0:1 Wunder blieb aus, Rapid Wien muss auf Rückspiel hoffen.

Wien. 0:1 – Die „Grün-Weiße“ Mannschaft mit Ihrer Beton-Taktik führte nicht zum Erfolg.

Mutlose Hütteldorfer verloren das Hinspiel in der Europa League gegen Inter Mailand mit 0:1. Das einzige Tor vor 23.850 Zuschauern im ausverkauften Allianz Stadion erzielte Lautaro Martinez per Foulelfmeter (39. Min.).

Elfmetertorschütze Lautaro Martinez (Trikot 10)

Manuel Thurnwald hatte zuvor den Stürmer im Strafraum zu Fall gebracht. Im Rückspiel in einer Woche benötigt Rapid Wien zumindest ein Tor. Dafür müssen aber die Hütteldorfer in Mailand aber mutiger auftreten.

Beim Spiel in Wien verzichtete Trainer Didi Kühbauer in der Startformation auf Philipp Schobesberger, Thomas Murg und Christoph Knasmüllner. Solospitze Veton Berisha sollte es richten.

Die Hütteldorfer gaben in der ersten Hälfte keinen Torschuss ab.(Ballbesitz: 28:72 %). Die einzigen Nadelstiche setzte das Rapid Wien Ärzte Team bei Mario Sonnleitner. Er erlitt nämlich ein böses Cut, musste genäht werden.

Nach der Pause brachte Dietmar Kühbauer erst Philipp Schobesberger, dann Christoph Knasmüllner. Und diese Einwechslung hätte mit seiner ersten Ballberührung fast den Ausgleich erzielt. Doch Inter Mailand Torhüter Samir Handanovic drehte den Ball über die Latte.

Es blieb die einzige Chance für die „Grün-Weißen.“ Die italienische Mannschaft tat nur das Notwendigste, das reichte völlig aus. Auch das Fehlen von Starstürmer Mauro Icardi half den Hausherren wenig. Ausgerechnet sein Ersatzmann schoss das Goldtor.

O-Töne:
– Rapid Wien Coach Didi Kühbauer: „Wir wollten kompakt stehen, das ist gelungen. Es war ja Inter Mailand am Platz und nicht irgendeine Mannschaft. Jetzt müssen wir in Italien das Unmögliche möglich machen.“

– Inter Mailand Coach Luciano Spalletti : „Der Platz war schwer bespielbar, wir konnten den Ball nicht so laufen lassen, wie wir das gerne gehabt hätten. Der Rasen hat uns durchaus Probleme bereitet. Er ist zwar erst vor kurzem erneuert worden, aber wir sind es nicht gewohnt, auf so einem Platz zu spielen.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © www.austriannews.eu

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