1:2 Rapid Wien’s Zug zu einem Europacup -Ticket scheinbar schon weg.

Tor von Stefan Schwab war zu wenig für einen vollen Erfolg!

Wien. Den Grün – Weißen droht das Europacup-Ticket durch die Finger zu rutschen.

Nach dem 1:2 im Play-off-Hinspiel gegen die Grazer vor 15.800 Zuschauern im Allianz Stadion hat Sturm Graz „das Heft“ nun in eigener Hand.

Rapid Wien hatte die Chance im eigenen Stadion einen Vorsprung für das Rückspiel in Graz herauszuspielen. Kapitän Stefan Schwab schoss in der 60. Minute durch Vorlage von Kollegen Thomas Murg das 1:0.

…der Ball im Tor von Jörg Siebenhandl in der 60. Minute zum 1:0 für Rapid Wien

Kurzer Zeit später hatte der Senegalese Aliou Badji in der 67. Minute das 2:0 auf Fuß, scheiterte aber gegen den Grazer Torhüter Jörg Siebenhandl im Alleingang.

Als die Hütteldorfer am besten ins Spiel gekommen waren, kippte das Match. Aufgrund eines Verletzungspechs von Routine Mario Sonnleitner kam der Bundesliga-Debütant Leo Greiml ins Spiel.

Der junge Spieler ließ vor dem 1:1 den Fuß vor Otari Kiteishvili stehen und dieser Spieler stürzte um. Foul. Der daraus folgender Elfmeter wurde von Jakob Jantscher (69. min.) verwandelt.

Und wenn es schon einmal „Bitter“ kommt dann gleich zweimal. Nämlich in der 78. Minute wird Torhüter Richard Strebinger von Juan Domiguez bedrängt und greift statt nach dem Ball daneben und Leo Greiml erzielt ungewollt das 1:2 für die Grazer.

Coach Dietmar Kühbauer stellte sich aber nach dem Spiel auf der Pressekonferenz hinter seinen Debütanten: „ Er ist ein Riesentalent. Das Elferfoul beim Ausgleich passiert im Fußball einfach, beim zweiten Tor war es ein Foul am Torhüter.“ Zum Spiel selbst: „Naja, einfacher ist es nicht geworden.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

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