Die Bruno-Gala ein besonderes Highlight der Spielerinnen sowie Spielern der Saison

Die 22. Bruno-Gala fand erstmals im Volkstheater Wien statt. Ausgezeichnet wurden Valon Berisha, Maria Gstöttner, FC Red Bull Salzburg, Marco Rose sowie Ehrenpreisträger Steffen Hofmann.

 Wien. Der Bruno ist seit 1997 die Auszeichnung für Fußballerinnen und Fußballer, die Bruno-Gala ist das mittlerweile traditionelle Fest der Spieler. Benannt wurde der Bruno als Anerkennung nach dem früh verstorbenen Bruno Pezzey. In diesem Jahr bildete das Wiener Volkstheater erstmals den glanzvollen Rahmen. Auf der Bühne moderierte Kristina Inhof und im Hintergrund kommentierte Gregor Seberg beeindruckend die einzelnen Videosequenzen zu den jeweiligen Kategorien.

Hervorzuheben an diesem Abend war vor allem der FC Red Bull Salzburg. Der Klub gewann die Auszeichnung zur Mannschaft der Saison sowie der mittlerweile Ex-Bulle Valon Berisha (wechselte im Sommer zu Lazio Rom) wurde zum Spieler der Saison gekürt.

Sein Teamkollege Alexander Walke wurde zum besten Tormann gewählt und Stürmer Munas Dabbur gewann mit 22 Treffern die Torjägerkrone.

Der Bruno für den Trainer des Jahres ging ebenso an FC Red Bull Salzburg, nämlich Marco Rose durfte die Auszeichnungen entgegennehmen, der seine Mannschaft nicht nur zum souveränen Meistertitel, sondern auch in das Halbfinale der UEFA Europa League führte.

Die die Kategorie „Aufsteiger des Jahres“ ging eigentlich nach Salzburg. Smail Prevljak überzeugte als Salzburger Leihgabe an SV Mattersburg seine Sportkollegen und wurde mit dem Bruno ausgezeichnet.

Bei den Damen wurde SV Neulengbach-Mittelfeldspielerin Maria Gstöttner zur Spielerin des Jahres gewählt. Der Titel der Mannschaft des Jahres bei den Damen ging in diesem Jahr nach St. Pölten an den SKN.

Zum Schiedsrichter der Saison wurde Harald Lechner gewählt, der insgesamt vierte Bruno für den seit 1998 tätigen Referee.

Ehrenpreis für Steffen Hofmann

Der Ehrenpreis ging in diesem Jahr an einen Spieler, der mit dem Schlusspfiff der vergangenen Saison seine Fußballschuhe an den Nagel hängte: Steffen Hofmann.

Hochkarätige Gäste bei der Bruno-Gala

„Für uns bietet die Bruno-Gala die hervorragende Möglichkeit, unser Engagement für den österreichischen Fußball auf der großen Bühne einem breiten Publikum, aber auch unserer wichtigsten Zielgruppe – die Spielerinnen und Spieler – zu präsentieren“, so Gastgeber Gernot Zirngast, Vorsitzender der VdF, „wir freuen uns, dass die Ehrungen bei den Spielern einen sehr hohen Stellenwert genießen und wir auch heuer wieder viele Top-Stars der heimischen Ligen und interessante Persönlichkeiten begrüßen dürfen.“

Besonders prominent besetzt war auch die Riege der Laudatorinnen und Laudatoren: Maria Köstlinger, Lilian Klebow, Ex-Philharmoniker-Vorstand Clemens Hellsberg, Herbert Lippert, Dirk Stermann, Florian Scheuba.

Persönlichkeiten aus der österreichischen Sportwelt

Angeführt von ÖFB-Präsident Dr. Leo Windtner bildeten die Fußballer natürlich die größte Gruppe unter den Top-Gästen. Mit dabei aus der Welt des Sports Salzbug-Coach Marco Rose und sein Goalie Alexander Walke, die beiden Rapidler Dejan Ljubicic und Steffen Hofmann, Kult-Trainer Paul Gludovatz, der Ex-Rapidler und Roma-Legionär Michael Konsel, Philipp Zulechner, Vienna-Kapitän und Sportberater Markus Katzer, Austrias Technischer Direktor Ralf Muhr, ORF-Sportchef Hans Peter Trost, Wacker Innsbruck-Spieler Stefan Rakowitz, Altach-Präsident Karlheinz Kopf und „sein“ Tormann Andreas Lukse, der Ex-Profi und nunmehrige VdF-Mitarbeiter Oliver Prudlo, der ehemalige Austria-Kapitän Manuel Ortlechner, GAK-Legende Gregor Pötscher, Wolfgang Knaller, Christopher Dibon, die drei Referees Harald Lechner, Rene Eisner, Christian-Peru Chiochira, BMX-Prorider Senad Grosic, Handball-Legende Conny Wilczinski, Ski-Weltmeisterin Lizz Görgl, Schauspieler Alexander Jagsch, Beachvolleyballer Clemens Doppler und der ehemalige Präsident der Arbeiterkammer Rudi Kaske.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

Beach-Wickies gewinnen Vienna Major 2018

Was Anders Mol & Christian Sørum derzeit in den Sand zaubern, lässt selbst hartgesottene Experten mit der Zunge schnalzen: Die Norweger, erst 21 und 22 Jahre alt, dominierten das A1 Major Vienna presented by Swatch auf eine Art und Weise, wie man es in dem Sport selten zuvor erlebt hatte.

Weder im Halbfinale (21:18, 21:18 gegen die Routiniers Brouwer & Meeuwsen aus den Niederlanden) noch im Endspiel gegen die sensationell starken Polen Michael Bryl & Grzegorz Fijalek (21:12, 21:17 in 40 Minuten) gaben sich Mol & Sørum auch nur die geringste Blöße und verlängerten ihre unfassbare Serie auf 19 Siege. Seit dem 7. Juli in Espinho/Portugal sind sie ungeschlagen. Nach Gold beim Swatch Major Gstaad und der EM in Den Haag (NED) feierten sie nun ihren bislang größten und wertvollsten Triumph.

Was die beiden Feschaks aus dem hohen Norden, die beim #ViennaMajor nur einen einzigen Satz im Achtelfinale gegen die Brasilianer Ricardo/Guto verloren, außerdem im Sturm eroberten, sind die Herzen der Wiener Fans. In der neuerlich randvollen Red Bull Beach Arena feierten 8000 ausgelassen die Doppler/Horst-Bezwinger, ihre neuen Helden, bereits bestens bekannt vom Fotoshooting auf dem Riesenrad.

Auch das geht in die Historie ein: Die Donauinsel erlebte gestern den allerersten Beach-Tag, an dem kein österreichisches Team im Einsatz war – und dennoch pilgerten Zig-Tausende ab dem Vormittag auf das Veranstaltungsgelände. Auch eine kurze Unterbrechung wegen einer Unwetter-Warnung von UBIMET tat da der grandiosen Gänsehaut-Stimmung und einer traumhaften Beach-Party am frühen Sonntagnachmittag keinerlei Abbruch.

Bronze für Katar, Nr.1 für Norwegen

Platz 3 Cherif & Tijan (Katar)
Foto: © Andreas Prochaska

Ein weiterer Meilenstein für Anders Mol & Christian Sørum: Denn durch die Niederlage der Niederländer erobern die Norweger als Draufgabe nun auch noch an die Nr. 1 in der Weltrangliste!

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

Unwetter auf der Donauinsel sorgte für Spielabbruch

Eine Gewitterfront wurde am Donnerstag zum Spielverderber beim A1 Major Vienna pres. by Swatch. Um 16 Uhr musste das Veranstaltungsgelände aus Sicherheitsgründen geräumt werden. Der Spielbetrieb wurde schließlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf den Side Courts noch einmal aufgenommen.

Der Auftritt von Jörg Wutzl & Simon Frühbauer dauerte da leider nur ein paar Minuten: Sie mussten sich in der auf dem Center Court beim Stand von 23:23 im zweiten Satz unterbrochenen Partie den Tschechen Perusic/Schweiner 16:21, 23:25 geschlagen geben und schieden somit aus (Platz 25).

Martin Ermacora & Moritz Pristauz sowie Robin Seidl & Philipp Waller sind weiter!

Erfolgreich hingegen schlugen sich die Qualifikanten Seidl &Waller in der „Verlängerung“: Sie besiegten auf dem Side Court die Schweizer Heidrich/Gerson 22:20, 21:19 und schafften den Aufstieg in die Zwischenrunde.

Moritz Pristauz und-Martin Ermacora jubeln über den Sieg!
Foto: © Beach Majors

Da stehen auch Ermacora & Pristauz, obwohl sie am Abend gegen die Russen Liamin/Krasilnikov mit 18:21, 19:21 den Kürzeren zogen.

Am Vormittag hatten Martin Ermarcora & Moritz Pristauz noch eine der besten Partien ihrer Karriere geliefert. Beim glatten 21:17, 21:16 waren sie gegen die zweifachen italienischen Europameister Nicolai/Lupo über sich hinausgewachsen und hatten somit die Basis gelegt für den Aufstieg.

Dichtes Programm am Freitag

Aufgrund des Abbruchs am Donnerstabend wird am Freitag der Spielbetrieb auf allen Plätzen um 10.30 Uhr aufgenommen. Erste Partie in der Red Bull Beach Arena: Tobias Winter & Julian Hörl gegen die Polen Fijalek/Bryl. Die Österreicher kämpfen nach der 9:21, 18:21-Niederlage gegen Mol/Sørum (NOR) um den Verbleib im Turnier.

Im Anschluss (11.30 Uhr) spielen die Vizeweltmeister Clemens Doppler & Alex Horst gegen Tijan/Cherif aus Katar um den Gruppensieg und den direkten Aufstieg ins Achtelfinale. Im ersten Spiel hatten sich Doppler/Horst knapp mit 18:21, 21:13, 15:10 gegen die Kanadier Pedlow/Schachter durchgesetzt.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Beach Majors

Seidl/Waller qualifizieren sich für den Hauptbewerb!

Seidl/Waller schaffen Sensation!

Denkwürdige Leistungen am ersten Tag des A1 Major Vienna pres. by Swatch: Robin Seidl/Philipp Waller, die nach Baden, Haiyang/China und Tokio erst das vierte Turnier gemeinsam bestreiten, qualifizierte sich das fünfte österreichische Männerteam für den Hauptbewerb. Eine Premiere in der Geschichte der Beachvolleyball Major Series!

Nachdem sie sich am Dienstag in drei Sätzen gegen die Russen Sivolap/Yarzutkin durchgesetzt hatten, bekamen es Seidl/Waller in der zweiten Quali-Runde mit den starken Italienern Caminati/Rossi zu tun. Und gerade in diesem Match wurde wieder deutlich, wie wertvoll der Heimvorteil ist.

Vor vollen Tribünen schüttelte die Paarung aus Wien und Linz die Müdigkeit vom Vortag und vom Ausflug nach Japan ab und zeigte nach verlorenem ersten Satz (15:21) ihr ganzes Können. Nach einem souveränen 21:9 im zweiten Satz wehrten Seidl/Waller drei Matchbälle ab, um ihrerseits den ersten nach 47 Minuten zu nützen – 16:14.

O-Töne:

Philipp Waller: „Im Rückstand gewesen und eigentlich schon noch an den Sieg geglaubt und jetzt ist mit dem Publikum im Rücken noch vieles möglich!“

Robin Seidl: „Wir wollten beide unbedingt gewinnen, ich meine das möchte eh jedes Team, aber mit ein bisschen Strategie – Spiel, dazu machen wir uns immer eine Taktik aus, es geht zum Glück bis jetzt immer auf!“

Angriff der rotweißroten Beach-Armada

In den Gruppenspielen am Donnerstag sind somit fünf österreichische Teams im Einsatz. Neben Robbin Seidl/Philipp Waller waren Clemens Doppler/Alex Horst, als Nr. 7 gesetzt, Tobi Winter/Julian Hörl, Martin Ermacora/Moritz Pristauz und Jörg Wutzl/Simon Frühbauer bereits fix qualifiziert.

Mit besonderer Spannung wird die Rückkehr der Vizeweltmeister Doppler/Horst an die Stätte ihres größten Erfolgs erwartet. Ebenso wie der übrigen Beach-Elite steht ihnen am Freitag ein heißer Arbeitstag mit zwei Gruppen-Spielen bevor. Erste Gegner am Vormittag: Pedlow/Schachter aus Kanada.

Österreichische Damen auf dem 25. Platz

Für Österreichs Damen-Teams war in der Gruppenphase am Mittwoch leider Endstation. Nach Niederlagen gegen die Lettinnen Kravcenoka/Gaudina (16:21, 18:21) und die Finninnen Lahti/Parkkinen (18:21, 17:21) landeten Kathi Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig ebenso auf dem 25. Rang wie Nadine Strauss/Franzi Friedl, die zunächst gegen die topgesetzten Kanadierinnen Pavan/Humana-Paredes (17:21, 11:21), später gegen Larsen/Stockman aus den USA (14:21, 16:21) den Kürzeren zogen.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Beach Majors und AustrianNews

Kick-off zum #ViennaMajor 2018

Bei der Kick-off Pressekonferenz fiel auf der Donauinsel traditionell der Startschuss: Während auf den Side Courts das Qualifikationsturnier Fahrt aufnahm, lieferte Veranstalter Hannes Jagerhofer einen Vorgeschmack auf das A1 Major Vienna presented by Swatch in den kommenden Tagen.

Dem Veranstalter standen bzw. saßen Wiens Sportstadtrat Peter Hacker, Gernot Leitner, Präsident des Österreichischen Volleyballverbands, sowie A1-CEO Marcus Grausam zur Seite. Allesamt unterstrichen den herausragenden Stellenwert des #ViennaMajor – für die rotweißrote Sportszene und die Bundeshauptstadt. In diesem Zusammenhang bedankte sich Jagerhofer auch beim Bundesministerium für Öffentlichen Dienst und Sport für die großzügige Unterstützung.

Marcus Grausam, Anders Mol, Christian Sørum, (NOR) Alex Horst und Clemens Doppler sowie Hannes Jagerhofer (v.l.n.r.)

Die Beach-Elite und sportliche Schmankerl

Bei der PK mit in der Runde: Alle für den Hauptbewerb qualifizierten österreichischen Teams, sechs an der Zahl, und die Gewinner des Swatch Major Gstaad aus Kanada, Sarah Pavan/Melissa Humana-Paredes, sowie Anders Mol/Christian Sørum, die frischgebackenen Europameister aus Norwegen.

Wie bei den Damen sind auch bei den Herren die Top Ten der Weltrangliste vollzählig in Wien versammelt. Die Besonderheit bei den Herren: Erstmals in der Geschichte setzen die sich ausschließlich aus europäischen Teams zusammen. Bestes nicht-europäisches Paar sind die US-Amerikaner Lucena/Dalhausser (Nr. 11).

Eine arithmetische Finesse bedeutet die Tatsache, dass beim A1 Major Vienna presented by Swatch dennoch Evandro, der Wiener Weltmeister von 2017, mit seinem neuen brasilianischen Partner Vitor Felipe die Setzliste anführen. Evandros ehemaliger Teamkollege André Loyola tritt diesmal übrigens mit Olympiasieger Alison „Mammut“ Cerutti an.

So viele österreichische Teams wie noch nie!

Neben den Vizeweltmeistern Clemens Doppler/Alex Horst, als Nr. 7 gesetzt, bekommen Tobi Winter/Julian Hörl, Martin Ermacora/Moritz Pristauz und Jörg Wutzl/Simon Frühbauer ihre Chance im Hauptbewerb.

… die Mädels Lena Plesiutschnig und Kathi Schützenhöfer sind das rot-weiß-rote Hoffnungsteam bei den Damen.

Bei den Damen werden Kathi Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig aus österreichischer Sicht die besten Chancen eingeräumt. Ebenfalls im Hauptbewerb: Nadine Strauss/Franziska Friedl.

Insgesamt sind also 13 österreichische Teams am Start – Rekord!

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

In 22 Tagen das erste A1 Major Vienna auf der Donauinsel in WIEN

Wien wird zur Beach-Metropole!

2017 nach den historischen Weltmeisterschaften setzt das A1 Major Vienna presented by Swatch (1. bis 5. August 2018) erneut neue Maßstäbe.

Nur noch 3 Wochen bis zum ersten A1 Major Vienna presented by Swatch. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Laut Veranstalter Hannes Jagerhofer wird dieses Event mit einigen Modifizierungen im Vergleich zur WM 2017 aufgewertet.

Am auffallendsten: Die Red Bull Beach Arena, die 8.000 Fans Platz bietet, bekommt eine neue Optik und wird gedreht. Das Veranstaltungsgelände umfasst 49.000 Quadratmeter, inklusive vier Side Courts – die wohl den nachhaltigsten Grund zur Freude liefern.

Das einstimmige Bekenntnis der Stadt Wien zu Beachvolleyball trägt somit Früchte. Zumindest bis 2020 gastieren die Beach Major Series mit einem der größten Beachvolleyball-Events auf der Donauinsel. Und obwohl das A1 Major Vienna presented by Swatch mit fünf Tagen nur halb so lange dauert wie die WM 2017, rechnet Jagerhofer wieder mit rund 100.000 Fans.

…die Vizeweltmeister Alex Horst & Clemens Doppler, Organisator Hannes Jagerhofer, A1 Vorstand Marcus Grausam, ORF-Sport Chef Hans Peter Trost sowie Stadtrat Wien Peter Hanke (v.l.n.r.)

„Die Beachvolleyball-WM im Vorjahr war ein Riesenfest für zig-tausende Zuschauer. Wer weiß? Vielleicht waren ja auch die künftigen Nachfolger unserer Silbermedaillen-Gewinner Clemens Doppler und Alexander Horst unter den jungen Zuschauern. Fix ist: Die neuen Plätze werden den Beachvolleyball-Hype in Wien weiter fördern“, so Wiens Sport-Stadtrat Peter Hacker.

Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke: „Unsere Stadt hat bereits letztes Jahr mit der Beachvolleyball-WM bewiesen, dass Wien der perfekte Austragungsort für sportliche Großveranstaltungen ist. Neben unseren kulturellen Angeboten machen wir Wien durch solche Events auch für junge Menschen besonders attraktiv. 180.000 Besucherinnen und Besucher hatten letztes Jahr eine klare Meinung dazu: 69 Prozent gaben an, dass diese WM die beste Veranstaltung war, die sie in ihrem Leben besucht haben. Davon profitiert auch der Wirtschaftsstandort Wien. 55.000 Nächtigungen, 11 Millionen Euro Umsatz und rund 74 Millionen Euro an internationalem Werbewert sichern Arbeitsplätze in unserer Stadt!“

A1 Vorstand Marcus Grausam: „Wir haben das gesamte Gelände mit schnellen Breitbandverbindungen versorgt und dabei auch zusätzlich 3 km Glasfaserkabel verlegt. Damit stellen wir sowohl für die Fans als auch für die Journalisten Highspeed-Internetverbindungen zur Verfügung. Für die Fans vor Ort rüsten wir das Gelände mit zusätzlicher Mobilfunkkapazität auf. So können sie ihre Videos direkt vom Center Court mit Freunden teilen.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © BEACH MAJOR

Brasilien zeigt den Österreichern eine perfekte Ballbeherrschung vor…

Im letzten von drei Testspielen unterlag man Brasilien in Wien verdient.

Wien. Dass es sich um ein Schlagerspiel gehandelt hat, lag nicht daran, dass der Salzburger Xaver Schlager erstmals von Beginn an bei einem Länderspiel auf dem Feld stand. Es lag am Gegner, der dem Spiel das Prädikat Schlager verlieh.

Mit Brasilien  gastierte im Prater die wohl attraktivste Nationalmannschaft der Welt. Mit Spielern, die bei den besten und schillernsten Klubs der Welt beschäftigt sind. Beim FC Barcelona, bei Real Madrid, bei Manchester City, bei Chelsea. Und die mit Neymar einen in ihren Reihen hat, dem mit Messi und Ronaldo größtem Star des Weltfußballs.

…fokusiert und konzentriert MARCELO

Von Brasilien erwartet man technisch guten Fußball, vielleicht sogar mit ein bisschen Zauber. Da wollte Österreichs Tormann Heinz Lindner gleich einmal seinen Beitrag dazu leisten. Nicht einmal 30 Sekunden waren gespielt, da lief nach einem Rückpass Gabriel Jesus auf ihn zu, doch Lindner ließ ihn mit einem gekonnten Haken ins Leere laufen.

Neymar im Fokus

Im Zentrum des Interesses stand aber Neymar. Schon beim Aufwärmen war daher das Stadion schon mehr als halb voll. Doch Julian Baumgartlinger ließ den Paris-Legionär schon nach sieben Minuten mit einer harten Attacke spüren, dass er nicht unter Artenschutz steht.

In der 38. Minute knallte Schöpf gegen den Standfuß von Neymar. In der 54. Minute stieg ihm Prödl von hinten auf den Fuß. Neymar konnte aber jedes Mal weitermachen, und eine Nation atmete jedes Mal auf. Denn es war das erste Länderspiel seit seiner Verletzung vom Februar, das er von Beginn an spielte.

…läuferisch können die viel mehr als WIR „denkt sich Marko Arnautović“

Österreich bestritt das sechste Länderspiel unter der Leitung von Franco Foda. Binnen kurzer Zeit war es das dritte gegen einen WM-Starter. Alle fünf bisherigen hatte man gewonnen. Insgesamt sieben Siege in Folge waren es – Allzeitrekord aus den Jahren 1933/34 eingestellt.

Nach den Siegen gegen Russland und Deutschland vertraute der Teamchef auch diesmal seiner so erfolgreichen taktischen Grundeinstellung. Hinten eine Dreierkette mit Dragovic, Prödl und Hinteregger. Auf den Seiten Lainer und Alaba. Im zentralen Mittelfeld Baumgartlinger und Grillitsch. Arnautovic als Spitze, Schlager und Schöpf hinter ihm.

…beeindruckende Atmosphäre der Zuschauer

Bei schwülen 30 Grad, eigentlich brasilianisches Wetter, schlugen sich die Österreicher von Beginn an tapfer. Brasiliens einzige Möglichkeit war ein Schuss von Casemiro, der im Außennetz landete. Die Österreicher hingegen hatte ihre beste Phase. 21. Minute: Flanke Alaba, Thiago Silva lenkte vor Arnautovic den Ball ab, Schöpf rutschte am rechten Eck vorbei. 22. Minute: Lainer im Strafraum zu Arnautovic, der aber übers Tor schoss.

Erst im Laufe der Partie bekamen die Brasilianer mit Technik und Kombinationsspiel die Oberhand über das Geschehen auf dem Platz. Lindner war bei einem Schuss von Coutinho mit den Fingerspitzen dran (25.). Der Ball kam im Strafraum zu Paulinho, Lindner lenkte noch zur Ecke (35.). Und dann ein Verzweiflungsweitschuss von Marcelo, der zu Gabriel Jesus abgelenkt wurde und der Heinz Lindner keine Chance ließ (36.).

Auftritt Neymar

…beeindruckende Angriffe der Brasilianer immer auf das rot-weiß-rote Tor…

Danach verlor die Partie an Fahrt und Attraktivität. Es war just Neymar, der wieder Stimmung ins Spiel brachte. Nach Zuspiel von Willian ließ er Dragovic wie einen tollpatschigen Nachwuchsspieler aussehen und erhöhte auf 2:0 (63.). Coutinho startete durch und erhöhte auf 3:0 (69.). Es war das dritte Tor über die schwache rechte Seite. Und Neymar durfte sich in der 84. Minute seinen Abgangsapplaus abholen. Das Fazit für die Brasilianer: WM-Test gelungen. Ab in den Flieger nach Russland.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

Österreich gewinnt das Testspiel gegen Deutschland mit 2:1.

Martin Hinteregger und Alessandro Schöpf treffen für das Team von Franco Foda.

Ein verspäteter Ankick und ein früher Rückstand stoppte Österreich nicht auf dem Weg zum ersten Sieg nach 32 Jahren.

…der tschechische Schiedsrichter Pavel Kralovec (ganz links) mit seinen Kollegen und der Frage: Anpfiff JA/Nein..?!

Es war der wohl längste und ereignisreichste Fußball-Abend in der Geschichte des ÖFB, der um 21.33 Uhr im Wörthersee-Stadion von Klagenfurt doch noch ein trockenes und vor allem begeisterndes Ende fand. Österreich besiegte Weltmeister Deutschland 2:1. Das Messen mit dem Besten sollte eine Standortbestimmung sein. Der fünfte Sieg im fünften Spiel unter Teamchef Franco Foda offenbarte, dass man ein Spitzenteam wie Deutschland absolut fordern kann.

Mesut Özil umspielt Aleksandar Dragovic
Foto: © Andreas Prochaska

Höhere Gewalt zwang die Akteure zunächst zu insgesamt drei Aufwärmphasen, die Zuschauer zu langem Zuwarten. Ein Unwetter zog über Klagenfurt hinweg, das alles zu bieten hatte: Regen, so stark, dass er sogar durch das Dach fiel, dazu Hagelschauer. Erst um 19.40 Uhr (statt wie geplant um 18 Uhr) pfiff der tschechische Schiedsrichter Pavel Kralovec das Länderspiel doch noch an.

Trainingsmodus

Deutschland trat ohne Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller an, dafür mit Manuel Neuer als Comebacker im Tor. Österreichs Teamchef Franco Foda brachte im Vergleich zum Russland-Spiel mit Florian Grillitsch im zentralen Mittelfeld und David Alaba auf der linken Seite zwei Neue. Deutschland kontrollierte gleich mit viel Ballbesitz das Geschehen, Österreich hatte kaum Zugriff auf das Spiel und lief hinterher.

…der sichere Rückhalt Manuel Neuer (blaues Trikot)
Foto: © Andreas Prochaska

Und servierte mustergültig ein Gastgeschenk. Martin Hinteregger spielte zurück auf Goalie Jörg Siebenhandl, dessen missglückter Abschlag landete bei Mesut Özil, der sich mit dem 0:1 bedankte (11.). Österreich verteidigte tief, um die Räume eng zu machen, hatte nach Balleroberungen oft Probleme, selbst in die Offensive zu gelangen. Zu schnell gab man in dieser Phase, auch durch das gute Gegenpressing des Gegners, den Ball wieder her und ermöglichte den Deutschen weitere Möglichkeiten, Julian Brandt scheiterte zwei Mal.

Erst allmählich fasste Österreich mehr Mut und richtete die Aktionen mehr in die Tiefe. Peter Zulj prüfte Neuer mit einem zu zentral angetragenen Schuss (31.), kurz danach trug Florian Grillitsch einen Schuss überraschend ins kurze Eck an, doch Manuel Neuer bewies mit einem tollen Reflex, weshalb er zu Recht den Anspruch auf die Nummer 1 hat.

Mut zum Risiko

Österreich startete viel aggressiver, offensiv agierend und flotter im Umschalten in die zweite Hälfte und legte eine fulminante Phase hin. Zuerst fehlten David Alaba bei einem Weitschuss nur Zentimeter, dann servierte er aus einem Eckball Martin Hinteregger den sehenswerten Ausgleich zum 1:1. Der Verteidiger nahm den Ball volley und traf punktgenau (53.). Ein Traumtor. Zwei Minuten später leitete David Alaba mit einem Traumpass auf Marko Arnautovic die nächste Großchance ein, doch Neuer parierte mit einem Reflex (55.). Deutschlands Bundestrainer Joachim Löw tigerte unzufrieden in der Coachingzone herum.

Österreichs nahm mehr Risiko, erzeugte endlich Druck und stellte Deutschland vor große Probleme. Ein Schuss von Peter Zulj strich noch knapp am Tor vorbei, drei Minuten später ging Österreich in Führung. Julian Baumgartlinger mit einem Wechselpass auf Stefan Lainer, der legte zurück auf Alessandro Schöpf, der eiskalt zum 2:1 abschloss (69.). Spätestens jetzt war das Wörthersee-Stadion ein Tollhaus.

Marko Arnautovic tröstet Marco Reus
Foto: © Andreas Prochaska

Deutschland warf im Finish mit Marco Reus und Timo Werner noch alles nach vorne, doch Österreich verteidigte mit viel Kampf und dem Publikum im Rücken die knappe Führung und feierte einen historischen Sieg, erstmals seit 1986 wurde Deutschland besiegt.

Für die Fans wurde es dann doch wieder ein feucht-fröhlicher Abend.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

In zwei Monaten kommt es zum nächsten „Aufschlag“ bei den Generali Open in Kitzbühel

Zeit für die nächste Auflage: In knapp 2 Monaten zeigt Kitzbühel wieder das Beste, was das Sandplatztennis auf österreichischem Boden zu bieten hat.

…auch die aktuelle Nr. 8 in der ATP Weltrangliste Dominic Thiem wird in Kitzbühel aufschlagen…

Vom 28. Juli bis 4. August 2018 ist die Gamsstadt Schauplatz der nächsten
Auflage des Generali Open und schreibt das 74. Kapitel in der Geschichte des
Kitzbüheler Traditionsturniers.

Dass Weltklasse-Tennis dabei nicht nur ein Versprechen bleibt, lässt ein
Blick auf die Nennliste des letzten Jahres erahnen: Nicht weniger als 33
Top-100 Spieler wollten 2017 in Kitzbühel aufschlagen. So werden sich auch
2018 einige der Besten ihres Faches auf dem roten Sand gegenüberstehen und um die berüchtigte Gamstrophäe kämpfen.

 

Fans und Publikum ist bei dem mit 482.060 Euro Preisgeld dotierten Turnier
der Kategorie ATP World Tour 250 in jedem Fall eine Woche mit spannenden
Matches, packenden Ballwechseln und emotionalen Momenten garantiert. Aber auch abseits der Courts wartet das volle Programm.
Neben den bewährten Motto-Tagen lädt das Areal des Tennisclub Kitzbühel zum Flanieren, Dinieren und Shoppen ein.

Auch der Österreichs Nr. 1 Dominic Thiem wird um die Gamstrophäe kämpfen müssen.

Bericht & Foto: Andreas Prochaska
Nähere Details sowie Tickets unter: www.generaliopen.com/de/

 

35. Vienna City Marathon – Sieger leidet an Pollenallergie

Salaheddine Bounasser gewann den Vienna City Marathon, Topstar Dennis Kimette musste aufgeben

Nancy Kiprop wie im Vorjahr 2017 die schnellste Frau, Eva Wutti die beste Österreicherin auf Platz 7

Wien. Der Marokkaner Salaheddine Bounasser gewann den Vienna City Marathon in der persönlichen Bestzeit von 2:09:29 Stunden. „Ab Kilometer 38 war ich mir sicher, dass ich es schaffen kann“, jubelte der 30-Jährige, den auch seine Pollenallergie, der Saharasand und die sommerliche Hitze nicht stoppen konnten. „Die Atmosphäre hat mich beflügelt.“

…erleichtert am Ziel Sieger „Salaheddine Bounasser“
Foto: © Andreas Prochaska

Weltrekordmann Dennis Kimette musste zur Halbzeit aufgeben. Der Kenianer hatte muskuläre Probleme in der Wade.

Der Sieg bei den Frauen ging wie im Vorjahr an Nancy Kiprop. Die Zeit von 2:24:18 Stunden war die zweitschnellste Zeit. Den angepeilten Streckenrekord hat sie verfehlt. „Es war zu heiß“, meinte sie.

…Platz 10 (EM-Limit erreich) für den Österreicher Peter Herzog zeigt seine Freude zum Ausdruck
Foto: © Andreas Prochaska

Beste Österreicherin war Eva Wutti. Die Triathletin beendete ihren ersten reinen Marathon in einer Zeit von 2:37:59 Stunden und landete damit auf den siebten Rang.

Den Traum, auf Anhieb das EM-Limit (2:37) zu unterbieten, verpasste sie um 59 Sekunden. Das EM-Limit knackte dafür Peter Herzog bei den Herren. Die Zeit von 2:16:57 Stunden bedeutete am Rang Platz zehn.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska