2:1 Rapid Wien tat sich das Leben selbst schwer.

Zwei „billige“ Elfmeter retten den Heimsieg und somit 3 Punkte

Wien. Von „rohem Fleisch und Feuer im Hintern“, hatte Rapid Coach Goran Djuricin vor dem Match gesprochen.
Und damit zu viel versprochen. Obwohl die Grün-Weiße Elf (neu mit Philipp Schobesberger, Manuel Thurnwald und Thanos Petsos) zu einem Blitzstart gezwungen wurde. Weil die Niederösterreicher in ihrer neuen Fünferkette hängen blieben: Babacar Diallo schoss als letzter Mann panisch Mitspieler Luan ab, Giorgi Kvilitatia fiel der Ball vor die Beine, Torhüter Christoph Riegler grätschte in den Georgier um, die fällige Karte blieb aus, der Elfmeterpfiff kam jedoch: Giorgi Kvilitatia netzte somit zum 1:0 (6.) ein.

Torhüter Christoph Riegler hatte viel zu tun…
Foto: © Andreas Prochaska

Es war ein Geschenk, das Rapid Wien nicht ablehnen konnte, sich aber auch danach nicht verdiente. Das Feuer fehlte. Die St. Pöltener konnten nicht mehr und die Wiener taten nur das Nötigste (Spielkontrolle).

Ein Giorgi Kvilitatia – Kopfball (26.) und eine Chance (41.) für Stefan Schwab, der Torhüter Christoph Riegler abschoss blieben die Highlights aus der ersten Hälfte.

Abwehrkampf vor dem St. Pölten – Tor
Foto: © Andreas Prochaska

Doch es wurde nicht weltbewegend besser, sondern schlechter. Spielwitz und Freude vermisste man komplett. Zumal Thomas Murg und Max Hofmann das rasche 2:0 nach Wiederbeginn nicht machten. Somit „half“ unfreiwillig der

SKN St. Pölten nach. Das Handspiel von Babacar Diallo aus kurzer Distanz im Strafraum bescherte den nächsten Elfmeter. Diesmal netzte Stefan Schwab zum 2:0 (67.) ein.

Doch plötzlich ging sogar das Zittern los: Weil Aleksandar Vucenovic aus einem Konter auf 1:2 (75.) verkürzte. Und der Pechvogel Babacar Diallo (79.) hatte dann noch den Ausgleich am Kopf, traf aber das Tor nicht.

O-Töne:

  • Rapid – Coach Gorgan Djuricin: „Mir hat die erste Halbzeit sehr gut gefallen. Im Gegenteil zur zweiten Hälfte da war der Elfmeter sehr glücklich für unser Team und die St. Pöltener wurden allgemein besser, sodass der Ausgleich mehr oder weniger in der Luft lag.“
  • SKN St. Pölten Coach Didi Kühbauer: „Wir haben uns nicht belohnt. Die Passivität der ersten Halbzeit war zuvor so nicht besprochen worden und die zweite Halbzeit war besser. Letztendlich nicht das Unentschieden erreicht.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

5:1 Rapid Wien führte den Wolfsberger AC vor.

Matchwinner „Giorgi Kvilitaia“
Foto © Andreas Prochaska

Giorgi Kvilitaia schnürte erstmals Dreierpack.

Wien. Gegenüber den 0:0 in Altach gab es mit Manuel Thurnwald, Dejan Ljubicic, Louis Schaub und Veton Berisha vier neue Spieler in der Startelf von Rapid Wien – der zuletzt schwache Philipp Schobesberger saß, wie Stefan Schwab bei seinem Comeback, zu Beginn auf der Bank. Stefan Schaub streifte die Kapitänsbinde über und legte Thomas Murg früh die erste Top-Chance auf: Doch dieser schoss aus elf Metern über das Tor (3.). Dennoch fiel Rapid Wiens frühester Treffer in dieser Saison: Giorgi Kvilitaia kam im Strafraum nach einem leichten Kontakt mit Michael Sollbauer zu Fall, verwandelte den Elfmeter mit Glück zur Führung (8.).

Vor 12 700 Zuschauern taten die Grün-Weißen gegen, desolate Gäste wenig, ehe Veton Berisha seinen ersten Doppelpack schnürte: Erst verwertete er ein Lucas Galvao Zuspiel zum 2:0 ins lange Eck (25.), um vier Thomas Murg – Assist erneut abgebrüht zu treffen – 3:0!

Tjhomas Murg hatte mit einem Freistoß an die Stange (39.) Pech, nach der Pause servierten die Wölfe Giorgi Kvilitaia das 4:0 (49.).

Und auch im Finish stand der Georgier im Mittelpunkt: Erst sorgte er mit einem unglücklichen Eigentor für das 4:1 der Gäste (79.), um dann mit einem wuchtigem Schuss aus zehn Metern den ersten Dreierpack für die Hütteldorfer zu schnüren. Und Heimo Pfeifenberger verkündete selbst auf der Pressekonferenz seinen Rücktritt.

Abschiedsfoto zwischen Goran Djuricin und Heimo Pfeifenberger
Foto © Andreas Prochaska

O-Töne:

  • Rapid – Coach Gorgan Djuricin: „5 Tore das ist eine Leistung. 3 Tore von Giorgi Kvilitaita und 2 von Veton Berisha das hat mir sehr gut gefallen und wir trafen weniger Stange oder Latte.“
  • Wolfsberger AC Coach Heimo Pfeifenberger: „Es war ein sehr zaches Spiel von unserem Team und wenn Du nach 30 Minuten schon mit 3 Toren Rückstand zurück liegst dann ist es schwer wieder in Schwung zu kommen.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

2:1 Rapid Wien erreicht das ÖFB-Cup Halbfinale

  • Mit eiskaltem Doppelschlag zum Erfolg
  • Goran Djuricin: „Habe Moral angesprochen!“

Wien. Rapid Wien zitterte sich mit einem 2-1 Sieg über den SV Ried ins ÖFB-Cup Halbfinale.
Beim Anpfiff hatte es minus neun Grad. Die Stimmung der 7.200 Zuschauern im Allianz Stadion wurde aber noch frostiger.

Der SV Ried, in 40 Liga-Spielen in Wien sieglos, spielte im Cup-Viertelfinale groß auf und ging durch einen Wießmeier Elfmeter 1:0 (46.) in Führung. Die Grün-Weißen zitterten: Denn der Tabellenführer der Erste Liga hatte Großchancen auf das 2:0: Thomas Fröschl (50., 54.) und Joker Philipp Prosenik (68.) scheiterten vor Richard Strebinger.

Dann schlugen die Hütteldorfer eiskalt zurück: Boli Bolingoli schoss Julian Wießmeiers Unterarm an, Joelinton (75.) blieb gelassen und versenkte den darauffolgenden Elfmeter zum 1:1. Nur 87 Sekunden später köpfelte Giorgi Kvilitaia das erlösende 2:1 – Goldtor ein.

„Ich habe in der Pause die Moral angesprochen. Dann hat das Team alles reingehaut. Heute hat aber der glückliche gewonnen“, so Goran Djuricin nach dem heißen Tanz. „Wir hätten 3:0, 4:0 führen können“, stellte Ried-Trainer Lassaad Chabbi klar. „Der Elfmeter von Rapid Wien hätte es niemals geben dürfen.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: SPORTREPORT

2:0 Erster Heimerfolg im Frühjahr

  • Rapid Wien gewinnt erstmals im Jahr 2018!
  • Doppeltorschütze Giorigi Kvilitaia tanke Selbstvertauen

Wien. Das Spiel war ein besseres im Vergleich zu den vergangen Matches. Klar es war nicht perfekt, aber die Grün-Weißen kämpften und forderten die Linzer. Die 14.800 Zuschauer bekamen etwas geboten für ihr Geld und beide Mannschaften spielten guten Fußball. Nach drei Spielen in Serie als Sieger vom Platz zu gehen musste der LASK erstmals wieder eine Niederlage einstecken.

Giorigi Kvilitaia köpfelte vor der Pause ins Tor

Rapid Wien Coach Goran Djuricin ließ erstmals im Frühjahr beide Stürmer von Anfang auflaufen, nämlich Joelinton und Kvilitaia mit der großen Hoffnung zum Erfolg.

Zu Beginn des Spieles noch ein bisschen Pech im Spiel, wie in Minute 7 Joelinton bediente Kvilitaia der Georgier trifft die Stange.

In Minute 15 versuchte es Joelinton mit einem starken Angriff und Torhüter Pavao Pervan parierte den Ball sensationell. Rapid Wien hatte das Spiel und Gegner gut im Griff und die ambitionierten Linzer lauerten auf Konter.

Ein Chance hatte kurz vor der Pause Thomas Goiginger der die Unaufmerksamkeit der Abwehr von Rapid Wien ausnutzte und nur an Torhüter Richard Strebinger scheiterte.

Kurz danach zeigte Thomas Murg seine Klasse und spielte eine Flanke zum Georgier Giorgi Kvilitaia, der seinen Kopf zum 1:0 richtig positionierte.

Diesen glücklichen Erfolgslauf nahmen die Grün-Weißen in die zweite Halbzeit mit und neuerlich gelang es Georgier aus einem Distanzschuss aus 25 Metern zum 2:0 einzunetzen.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: SPORTREPORT

1:1 Rapid Wien wartet auf den ersten Sieg im Frühjahr!

  • Bolingoli rettet den Wiener einen Punkt!
  • Sturm Graz bringt das Remi auch nicht weiter.

Wien. Auch im fünften Heimspiel in Serie blieb Rapid Wien ohne vollem Heimerfolg.
Vor 20.200 Zuschauern spielte man mit Müh und Not ein Unentschieden heraus und rettete somit einen Punkt.
Auch Sturm Graz zeigte nicht gerade eine Meisterleistung sicherte sich aber mit dem Ergebnis den zweiten Tabellenplatz ab.

Die Grazer „Blackys“ nutzen einfach einen Patzer der „Grün-Weißen“ Wiener zur Führung.

… sehr engagiert im Spiel Thomas Murg.

Obwohl Rapid Wien von Anfang besser in das Spiel findet und mit der ersten Chance von Thomas Murg eingeleitet in Minute 7 von Philipp Schobesberger hätte einnetzen können, trotz Abseitsstellung nichts gebracht. Sturm Graz lauerte auf Konter und Fehler von Rapid Wien und diese kamen in Folge. Ein Patzer von Thanos Petsos, Deni Alar läuft alleine auf das Tor und Richard Strebinger hält. (9.) In Minute 20 machten es die Blackys besser. Der Abschlag von Richard Strebinger war nicht ausreichend weit genug in das Spielfeld und Thorsten Röcher ließ diese Chance nicht entgehen. Somit stand es 0:1 für Sturm Graz und somit Sturm Graz Coach Heiko Vogel zufrieden.

Rapid Wien spielte weiter mit zahlreichen Patzern. Stefan Hierländer nimmt Lucas Galvao den Ball ab und läuft Richtung Tor. Ein rascher Angriff mit 4 Grazern gegen einen „Grün-Weißen“ Abwehrspieler, doch Stefan Hierländer vertändelt die Chance zum Führungsausbau.

Ebenso gelang es Philipp Schobesberger alleine vor Torhüter Jörg Siebenhandl stehend den Ball nicht in das Tor zu schießen (32.).

Rapid Wien war gut beraten das Spiel nach der Pause anders aufzuziehen. Aber eine Veränderung des Spieles war nicht wirklich zu sehen. Ideenlosigkeit war mehr zu sehen als zielführende Angriffe auf das Tor der Grazer.

Zum Ende des Spieles traf Tamas Szanto in Minute 82. nur die Latte ehe es Boli Bolingoli einfach mit einem Distanzschuss (88.) versuchte und zum 1:1 traf.

Ganz zum Schluss nutzte Peter Zulj (95.) eine riesen Chance zum Sieg für Sturm Graz nicht und so blieb es beim Unentschieden.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: Andreas Prochaska

Riesenerfolg für die Coca-Cola FIFA World Cup Trophy Tour

Am 11. Februar war der Original-FIFA WM-Pokal™ im Rahmen der Coca-Cola FIFA World Cup™ Trophy Tour in Österreich zu Gast. Rund 5.000 Fans ließen sich die Faszination, den begehrtesten Pokal der Fußballwelt im Wiener Rathaus nicht entgehen.

Christian Karembeu (Fußball Weltmeister 2008 mit Frankreich) begleitete die Trophy nach Wien: „Ich weiß noch genau als ich den Pokal zum ersten Mal in der Hand hatte. Das ist ein Gefühl ist voller Glück und Zufriedenheit. Es ist ein langer Weg um die Spitze zu erreichen. Es dann zu schaffen, ist phantastisch. Jetzt kann ich dieses Gefühl vielen Fans mit der Coca-Cola FIFA World Cup(tm) Trophy Tour weitergeben. Wir sind sehr dankbar, dass wir hier im Rathaus in dieser Kulisse gastieren dürfen. Ich glaube, dass diese Veranstaltung viele junge Spieler träumen lässt, aber auch wenn man den Erwachsenen in den Augen schaut, weiß man, dass das einzigartig ist.“

ÖFB-Teamspieler David Alaba, Weltmeister 1998 Christian Karembeu sowie Fußball-Experte Herbert Prochaska (v.l.nr.)

Herbert Prohaska: „Dem Pokal so nahe zu sein ist wunderschön. Das einzige was mich stört, ist dass ich ihn nicht berühren darf. Ich würde keinen der Pokale hergeben, die ich gewonnen habe. Ich finde diese Aktion großartig, denn es trägt zur Fußballbegeisterung bei. Ich fand es auch sehr spannend, den Pokal aus Malta zu holen. Und ich bin schon sehr gespannt, wer ihn dieses Jahr im Sommer gewinnen wird! Die Ausstellung ist wirklich schön geworden. Wenn man durch marschiert werden in kürzester Zeit wieder so viele Erinnerung geweckt. Die beiden Weltmeisterschaften bei denen ich dabei war, bei einer als Spieler und bei einer als Trainer, stechen da natürlich ganz besonders hervor. Ich erinnere mich vor allem gerne an die Zeit als Spieler bei der WM zurück, weil es in der Position des Trainers doch nochmal um ein Eck stressiger war.“

Didi Kühbauer: „Die Schlange derjenigen die einmal in die Nähe des Pokals kommen wollen ist lang. Da hatte ich das Glück, dass ich von der anderen Seite hindurfte, aber ich hätte mich auch angestellt, um einmal so nah ran zu kommen. Das ist wirklich eine super Geschichte, die Coca-Cola hier auf die Beine gestellt hat.“

David Alaba: „Ich habe bisher noch gar nicht so viel mitbekommen, weil ich ein Interview nach dem anderen gebe, aber das Foto mit dem Pokal habe ich gleich zu Beginn gemacht. Wenn man so nahe daneben steht, kitzelt es schon ordentlich in den Fingern. Die Trophy mal bei einer WM zu holen wäre natürlich ein Traum aber man muss realistisch blieben. Meine Vision und das Ziel unserer Mannschaft ist es, beim WM Turnier dabei zu sein.“

Adi Cernautan, Country Manager Coca-Cola Österreich: „Ich bin sehr stolz darauf, mit Coca-Cola den österreichischen Fußballfans dieses einmalige Erlebnis zu ermöglichen. Österreich ist ein fußballbegeistertes Land und hat großartige Fans. Dieses Event passt wunderbar in unser Engagement für den Sport und im besonderen mit dem ÖFB.“

Eine beeindruckende Historie des WM-Pokales war im Wiener Rathaus ausgestellt!

WM-Pokal Coca Cola Tour 2018

Die Besucher wurden auf eine Zeitreise durch die FIFA Weltmeisterschaften, aber auch die heimische Fußballgeschichte eingeladen. An den Wänden ist die Historie der Weltmeisterschaften von 1930 mit Uruguay als erstem Sieger bis hin zur letzten WM 2014 in Brasilien mit dem vierten Titelgewinn der deutschen Nationalmannschaft angeführt. Auch die ereignisreiche Geschichte des heimischen Fußballs, von der Gründung des ÖFB, der ersten WM-Teilnahme 1934 über Highlights wie das Wunderteam, der dritte Rang bei der WM 1954, Cordoba 1978, usw. werden präsentiert. Aber auch jüngere Erfolge wie die souveräne Qualifikation zur EM 2016 oder der dritte Rang der ÖFB-Frauen-Nationalmannschaft im Vorjahr werden gewürdigt.

Der Besucher verspürte echtes Fußballflair und gelangte auf seinem Weg in eine Spielerkabine, wo er auf seinen großen Trophy-Auftritt vorbereitet wurde. Die letzten Motivationsworte kommen von keinem geringeren als ÖFB-Teamchef Franco Foda. Danach führte der Weg durch einen Spielertunnel inkl. Stadionatmosphäre auf die Bühne mit dem begehrten FIFA WM-Pokal.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: Andreas Prochaska

1:1 Ein Unentschieden mit vielen Nebenschauplätzen!

  • 1:1 – Rapid Wien Fans (Chaoten) sorgten beinahe für einen Spielabbruch
  • „Flitzer“ verhinderten einen Sieg der Wiener Austria

Wien. 1:1 – kein Sieger im 325. Wiener „Skandal“ – Derby!

Fair Play Abschlag zwischen Raphael Holzhauser und Stefan Schwab

Der Fußball an sich war mehr oder weniger nur eine Randerscheinung, da die Grün Weißen Fans sich im Allianz Stadion mit groben unsportlichen Szenen in den Vordergrund des Geschehens hervorspielten. Da hatte es Schiedsrichter Rene Eisner nicht leicht wenn Wurf-Attacken, Verletzung des Austria Wien Kapitäns Raphael Holzhauser sowie zwei Flitzer den Rasen stürmten.

„Es war dieses Mal sehr nahe am Spielabbruch“, meinte Schiedsrichter Eisner.

Die Chronologie der Ereignisse: Schon nach vier Minuten warfen Chaoten Jägermeister – Fläschchen und Feuerzeuge in Richtung Raphael Holzhauser und trafen ihn. Schiedsrichter Rene Eisner drohte mit Abbruch. In der Minute 27 war Felipe Pires das Opfer.

Rene Eisner schickte die Teams für zehn Minuten in die Kabine. Erst nach der „echten“ Pause nahm das Spiel selbst Fahrt auf.

Zunächst bugsierte Christoph Monschein den Ball zum 1:0 über die Linie (62.) Dejan Ljubicic köpfelte im Gegenzug das 1:1 (64.) ins Tor. Rapid Wien drängte nun auf die Entscheidung.

Ein Kopfball von Joelinton klatschte an die Stange (66.), Chancen von Philipp Schobesberger und Thanos Petsos vernebelten. (90.)

Auf der Gegenseite scheiterte Christoph Monschein (68.), ehe am Ende des Spieles zwei Flitzer die Siegeschance Austria Wien‘s verhinderten.

…zwei Flitzer stürmen auf den Rasen…

Es blieb beim 1:1, das eine Punkteteilung mit sich bringt, die keinen der Teams wirklich hilft!

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

Ulmer und Enzinger Fußballer des Jahres

Der Bruno gehört zu den prestigeträchtigsten Ehrungen im österreichischen Fußball. Bei der 21. Bruno-Gala wurden die Auszeichnung von der Fachgruppe Vereinigung der Fußballer (VdF) und younion _ Die Daseinsgewerkschaft heuer u.a. an Andreas Ulmer, Guido Burgstaller, Stefanie Enzinger und das erfolgreiche Damen-Nationalteam verliehen.

Ausgerichtet wurde die Bruno-Gala – das traditionelle Fest der Spielerinnen und Spieler – auch in diesem Jahr im Wiener Rathaus, durch den Abend führten Kristina Inhof und Gregor Seberg, Fans konnten via Laola1.tv und ORF Sport+ live dabei sein. Besonderes Prestige gewinnt der Bruno durch die Tatsache, dass in den Hauptkategorien ausschließlich aktive Spielerinnen und Spieler wahlberechtigt sind.

Die wichtigsten Auszeichnungen im Überblick: Team des Jahres wurde das bei den Damen das erfolgreiche Nationalteam, bei den Herren überzeugte das Red Bull Youth Team die Wahlberechtigten. Neo-Teamspieler Konrad Laimer ist Aufsteiger der Saison, Andreas Lukse Tormann der Saison. Trainer des Jahres wurde Red Bull Salzburgs Meister-Coach Oscar Garcia. Guido Burgstaller wählten die Bundesligaspielerinnen und-Spieler zum Legionär der Saison gewählt. FC Red Bull Salzburg Verteidiger Andreas Ulmer wurde als Spieler der Saison geehrt, bei den Damen freute sich Teamspielerin Stefanie Enzinger über die Auszeichnung. Die Torjägerkrone ging in diesem Jahr an den Neo-Ex-Austrianer Olarenwaju Kayode. Der heurigen Ehrenpreis geht an Erfolgscoach Ralph Hasenhüttl.

Die Mannschaft des Jahres „Youth League Gewinner RB Salzburg“ im Interview Trainer Marco Rose

Bei den Spielerinnen und Spielern gewinnt der Bruno eine immer höher werdende Bedeutung. „Die jährliche Bruno-Gala ist ein wichtiger und fixer Bestandteils unseres Engagements für den österreichischen Fußball“, so Gernot Zirngast, Vorsitzender der VdF, „wir freuen uns, dass die Ehrungen bei den Spielern einen sehr hohen Stellenwert genießen und wir auch heuer wieder viele Top-Stars der heimischen Ligen und interessante Persönlichkeiten begrüßen dürfen. Dass sich die Bruno-Gala auch außerhalb der Fußballwelt etabliert hat, zeigen auch die Namen der Moderatoren der diesjährigen Gala: Durch den Abend führten Kristina Inhof und Gregor Seberg.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: Andreas Prochaska

Fußball-Bundesliga soll im Übergangsjahr zur Ligareform für Spannung sorgen!

Fünf aus zehn lautet das Motto im Rennen um die Europacup-Plätze in der Samstag startenden neuen Saison 2017/18

Zwei Teams dürfen 2018 in der Champions-League-Qualifikation antreten. Mit dem LASK kehrt ein „altes Urgestein“ ins Oberhaus zurück, mit Salzburg liegt der Titelfavorit auf der Hand – Neo-Salzburg-Coach Marco Rose kann mit den Vorschusslorbeeren der Konkurrenz jedoch nicht viel anfangen. „Ich glaube, dass es nicht so einfach wird, wie der eine oder andere prognostiziert“, betonte der Deutsche am Montag in Wien im Rahmen eines Auftaktpressetermins der Liga. „Jeder wartet darauf, uns schlagen zu können„, betonte der Trainer des Vierfach-Double-Siegers. Nach 55 Tagen Pause startet Salzburg am Samstag beim WAC in die neue Spielzeit. Zuvor bestreitet Rapid Wien gegen Mattersburg das Auftaktspiel.

Die Hütteldorfer wollen ihre Seuchensaison hinter sich wissen. Mit Kampfansagen wie vor einem Jahr halten sich die Beteiligten wohlwissend zurück. Das Ziel von Trainer Goran Djuricin: „Unter die ersten Drei kommen und international spielen.„Lautere Töne kommen vom Stadtrivalen. Die Austria wurde im ersten Jahr unter Thorsten Fink Dritter, heuer Zweiter. „Jetzt wollen wir Erster werden, es bleibt ja nichts anderes übrig„, scherzte Fink, der mit den Violetten in der ersten Runde in Altach gastiert. Schwächelt  RB Salzburg, will die Austria da sein. „Zumindest“ Platz zwei sei das Ziel, dieser reicht im kommenden Jahr für einen Startplatz in der Qualifikation zur Champions League. Für die Europa League qualifizieren sich das dritt- und viertplatzierte Team der Saison 2017/18. Dazu kommt noch ein mit dem Cup-Titel verbundener Startplatz. Holt eine Mannschaft der Top-Vier den Cup, stünde auch der Fünftplatzierte im internationalen Bewerb. „Wenn von zehn Clubs fünf internationale Startplätze erreichen können, bringt das Spannung mit sich„, wusste Liga-Vorstand Christian Ebenbauer. Vonseiten der Bundesliga erhofft man sich dadurch einen weiteren Aufschwung in der Besucherstatistik. Mit 7.046 Fans pro Partie kamen in der abgelaufenen Saison um zwölf Prozent mehr als in der vorletzten. „Wenn die Zuschauer in die Stadien kommen, funktioniert auch der Rest. Dann ist auch mehr Geld da, um zu investieren“, meinte Ebenbauer. Viel verspricht sich die Liga vom Aufsteiger. Mit dem LASK kehrt ein laut Liga-Präsident Hans Rinner „altes Urgestein“ in die höchste Spielklasse zurück. „Das wird uns in vielen Bereichen weiterhelfen„, meinte Rinner. Aus dem Lager der Linzer berichtete Trainer Oliver Glasner von der Sehnsucht der Fans nach der Bundesliga. „Wir versuchen, diese Euphorie einzudämmen. Aber natürlich wollen wir die Begeisterung mitnehmen.“Sehen einige Kollegen den LASK als potenzielle Überraschungsmannschaft mit Zug nach oben, wiegelte Glasner ab. „Wir wollen in der Liga ankommen, uns etablieren und festigen.“

Nach der Reform im kommenden Jahr mit dann zwölf Bundesligisten sei der Blick aber nach vorne gerichtet. „Nach der Reform wollen wir uns in den Top-Sechs festigen“, sagte Glasner. Seine Elf startet Samstag gegen die Admira. Abseits des Geschehens auf dem grünen Rasen forciert die Bundesliga im Herbst den eSport. In der eBundesliga – als Bewerbssponsor wurde krone.at gewonnen – wird auf dem Controller um die Vorherrschaft in Österreich gekämpft. Die Anmeldung startet im September, gespielt wird das neue FIFA 18. Das Finale steigt am 9. Dezember. „Das ist ein Pilotprojekt, soll aber ein Langzeitprojekt werden“, meinte Ebenbauer. Weiters abgeschlossen wurde ein Vertrag mit der Austria Presse Agentur, die für die Liga künftig die Medienbeobachtung übernimmt.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Foto: © www.austriannews.eu