred Fischer auf der Siegerstraße!

Nach dem Seitenwechsel änderte sich bei frühlingshaften Temperaturen nichts wesentlich besseres im Tempo des Spieles.

SCR Altach setzte ein paar Akzente wie in der 53. Minute Mergim Berisha versenkte einen Freißstoß aus rund 20 Metern mit viel Power zum 0:1.

Daraufhin versuchte es Manuel Martic auf der Gegenseite. Sein Freißstoß aus 35 Metern war zwar wuchtig aber zu zentral zum Tor.
Nach dem aber Manfred Fischer aus 16 Metern ins kurze Eck traf, war die Stimmung in Hütteldorf im Keller – 0:2 nach 62 Minuten.
Das tröstliche Ehrentor aus einem Elfmeter – Nachschuss von Andrija Pavlovic in der 71 Minute konnte das auch nicht mehr ändern, 1:2.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

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