2:1 Rapid Wien erkämpfte sich den ersten Heimsieg

Rapid Wien siegte gegen Wacker Innsbruck mit Müh und Not. Somit ist die Liga-Krise mit 2:1 beendet.

Wien. Mit fünf Umstellungen im Vergleich zum 3:1 Erfolg gegen Steaua Bukarest gingen die Grün-Weißen in das Spiel. Für die erste Torchance brauchte Rapid Wien 17 Minuten, Veton Berisha scheiterte an den Innsbrucker Torhüter Christopher Knett.

Eine Minute darauf durften die 17.400 Zuschauer im Weststadion erstmals jubeln, nämlich Kapitän Stefan Schwab nickte nach Thomas Murg Flanke zum 1:0 (18. min.) ein. Die Hütteldorfer in Fühung jedoch in der Minute 25 im Glück: Zlatzko Dadic spitzelte den Ball an Richard Strebringer vorbei, Marvin Potzmann rettete mit einem sehenswerten Abwehr auf der Torlinie. Dann konnte sich der Tiroler Torhüter Christopher Knett auszeichnen: zuerst gegen Andrei Ivan (38. min.) und 49 Sekunden nach der Pause gegen Philipp Malicsek.

Entscheidung

Die mangelnde Torchancenauswertung der Wiener sollte beinahe zum Verhängnis werden. Denn Rapid Wien agierte in der Folge ungenau, mit vielen Fehlpässen. Wacker Innsbruck optisch überlegen, erzeugte aber zu wenig Gefahr. So nützte Rapid Wien die Gelegenheit und machte aus dem Nichts das 2:0: Deni Alar knipste den Ball nach kurzer Abwehr von Torhüter Christoper Knett dennoch in die Maschen.

Die Tiroler gaben aber nicht auf: zuerst scheiterte Daniele Gabriele noch an Richard Strebinger (83. min.), dann traf Christoph Freitag zum 2:1 (89. min.). Rapid Wien beendet somit die Ligakrise und kann mit positiver Einstellung nach Bukarest reisen.

O-Ton:

  • Rapid – Coach Gorgan Djuricin: „Ohne Richard Strebinger geht dieses Spiel anders aus. So macht er sich interessant für viele Klubs. Und so viele Torchancen nicht zu nutzen, dass können wir uns gegen Bukarest nicht erlauben. Da müssen die Pässe besser zu Ende gespielt werden.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: SPORTREPORT

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