Die Nominierten zur Wahl der Sportler des Jahres 2018

Wien. In weniger als 14 Tagen werden neuerlich die besten Sportler und Sportlerinnen des Landes in ehrwürdigen Rahmen geehrt.

Zu diesem Anlass gab es eine Pressekonferenz am Veranstaltungsort, der Marx Halle, um die Nominierungen der unterschiedlichsten Kategorien zu präsentieren. Dazu eingeladen hat man den ORF-Sportchef sowie Präsident von Sports Media Austria Hans Peter Trost, den Geschäftsführer der Österreichischen Sporthilfe Harald Bauer sowie die Kanu-Athletin Viktoria Wolffhardt und den Sportler des Jahres mit Behinderung aus den Jahren 2014 und 2017 Markus Salcher.

O-Töne zur LOTTERIEN – Sporthilfe Gala:

Markus Salcher: Ich habe im Vorjahr bei der Sporthilfe-Gala als Sportler des Jahres mit vielen Leuten angestoßen, es ist immer ein schönes Erlebnis, dabei sein zu dürfen. Der Titel hat in Österreich einen immensen Wert, man wird als Sportler des Jahres vorgestellt und mit dem Titel in Verbindung gebracht.

Über seine Nominierung zum Sportler mit Herz: Es ist ein karitatives Projekt, das ich initiiert habe, ich finde, dass Sportler, die schon viel erreicht haben und ein gewisses Standing haben, auch etwas zurückgeben sollten. Bei meinem Schneetiger-Projekt steht die Freude am Sport im Vordergrund, nicht die Behinderung.  Einen Hero in den Händen zu halten, wäre natürlich großartig. Aber ich genieße die Atmosphäre bei der Sporthilfe-Gala sehr.

Viktoria Wolffhardt: Es war eine geniale Saison, es war aber trotzdem überraschend, dass ich zur Aufsteigerin des Jahres nominiert worden bin. Meine größten Fans, meine Eltern, haben fleißig gevotet, ich habe natürlich auch über meine Social Media Kanäle die Werbetrommel gerührt. Die Konkurrenz ist sehr groß und ich bedanke mich schon jetzt für jede Stimme, die meine Fans für mich abgegeben haben. Für den Hero, die Trophäe, würde ich sicher ein gutes Platzerl finden.

Über die LOTTERIEN Sporthilfe-Gala: Wir haben selten die Möglichkeit, andere Sportler aus anderen Sportarten zu treffen, die Gala ist eine einmalige Gelegenheit für den Austausch in einem wunderschönen Rahmen.

Die 5 TOP – Hauptkategorien in alphabetischer Reihenfolge:

Sportlerin des Jahres Sportler des Jahres
· Ivona Dadic, Leichtathletik

· Anna Gasser, Snowboard

· Vanessa Herzog, Eisschnelllauf

· Jessica Pilz, Klettern

· Anna Veith, Ski Alpin

· David Gleirscher, Rodeln

· Marcel Hirscher, Ski Alpin

· Matthias Mayer, Ski Alpin

· Dominic Thiem, Tennis

· Matthias Walkner, Motorsport

Mannschaft des Jahres Die Top 3 Sportlerinnen des Jahres
· Red Bull Salzburg, Fußball

· Robert Gardos / Daniel Habesohn, Tischtennis

· ÖHV- Nationalteam Männer, Hockey

· OTV Davis Cup Team

· Peter Penz / Georg Fischler, Rodeln

 

· Natalija Eder, Speerwurf: EM 2018, Berlin, Gold F12/13, paralympisch

· Carina Edlinger, Ski Nordisch: Paralympics 2018 Pyengchang, Bronze Langlauf, 7,5km klassisch, blind

· Claudia Lösch, Ski Alpin: Paralympics 2018 Pyengchang, Silber Super-G, sitzend, Bronze RTL, sitzend

 

Die Top 3 Sportler des Jahres mit Behinderung Die Top 3 Special Olympics-Persönlichkeit des Jahres mit Behinderung
·  Thomas Geierspichler, Triathlon & Handbike, EM 2018, Berlin, Gold 1.500m Lauf, T51/52, paralympisch

· Günther Matzinger, Leichtathletik, EM 2018, Berlin, Gold 400m Lauf, T47, paralympisch

· Markus Salcher, Ski Alpin, Paralympics 2018 Bronze Abfahrt, stehend, Bronze Super-G, stehend

· Gabriele Kopf, Schwimmen, aus Vorarlberg

· Markus Oberwinkler, Leichtathletik, aus Kärnten

· Romana Zablatnik, Schwimmen, aus Kärnten

 

Bericht: Gernot Hohenwarter
Foto: © GEPA / SPORTHILFE

Camila Giorgi erste italienische Siegerin in Linz!

Linz. La principessa italiana“ holt sich ihren zweiten Titel auf der WTA-Tour:

…die begehrte Siegertrophäe des Turniers.

Camila Giorgi ließ der russischen Qualifikantin Ekaterina Alexandrova am heutigen Finaltag keine Chance.

Die Italienerin brauchte nur 59 Minuten, ehe sie auf dem Center Court des „Upper Austria Ladies Linz 2018“ ihren ersten Matchball verwandelte. 6:3, 6:1 lautete der Endstand der Partie. Camila Giorgi, die in ihrer Karriere bislang nur einen WTA-Titel holen konnte (2015 in Hertogenbosch), ist die erste italienische Siegerin beim Linzer Damentennis-Klassiker.

„Ich widme diesen Sieg meinem Vater, meiner Mutter und meinem Hitting Partner“, sagte Camila Giorgi bei der Siegerehrung. LHStv. und Sportlandesrat Dr. Michael Strugl überreichte den Ehrenpreis, den Pokal bekam die Italenierin vom Linzer Bürgermeister Mag. Klaus Luger. DI Erich Haider, Generaldirektor der LINZ AG, überreichte Blumen, den Scheck im Wert von 43.000 Euro übergab Mag. Michaela Keplinger-Mitterlehner, Vorstandsdirektorin der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich. Von Turnierdirektorin Sandra Reichel und Turnierbotschafterin Barbara Schett gab es einen Mini-Porsche.

Die „zweite Siegerin“ Ekaterina Alexandrova, wie es Stadionsprecher Erwin Gruber formulierte, erhielt die Trophäe von Erich Haider. Den Blumenkavalier spielte Mag. Claus Retschitzegger vom langjährigen Turnierpartner bet-at-home.

Hervorragende Stimmung am Final-Sonntag des „Upper Austria Ladies Linz“

Am „Oberösterreich-Tag“ war es an der Zeit für Dirndl und Lederhose beim „Upper Austria Ladies Linz“. Mit drei Songs eröffneten die „Poxrucker Sisters“ den Final-Sonntag. Barfuß kamen die Schwestern aus dem Mühlviertel auf den Center Court, mit ihrem Hit „Glick“ wünschten sie den Final-Teilnehmerinnen Camila Giorgi und Ekaterina Alexandrova viel Glück.

Ein weiteres musikalisches Highlight gab es am Samstag für die Gäste im VIP-Bereich. Die österreichische Singer-Songwriterin „DIE MAYERIN“ kam extra für einen Auftritt zum „Upper Austria Ladies Linz“ in die TipsArena.

Die Schwedin Johanna Larsson gewinnt zum dritten Mal in Folge das DOPPEL!

Linz. Zum dritten Mal in Folge gewinnt Johanna Larsson in Linz und hält den Siegerscheck von $ 12.300,- in den Händen!
Die Schwedin gewann am Sonntagnachmittag beim „Upper Austria Ladies Linz“ mit ihrer belgischen Partnerin Kirsten Flipkens das Doppelfinale gegen Anna-Lena Grönefeld (GER)/Raquel Atawo (USA) mit 4:6, 6:4, 10:5.

Zur Erinnerung: 2016 und 2017 hat Johanna Larsson jeweils mit ihrer niederländischen Partnerin Kiki Bertens den Doppelbewerb gewonnen.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

Dominic Thiem fixiert den Aufstieg in die Weltgruppe

Der Weltranglisten-Achte ließ Alex De Minaur vor ausverkauftem Center Court bei der Messe Halle in Graz keine Chance. Mit dem dritten Sieg im Duell gegen Australien wird die österreichische Nationalmannschaft 2019 nach sechs Jahren wieder im Davis Cup der Weltgruppe mitspielen.

Graz. Nach den beeindruckenden Siegen von Dominic Thiem und Dennis Novak am Freitag und der Niederlage des Doppels Oliver Marach & Jürgen Melzer am Samstag, sicherte Dominic Thiem dem „Kronen Zeitung Austria Davis Cup Team“ vor ausverkauftem Haus auf der Grazer Messe den Aufstieg in die Weltgruppe. Der 25-Jährige besiegte den um sechs Jahre jüngeren Australier Alex de Minaur (ATP 38) mit 6:4, 6:2, 3:6, 6:4. Zuletzt hatte Österreich im Jahr 2013 im Konzert der großen Tennisnationen mitgespielt.

„Sensationelle Stimmung, ausverkauft, das passiert nicht oft. Wir haben jede Sekunde genossen“, sagte Thiem. „Heute war es sehr eng. Ich bin super gestartet, dann habe ich einen leichten Abfall gehabt, den hat De Minaur sofort ausgenutzt, und der vierte Satz war auf Messers Schneide. Ich habe es zum Glück herumgebogen.“

Nach 2:58 Stunden verwertete Thiem vor 6000 sensationellen Fans den ersten Matchball, der gleichzeitig Startschuss zur Party auf dem Center Court war. Kapitän Stefan Koubek, Dennis Novak, Gerald Melzer, Oliver Marach und Jürgen Melzer stürmten ebenso auf den Platz wie die ÖTV-Mannschaft im Hintergrund, die während dieser Woche ausgezeichnete Arbeit geleistet hatte – Teamarzt Uli Lanz, Physio Dominik Jessenk, Masseur Werner Farmer, Bespanner Gerald Laposa und Teambetreuerin Tamara Schandl feierten mit dem Matchwinner den Aufstieg in die Weltgruppe.

Geschenk für Jürgen Melzer

Jürgen Melzer trägt voller Freude sein Geschenk das Mosikbild zum Davis Cup Rekordspieler.

Die Jubeltraube wurde kurz aufgelöst, Rekord-Daviscupspieler Jürgen Melzer bekam von ÖTV-Präsident Werner Klausner und Geschäftsführer Thomas Schweda ein Mosaikbild anlässlich seines 75. Einsatzes im 35. Länderkampf überreicht. Die Foto-Agentur GEPA-Pictures, die Melzers Karriere in der Nationalmannschaft seit 1999 verfolgt, hatte aus zig Fotos ein Mosikbild gebastelt, das die Daviscup-Karriere des 37-Jährigen Revue passieren lässt. Die erfolgreichen Spieler bekundeten allesamt ihr Interesse, im Februar mitzuwirken. „Natürlich wünsche ich mir ein Heimspiel“, sagte Thiem, „es wäre super, wenn wir uns für das finale Event qualifizieren könnten.

Neues Format

Österreich wird als Sieger des Relegationsduells mit Australien bei der Auslosung am 26. September in London fix als eine von zwölf Nationen gesetzt sein. Das bedeutet, dass man Top-Nationen wie Frankreich, Spanien, Kroatien, USA, Deutschland, Italien etc. aus dem Weg gehen wird. In Woche fünf 2019 wird an zwei Tagen im Best-of-three-Modus um den Finaleinzug in der Weltgruppe gespielt. Daheim oder auswärts, hängt vom zugelosten Gegner ab. Wie bisher, wird abgewechselt. Gewinnt Österreich in Woche fünf 2019, ist die Teilnahme am einwöchigen Daviscup-Finalturnier garantiert: 18 Mannschaften spielen im November 2019 um den Titel.

Dominic Thiem und Gerald Melzer erleichtert bei der Abschluss-Pressekonferenz des Davis Cup Wochenendes in Graz.

Erfreuliche Bilanz

Veranstalter Herwig Straka von der Agentur e|motion freute sich über „den tollen Publikumszuspruch“. Der Freitag und Sonntag waren mit je 6000 Zuschauern ausverkauft, insgesamt kamen 17.600 Fans auf das Gelände der Grazer Messe. „Ein idealer Austragungsort. Der sportliche Verlauf hat noch dazu gepasst und das Wetter hat mitgespielt. Wir haben eine Punktlandung hingelegt.“

Stefan Koubek, der dem Team seit 2015 als Kapitän vorsteht, hat sein Ziel erreicht, die Mannschaft in die Weltgruppe zu führen. „Wir haben eine fantastische Woche hinter uns, alles hat perfekt gepasst. Besonders hervorheben möchte ich die Leistung gezeigt hat. Über die Qualitäten von Dominic brauchen wir nicht viel reden. Ich selbst habe nicht wirklich viel zum Sieg beigetragen, ich durfte sitzen und genießen.“

ÖTV-Präsident Werner Klausner gratulierte dem Team. „Wir haben uns ein Tennisfest erhofft und es ist mehr als ein Tennisfest geworden. Es war eine beeindruckende Vorstellung. Der Aufstieg in die Weltgruppe ist verdient. Wenn wir jetzt einen Gegner mit klingendem Namen zugelost bekommen, würde das der Nationalmannschaft noch einmal einen Push geben.“

ÖTV-Geschäftsführer Thomas Schweda bedankte sich beim Land Steiermark und der Stadt Graz. „Ohne deren Unterstützung wäre die Veranstaltung in dieser Form nicht möglich gewesen.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

Das Davis Cup – Duell gegen Australien geht in die Verlängerung

Oliver Marach & Jürgen Melzer verloren das Doppel gegen John Peers & Leyton Hewitt in vier Sätzen. Damit verkürzte Australien in der Weltgruppen-Relegation auf 1:2.

Graz. Vor dem Doppel – Spiel und neuerlichem ausverkauften Center Court wurde der Steirer Thomas Muster mit insgesamt 24 Länderkämpfen für Österreich ausgezeichnet, nämlich mit dem ITF-Commitment-Award.

2:0 für Österreich war es nach den Siegen von Dominic Thiem und Dennis Novak nach dem ersten Spieltag der Weltgruppe-Relegation gegen Australien in Graz gestanden, am Samstag verkürzten die Gäste. Der australische Kapitän Leyton Hewitt, die ehemalige Nr. 1 der Single-Weltrangliste, stellte sich selbst auf und gewann mit John Peers (ATP 7) gegen Oliver Marach (ATP 3) und Jürgen Melzer nach 3:02 Stunden 6:1, 6:4, 3:6, 7:5.

Am Sonntag könnte Dominic Thiem den Aufstieg in die Weltgruppe sicherstellen. Der Weltranglisten-Achte trifft laut Auslosung auf Alex de Minaur. Lleyton Hewitt kann die Aufstellung bis eine Stunde vor Spielbeginn ändern. Möglich, dass John Millman für Australien einlaufen wird. Fix ist, dass – im Falle einer Niederlage Thiems – Dennis Novak das entscheidende Einzel bestreiten würde.

Dort könnte er auf Lleyton Hewitt treffen, der sagt dazu: „Man weiß nie.“Oliver Marach, der Grazer, fand in seiner Heimatstadt erst im dritten Satz ins Match.

Nach dem ersten Durchgang hatte sich der 38-Jährige an der Leiste behandeln lassen müssen. „Das war weniger das Problem“, sagte Marach, „ich war ungewöhnlich nervös, habe die Vorhand nicht durchgezogen wie gewohnt. Dabei ist das mein bester Schlag. Es ist einfach schade. Wenn man daheim spielt, will man natürlich gewinnen.“

Auch Jürgen Melzer war der Meinung, „dass wir besser spielen können“. Man habe gesehen, warum Hewitt einmal Nummer eins der Welt war. „Er hat gefühlt drei Fehler gemacht, hat unglaublich returniert.“ Besser lief es für die Österreicher, nachdem sie mit Beginn des dritten Satzes als Rückschläger die Plätze getauscht hatten. Melzer wechselte auf der Einstand-, Marach auf der Vorteilseite. Dies zeigte umgehend Wirkung, die beiden nahmen Hewitt den Aufschlag zum 2:0 ab. Allerdings sollte es das einzige Break im gesamten Match sein. Im vierten Satz ging es mit dem Aufschlag bis zum zwölften Spiel, ehe die Australier bei Aufschlag Melzer den zweiten Matchball verwandelten und auf 1:2 verkürzten.

Kapitän Stefan Koubek nahm die Niederlage mit Gelassenheit zur Kenntnis. „Klar hätte ich heute lieber die Entscheidung gehabt. Aber wenn mir vorher wer gesagt hätte, dass es nach dem zweiten Tag 2:1 für uns steht, hätte ich das genommen. Egal, wen die Australier am Sonntag aufstellen, ich glaube nicht, dass sie jemanden haben, der Dominic schlagen kann.“ Andererseits handle sich um den Daviscup, der gerade Down Under mit großer Ernsthaftigkeit betrieben werde. „Man weiß nie, was alles passieren kann“, sagte Koubek.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

Dominic Thiem und Dennis Novak gewinnen beide Spiele

Österreich’s Nr. 1 „Dominic Thiem“ lässt den Australier Jordan Thompson nur vier Games, Dennis Novak Novak schlägt den Alex De Minaur in vier Sätzen und stellt in Graz auf 2:0 für Österreich.

Graz. In nur 1:34 Stunden dauerte das erste Match beim Daviscup-Schlager zwischen Österreich und Australien in Graz. Dominic Thiem, der Weltranglisten-Achte, spielte seine Extraklasse auf Sand aus und fertigte Jordan Thompson (ATP 111) mit insgesamt sieben Breaks 6:1, 6:3, 6:0 ab.

In der Zwischenpause auf das zweite Spiel wurde die 42-Jährige ehem. Nr. 7 der Damentenniswelt (WTA) Barbara Schett mit dem Commitment Award der ITF ausgezeichnet. ÖTV-Präsident Werner Klausner und ITF-Vizepräsident Juan Margets übergaben den Award.

 

Anschließend lieferte auch Dennis Novak eine beeindruckende Vorstellung vor 6000 Zuschauern. Der Niederösterreicher schlug Alex de Minaur in 2:31 Stunden 3:6, 6:2, 6:3, 6:2 und stellte auf 2:0 Österreich.

Das Doppel am Samstag (ab 14 Uhr), für das Oliver Marach und Jürgen Melzer nominiert sind, könnte den Aufstieg in die Weltgruppe vorzeitig fixieren. Zuletzt spielte man vor 5 Jahren in der Weltgruppe.

O-Töne:  

Dominic Thiem: „Man kann sich fast nicht mehr wünschen. Die Leistung war komplett in Ordnung. Ich bin zufrieden“, sagte der 25-Jährige, der nach dem klaren Erfolg seinem Freund Dennis Novak auf der Betreuerbank die Daumen drückte.

Der Wiener Neustädter Dennis Novak: „Unglaublich, ich bekomme noch immer Gänsehaut“, sagte der 25-Jährige, nachdem er den zweiten Matchball verwandelt und seine Daviscup-Bilanz auf 4:2 stellte.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

Die Bruno-Gala ein besonderes Highlight der Spielerinnen sowie Spielern der Saison

Die 22. Bruno-Gala fand erstmals im Volkstheater Wien statt. Ausgezeichnet wurden Valon Berisha, Maria Gstöttner, FC Red Bull Salzburg, Marco Rose sowie Ehrenpreisträger Steffen Hofmann.

 Wien. Der Bruno ist seit 1997 die Auszeichnung für Fußballerinnen und Fußballer, die Bruno-Gala ist das mittlerweile traditionelle Fest der Spieler. Benannt wurde der Bruno als Anerkennung nach dem früh verstorbenen Bruno Pezzey. In diesem Jahr bildete das Wiener Volkstheater erstmals den glanzvollen Rahmen. Auf der Bühne moderierte Kristina Inhof und im Hintergrund kommentierte Gregor Seberg beeindruckend die einzelnen Videosequenzen zu den jeweiligen Kategorien.

Hervorzuheben an diesem Abend war vor allem der FC Red Bull Salzburg. Der Klub gewann die Auszeichnung zur Mannschaft der Saison sowie der mittlerweile Ex-Bulle Valon Berisha (wechselte im Sommer zu Lazio Rom) wurde zum Spieler der Saison gekürt.

Sein Teamkollege Alexander Walke wurde zum besten Tormann gewählt und Stürmer Munas Dabbur gewann mit 22 Treffern die Torjägerkrone.

Der Bruno für den Trainer des Jahres ging ebenso an FC Red Bull Salzburg, nämlich Marco Rose durfte die Auszeichnungen entgegennehmen, der seine Mannschaft nicht nur zum souveränen Meistertitel, sondern auch in das Halbfinale der UEFA Europa League führte.

Die die Kategorie „Aufsteiger des Jahres“ ging eigentlich nach Salzburg. Smail Prevljak überzeugte als Salzburger Leihgabe an SV Mattersburg seine Sportkollegen und wurde mit dem Bruno ausgezeichnet.

Bei den Damen wurde SV Neulengbach-Mittelfeldspielerin Maria Gstöttner zur Spielerin des Jahres gewählt. Der Titel der Mannschaft des Jahres bei den Damen ging in diesem Jahr nach St. Pölten an den SKN.

Zum Schiedsrichter der Saison wurde Harald Lechner gewählt, der insgesamt vierte Bruno für den seit 1998 tätigen Referee.

Ehrenpreis für Steffen Hofmann

Der Ehrenpreis ging in diesem Jahr an einen Spieler, der mit dem Schlusspfiff der vergangenen Saison seine Fußballschuhe an den Nagel hängte: Steffen Hofmann.

Hochkarätige Gäste bei der Bruno-Gala

„Für uns bietet die Bruno-Gala die hervorragende Möglichkeit, unser Engagement für den österreichischen Fußball auf der großen Bühne einem breiten Publikum, aber auch unserer wichtigsten Zielgruppe – die Spielerinnen und Spieler – zu präsentieren“, so Gastgeber Gernot Zirngast, Vorsitzender der VdF, „wir freuen uns, dass die Ehrungen bei den Spielern einen sehr hohen Stellenwert genießen und wir auch heuer wieder viele Top-Stars der heimischen Ligen und interessante Persönlichkeiten begrüßen dürfen.“

Besonders prominent besetzt war auch die Riege der Laudatorinnen und Laudatoren: Maria Köstlinger, Lilian Klebow, Ex-Philharmoniker-Vorstand Clemens Hellsberg, Herbert Lippert, Dirk Stermann, Florian Scheuba.

Persönlichkeiten aus der österreichischen Sportwelt

Angeführt von ÖFB-Präsident Dr. Leo Windtner bildeten die Fußballer natürlich die größte Gruppe unter den Top-Gästen. Mit dabei aus der Welt des Sports Salzbug-Coach Marco Rose und sein Goalie Alexander Walke, die beiden Rapidler Dejan Ljubicic und Steffen Hofmann, Kult-Trainer Paul Gludovatz, der Ex-Rapidler und Roma-Legionär Michael Konsel, Philipp Zulechner, Vienna-Kapitän und Sportberater Markus Katzer, Austrias Technischer Direktor Ralf Muhr, ORF-Sportchef Hans Peter Trost, Wacker Innsbruck-Spieler Stefan Rakowitz, Altach-Präsident Karlheinz Kopf und „sein“ Tormann Andreas Lukse, der Ex-Profi und nunmehrige VdF-Mitarbeiter Oliver Prudlo, der ehemalige Austria-Kapitän Manuel Ortlechner, GAK-Legende Gregor Pötscher, Wolfgang Knaller, Christopher Dibon, die drei Referees Harald Lechner, Rene Eisner, Christian-Peru Chiochira, BMX-Prorider Senad Grosic, Handball-Legende Conny Wilczinski, Ski-Weltmeisterin Lizz Görgl, Schauspieler Alexander Jagsch, Beachvolleyballer Clemens Doppler und der ehemalige Präsident der Arbeiterkammer Rudi Kaske.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

Julia Görges startet achten Anlauf für ersten Triumph in Linz

New York & Linz. Mit ihrem bezaubernden Lächeln entzückt Julia Görges die Fans. Die Kombination mit Ihrem attraktiven Powertennis wird Julia allerorten zu einem Publikums-Liebling. Klar, dass sich Sandra Reichel als Direktorin des WTA-Turniers „Upper Austria Ladies Linz“ (7. – 14. Oktober) über die Zusage von Görges freut.

Umso mehr, als die 29-jährige Deutsche heuer in der Form ihres Lebens spielt. Als Deutschlands Tennisspielerin Nummer eins und Nummer elf der Welt war Julia Görges im Mai 2018 zu dem ebenfalls von Sandra Reichels Agentur „MatchMaker“ organisierten WTA-Turnier „NÜRNBERGER Versicherungscup“ nach Nürnberg gekommen. Mittlerweile ist Angelique Kerber, die Linz-Siegerin von 2013, nach ihrem Wimbledontriumph auf Platz vier im WTA-Ranking vorgerückt. Und Julia Görges, die beim Rasenklassiker in Wimbledon erst im Halbfinale von Serena Williams gestoppt worden war, erreichte am 20. August 2018 mit Platz neun in der Weltrangliste ihr höchstes Karriere-Ranking!

Bei den Linzer Damentennis-Festspielen hat Julia Görges schon sieben Mal gespielt – der ersehnte Turniertriumph ist ihr bisher versagt geblieben. Zur Erinnerung: Im Jahr 2012 hat „Jule“, wie sie allseits genannt wird, im Finale gegen die Weißrussin Viktoria Azarenka mit 3:6, 4:6 verloren. Heuer, in ihrem achten Anlauf, soll es endlich klappen mit dem Turniersieg. Es wäre der sechste Finalerfolg für Görges auf der WTA-Tour.

Das Engagement von Julia Görges hat Sandra Reichel dieser Tage bei den US Open in New York perfekt gemacht. Die 29-Jährige freut sich schon sehr auf ihr Linz-Gastspiel. „Ja, nach dem letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres in New York freue ich mich auf die spezielle Atmosphäre in Linz, wo ich mich immer extrem wohl gefühlt habe. Sandra und ihr Team bereiten uns Spielerinnen ein familiäres Ambiente, das tut dem Gemüt sehr gut“, sagte Julia Görges.

Top-Ten-Spielerin Görges ist eine von Sandra Reichels Lieblingsspielerinnen. „Ichschätze Jule, weil sie nicht nur eine attraktive Tennisspielerin, sondern auch eine besonders liebenswerte Persönlichkeit ist“, sagt die Turnierdirektorin, die am Dienstag bei den US Open Augenzeugin war beim Erstrundensieg der Deutschen gegen die 19-jährige russische Qualifikantin Anna Kalinskaya (6:2, 6:7, 6:2). In Runde zwei trifft Görges mit Jekaterina Makarowa wieder auf eine Russin.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Foto: © MatchMaker

Beach-Wickies gewinnen Vienna Major 2018

Was Anders Mol & Christian Sørum derzeit in den Sand zaubern, lässt selbst hartgesottene Experten mit der Zunge schnalzen: Die Norweger, erst 21 und 22 Jahre alt, dominierten das A1 Major Vienna presented by Swatch auf eine Art und Weise, wie man es in dem Sport selten zuvor erlebt hatte.

Weder im Halbfinale (21:18, 21:18 gegen die Routiniers Brouwer & Meeuwsen aus den Niederlanden) noch im Endspiel gegen die sensationell starken Polen Michael Bryl & Grzegorz Fijalek (21:12, 21:17 in 40 Minuten) gaben sich Mol & Sørum auch nur die geringste Blöße und verlängerten ihre unfassbare Serie auf 19 Siege. Seit dem 7. Juli in Espinho/Portugal sind sie ungeschlagen. Nach Gold beim Swatch Major Gstaad und der EM in Den Haag (NED) feierten sie nun ihren bislang größten und wertvollsten Triumph.

Was die beiden Feschaks aus dem hohen Norden, die beim #ViennaMajor nur einen einzigen Satz im Achtelfinale gegen die Brasilianer Ricardo/Guto verloren, außerdem im Sturm eroberten, sind die Herzen der Wiener Fans. In der neuerlich randvollen Red Bull Beach Arena feierten 8000 ausgelassen die Doppler/Horst-Bezwinger, ihre neuen Helden, bereits bestens bekannt vom Fotoshooting auf dem Riesenrad.

Auch das geht in die Historie ein: Die Donauinsel erlebte gestern den allerersten Beach-Tag, an dem kein österreichisches Team im Einsatz war – und dennoch pilgerten Zig-Tausende ab dem Vormittag auf das Veranstaltungsgelände. Auch eine kurze Unterbrechung wegen einer Unwetter-Warnung von UBIMET tat da der grandiosen Gänsehaut-Stimmung und einer traumhaften Beach-Party am frühen Sonntagnachmittag keinerlei Abbruch.

Bronze für Katar, Nr.1 für Norwegen

Platz 3 Cherif & Tijan (Katar)
Foto: © Andreas Prochaska

Ein weiterer Meilenstein für Anders Mol & Christian Sørum: Denn durch die Niederlage der Niederländer erobern die Norweger als Draufgabe nun auch noch an die Nr. 1 in der Weltrangliste!

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

Der Slowake Martin Klizan feierte in Kitzbühel seinen sechsten ATP-Titel

Der Thiem-Bezwinger fertige im Endspiel der Generali Open den Usbeken Denis Istomin glatt in zwei Sätzen ab.

Kitzbühel. Martin Klizan bleibt auf der Tennis-Tour in Endspielen weiter ungeschlagen. Der 29-jährige Slowake setzte sich am Samstag im ersten Final-Duell zweier Qualifikanten bei den Generali Open in Kitzbühel gegen den Usbeken Denis Istomin in 69 Minuten 6:2,6:2 durch und feierte damit seinen sechsten Turniersieg.

Der Weg zu seinem ersten Titel im heurigen Jahr führte den Weltranglisten-112. auch über drei Österreicher. In der Qualifikation bezwang der Slowake Gerald Melzer. Im Hauptbewerb war für Sebastian Ofner (1. Runde) und den topgesetzten Dominik Thiem (Achtelfinale) Endstation.

Erst zum zweiten Mal nach Sydney 2015 (Viktor Trotzki besiegte damals Michail Kukuschkin) standen sich auf ATP-Ebene zwei Qualifikanten in einem Endspiel gegenüber. Dies tat dem Zuschauerinteresse keinen Abbruch, das Stadion war erneut ausverkauft.

Blitzstart von Klizan

Die 6.000 Zuseher bekamen bei Temperaturen jenseits der 30 Grad einen Blitzstart von Klizan zu sehen. Der Slowake nutzte seine ersten beiden Breakchancen und führte nach 17 Minuten bereits 4:1. Anschließend wehrte er zwei Breakbälle seines um zwei Jahre älteren Kontrahenten ab und brachte den Satz nach etwas mehr als einer halben Stunde ohne Probleme in trockene Tücher.

Auch im zweiten Durchgang nutzte Klizan beim Stand von 1:1 seine erste Möglichkeit, Istomin den Aufschlag abzunehmen. Erneut ließ der körperlich nicht hundert Prozent fit wirkende Usbeke im Anschluss zwei Breakbälle ungenutzt. Mit dem zweiten Break zum 4:1 – erneut mit der ersten Chance – sorgte der Slowake für die Entscheidung. Nach 69 Minuten verwandelte der Slowake, der im dritten Aufeinandertreffen den zweiten Sieg feierte, den ersten Matchball.

Im Doppel-Bewerb marschierte das tschechisch-argentinische Doppel Roman Jebavy und Andres Molteni ohne Satzverlust zum ersten gemeinsamen Turniersieg: „Danke an das Publikum, das für so eine großartige Stimmung gesorgt hat. In Sachen Atmosphäre war das sicherlich das beste Doppelmatch, das ich auf der Tour gespielt habe“, so Roman Jebavy.

Bericht & Fotos: Andreas Prochaska

Unwetter auf der Donauinsel sorgte für Spielabbruch

Eine Gewitterfront wurde am Donnerstag zum Spielverderber beim A1 Major Vienna pres. by Swatch. Um 16 Uhr musste das Veranstaltungsgelände aus Sicherheitsgründen geräumt werden. Der Spielbetrieb wurde schließlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf den Side Courts noch einmal aufgenommen.

Der Auftritt von Jörg Wutzl & Simon Frühbauer dauerte da leider nur ein paar Minuten: Sie mussten sich in der auf dem Center Court beim Stand von 23:23 im zweiten Satz unterbrochenen Partie den Tschechen Perusic/Schweiner 16:21, 23:25 geschlagen geben und schieden somit aus (Platz 25).

Martin Ermacora & Moritz Pristauz sowie Robin Seidl & Philipp Waller sind weiter!

Erfolgreich hingegen schlugen sich die Qualifikanten Seidl &Waller in der „Verlängerung“: Sie besiegten auf dem Side Court die Schweizer Heidrich/Gerson 22:20, 21:19 und schafften den Aufstieg in die Zwischenrunde.

Moritz Pristauz und-Martin Ermacora jubeln über den Sieg!
Foto: © Beach Majors

Da stehen auch Ermacora & Pristauz, obwohl sie am Abend gegen die Russen Liamin/Krasilnikov mit 18:21, 19:21 den Kürzeren zogen.

Am Vormittag hatten Martin Ermarcora & Moritz Pristauz noch eine der besten Partien ihrer Karriere geliefert. Beim glatten 21:17, 21:16 waren sie gegen die zweifachen italienischen Europameister Nicolai/Lupo über sich hinausgewachsen und hatten somit die Basis gelegt für den Aufstieg.

Dichtes Programm am Freitag

Aufgrund des Abbruchs am Donnerstabend wird am Freitag der Spielbetrieb auf allen Plätzen um 10.30 Uhr aufgenommen. Erste Partie in der Red Bull Beach Arena: Tobias Winter & Julian Hörl gegen die Polen Fijalek/Bryl. Die Österreicher kämpfen nach der 9:21, 18:21-Niederlage gegen Mol/Sørum (NOR) um den Verbleib im Turnier.

Im Anschluss (11.30 Uhr) spielen die Vizeweltmeister Clemens Doppler & Alex Horst gegen Tijan/Cherif aus Katar um den Gruppensieg und den direkten Aufstieg ins Achtelfinale. Im ersten Spiel hatten sich Doppler/Horst knapp mit 18:21, 21:13, 15:10 gegen die Kanadier Pedlow/Schachter durchgesetzt.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Beach Majors