2:1 Rapid Wien tat sich das Leben selbst schwer.

Zwei „billige“ Elfmeter retten den Heimsieg und somit 3 Punkte

Wien. Von „rohem Fleisch und Feuer im Hintern“, hatte Rapid Coach Goran Djuricin vor dem Match gesprochen.
Und damit zu viel versprochen. Obwohl die Grün-Weiße Elf (neu mit Philipp Schobesberger, Manuel Thurnwald und Thanos Petsos) zu einem Blitzstart gezwungen wurde. Weil die Niederösterreicher in ihrer neuen Fünferkette hängen blieben: Babacar Diallo schoss als letzter Mann panisch Mitspieler Luan ab, Giorgi Kvilitatia fiel der Ball vor die Beine, Torhüter Christoph Riegler grätschte in den Georgier um, die fällige Karte blieb aus, der Elfmeterpfiff kam jedoch: Giorgi Kvilitatia netzte somit zum 1:0 (6.) ein.

Torhüter Christoph Riegler hatte viel zu tun…
Foto: © Andreas Prochaska

Es war ein Geschenk, das Rapid Wien nicht ablehnen konnte, sich aber auch danach nicht verdiente. Das Feuer fehlte. Die St. Pöltener konnten nicht mehr und die Wiener taten nur das Nötigste (Spielkontrolle).

Ein Giorgi Kvilitatia – Kopfball (26.) und eine Chance (41.) für Stefan Schwab, der Torhüter Christoph Riegler abschoss blieben die Highlights aus der ersten Hälfte.

Abwehrkampf vor dem St. Pölten – Tor
Foto: © Andreas Prochaska

Doch es wurde nicht weltbewegend besser, sondern schlechter. Spielwitz und Freude vermisste man komplett. Zumal Thomas Murg und Max Hofmann das rasche 2:0 nach Wiederbeginn nicht machten. Somit „half“ unfreiwillig der

SKN St. Pölten nach. Das Handspiel von Babacar Diallo aus kurzer Distanz im Strafraum bescherte den nächsten Elfmeter. Diesmal netzte Stefan Schwab zum 2:0 (67.) ein.

Doch plötzlich ging sogar das Zittern los: Weil Aleksandar Vucenovic aus einem Konter auf 1:2 (75.) verkürzte. Und der Pechvogel Babacar Diallo (79.) hatte dann noch den Ausgleich am Kopf, traf aber das Tor nicht.

O-Töne:

  • Rapid – Coach Gorgan Djuricin: „Mir hat die erste Halbzeit sehr gut gefallen. Im Gegenteil zur zweiten Hälfte da war der Elfmeter sehr glücklich für unser Team und die St. Pöltener wurden allgemein besser, sodass der Ausgleich mehr oder weniger in der Luft lag.“
  • SKN St. Pölten Coach Didi Kühbauer: „Wir haben uns nicht belohnt. Die Passivität der ersten Halbzeit war zuvor so nicht besprochen worden und die zweite Halbzeit war besser. Letztendlich nicht das Unentschieden erreicht.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

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