1:0 Rapid Wien gewinnt gegen die Innsbrucker!

Endstand

Die Grün-Weißen sind fix für das Halbfinal-Play-off zur Europa League qualifiziert!

Wien.
Dietmar Kühbauer lobte seine Mannschaft, fordert aber mehr Effizienz.

WESTTRIBÜNE im Allianz -Stadion

Ein Tor reichte. Dank Aliou Badji 1:0 zog Rapid Wien im vorletzten Bundesligaheimspiel als Sieger der Qualifikationsgruppe in das Halbfinal-Play-off zur Europa League ein.

Trainer Didi Kühbauer lobte seinen Winter-Zugang, Aliou Badji, der in den letzten zwei Spielen dreimal getroffen hat. „ Man sieht, dass er jetzt mehr im Teamgefüge drinnen ist und gute Laufwege hat. Das hat sich nicht nur beim Tor gezeigt, wo er genau stand, wo ein Mittelstürmer stehen muss.“

Gefiel auch dem Senegalesen, er verriet: „Ich weiß jetzt, was der Coach will. Ich bin stolz darauf, wieder getroffen zu haben. Aber wir müssen weiter gewinnen, um weitere Ziele zu erreichen.“

Und das wäre, wäre über den Umweg Play-off den Sprung in die zweite Qualifikationsrunde der UEFA Europa League zu schaffen.

Aufgrund des bereits fixierten siebten Gesamtplatzes der Bundesliga-Saison kommt es zum Halbfinalrecht. „Das freut uns“, sagt Thomas Murg, dem im Spiel gegen Wacker Innsbruck nicht alles gefiel. „Das Ergebnis hat gepasst, die Leistung war mäßig. Wir haben die Box nicht immer gut besetzt oder der letzte Pass war ungenau.“

Das sieht auch Coach Didi Kühbauer als verbesserungswürdig. „Wir haben es uns selbst unnötig schwer gemacht – vor allem vor dem Tor.“

Obwohl die Hütteldorfer statt Richard Strebinger den Tobias Knoflach als Torhüter einsetzte. Und durch Aliou Badji, Srdjan Grahovac und Thomas Murg schon in der Anfangsphase gute Torchancen vorhanden waren dauerte es bis zu 64. Minute ehe der Senegalese goldrichtig und mit voller Wucht den Ball nach einem Pass von Boli Bolingoli unter die Latte setzte.

Die Tiroler mit Zlatko Dedic, Sascha Horvath sowie mit Kapitän Roman Kerschbaum konnten zu wenige Akzente im Spiel gegen die Wiener entgegensetzen.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © SPORTREPORT

3:4 Rapid Wien verliert gegen den TSV Hartberg!

Die Grün-Weißen kassieren die erste Niederlage nach sieben Spielen!

Wien. Nur ein Quartett war in der Startelf von Dietmar Kühbauers Mannschaft zu sehen. Zur Reserve standen Stefan Schwab, Thomas Murg und Andrija Pavlović auf der Bank.

Dennoch begann das Spiel wie am vergangenen Dienstag, nur auf der anderen Seite: Nach einer Ecke von Tobias Kainz netzte Christoph Knasmüllner ins eigene Netz zum 0:1. (3 min.) Und für die Grün-Weißen wurde es noch schlimmer:

Torhüter Richard Strebinger foulte den Slowenen Rajko Rep an der Strafraumgrenze und Dario Tadić versenkte den Elfmeter im zweiten Anlauf zum 0:2. (12. min.)

Rapid Wien war komplett von der Rolle, wurde nur durch Manuel Thurnwald (20. min.) gefährlich. Da gab es Elfmeteralarm – ehe Standardsituationen und die Steirer den Wienern halfen:
Nach einer Ecke lenkte Thomas Rotter Mert Müldürs Kopfball an die Innenstange, von dort kullerte der Ball die Torlinie entlang. Der Schiedsrichter Christopher Jäger entschied auf Eigentor zum 1:2. (30. min.)






Fünf Minuten später fälschte Michael Huber bedrängt von Mert Müldür eine Freistoß-Flanke von Philipp Schobesberger auch ins eigene Tor zum 2:2.

Zur Pause kam Kapitän Stefan Schwab und nach 60 Minuten auch Thomas Murg. Dann hatte Rapid Wien alles unter Kontrolle sowie viele Chancen. Doch dann entschied der überforderte Schiedsrichter Christopher Jäger bei einem Zweikampf zwischen Marvin Potzmann und David Cancula auf Elfmeter. 65. Minute zum 2:3 für den TSV Hartberg.

Die Nerven liegten blank.

Thomas Murg zeigte nach einem Foul Schiedsrichter Christopher Jäger „Daumen hoch“, Verhöhnung, daher Gelb-Rote Karte (71. min.) ehe auch noch Maximilian Hofmann einen Zakaria Sanogo – Schuss unhaltbar abfälschte – quasi das vierte Eigentor zum 2:4 (80. min.) Aliou Badji verkürzte in Unterzahl noch auf 3:4 (84. min.) Und in Minute 96 bekam Thomas Huber den Ball an den Arm, aber da blieb der fällige Elfmeterpfiff aus.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © www.austriannews.eu

2:1 Rapid Wien gewinnt den dritten Sieg in Folge!

Christoph Knasmüllner und Thomas Murg sorgen für den Heimsieg.

Wien. Die Grün-Weißen bleiben an der Spitze der Qualifikationsgruppe. Die Wiener feiern gegen den die Burgenländer vor 12.300 Zuschauern mit 2:1 und liegen jetzt 5 Punkte vor den Verfolgern den SV Mattersburg.

Christoph Knasmüllner und Thomas Murg treffen zum Sieg!

Rapid Wien startete im gewohnten System von Coach Dietmar Kühbauer (4-2-3-1). Bei den Burgenländern feierte Tino Casali sein Bundesliga – Debüt. Bereits in der 8. Minute war der 23-Jährige das erste Mal geschlagen. Nämlich Aliou Badji spitzelte den Ball an ihm vorbei, doch der Abwehrchef Cesar Oritz rettete seinen Torhüter, erklärte vor der Torlinie.

Ansonsten tat sich Rapid Wien sehr schwer gegen die tief stehenden Mattersburger. Zuerst schoss Thomas Murg aus kurzer Distanz vorbei (27. min.), dann vergab Mert Müldür (30. min.) ehe Cesar Ortiz gegen Christoph Knasmüllner parierte. – Pausenstand also 0:0.

Auch in Innsbruck vergab Christoph Knasmüllner (vergangene Woche) zwei gute Chancen, um zum Torerfolg zu kommen. Sodass er auch bei diesem Spiel nach Maßflanke von Thomas Murg den Kopfball in Minute 48 neben das Tor platzierte.

Doch in der Minute 52 war der sogenannte „Bann“ gebrochen. Neuerlicher Pass von Thomas Murg und diesmal netzte Christoph Knasmüllner zum 1:0 (52. min.) ein. Die Burgenländer vernachlässigten ein wenig die Offensive.

Kurz danach hatte Aliou Badji die Chance zum 2:0 doch Tino Casali hielt seinen Kopfball sensationell in Minute 56. Doch in der 60. Minute trifft Thomas Murg nach Pass von Christoph Knasmüllner zum 2:0.

Danach spielten die Wiener das Ergebnis nachhause und kassierten in 89. Minute durch Alois Höller noch den Anschlusstreffer von den Burgenländern.

Rapid Wien bleibt mit dem dritten Sieg in Folge Tabellenführer der Qualifikationsgruppe!

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

Rapid Wien beginnt mit einem Heimsieg in der Qualifikationsgruppe!

3:0 – Rapid Wien gewinnt und schließt den FC Admira Wacker Mödling auf den letzten Rang.

Wien. Der perfekte Start für Rapid Wien! Die Grün – Weißen feierten in der Qualifikationsgruppe vor 11.600 im Allianz Stadion einen 3:0 Sieg gegen die Südstädter.
Für die Wiener, bei denen Winter-Neuzugang Aliou Badji sein Premierentor erzielte, war es im dritten Saisonduell mit den Niederösterreichern der dritte Dreier-Erfolg.

Veton Berisha wechselte zu Brann Bergen

Rapid Wien sprach vor dem Start gegen die Admira Wacker Mödling von einem Charaktertest – einer wollte da nicht mitmachen. Veton Berisha sagte gestern Servus, unterschrieb beim Heimatverein von Brann Bergen. Ablöse: rund € 800.000. Ebenso nicht beim Spiel dabei war Verteidiger Maximililan Hofmann, der krankheitsbedingt ausfiel. Für ihn rückte Stephan Auer in die Startformation von Coach Didi Kühbauer. 

Philipp Schobesberger und Aliou Baddji treffen zum Erfolg!

Rapid Wien startete im etwas leisen Weststadion sehr gut in das Spiel. Christoph Knasmüllner köpfelte am Tor vorbei (5. min.), Stephan Auer verzog den Ball knapp vor dem Tor (11 min.) und Torhüter Andreas Leitner von den Südstädtern parierte gegen Srdjan Grahovac eine Topchance für die Hütteldorfer. (20 min.).

Der große Aufreger in Minute 25: Sebastian Bauer foult Thomas Murg im Strafraum. Den nachfolgenden Elfmeter trat Andrija Palovic an, schoss aber den Ball mehr über das Tor als zum Netz. Danach gab es einige Pfiffe im Stadion zu hören.

Diese Pfiffe verstummten aber in Minute 38: Philipp Schobesberger legte den Ball, bei einem gut gespielten Pass quer zu Christoph Knasmüllner und dieser lenkte die Kugel ins lange Eck ins Tor. 1:0 mit diesem Ergebnis ging es in den Kabinentrakt zur Pause.

Mit dem eingewechselten Aliou Badji kam mehr Elan auf das Feld in der zweiten Halbzeit. Badji spielte den Ball für Schobesberger auf zum 2:0 in Minute 53.

Fünf Minuten später ließ Christop Knasmüllner das 3:0 aus, traf nach Thomas Murg – Pass nur die Stange. Die Niederösterreich konnten nicht mehr zusetzen und nicht wirklich in das Spielgeschehen zurückfinden, sodass in der Minute 80 Aliou Badji sein Premierentor gelang. Ein Endstand nach Maß für Rapid Wien mit 3:0.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

2:2 Rapid Wien spielt in der Qualifikationsgruppe!

Wien. Enttäuschung und Fan-Pfiffe in Hütteldorf!

„Wir haben es uns nicht verdient“, so betonte es Thomas Murg nach dem Spiel. Der Ärger war nach dem 2:2 gegen den TSV Hartberg groß. Einerseits über das Verpassen in die Meister – Playoff Gruppe zu kommen und zum Anderen über eine schwache Leistung in der zweiten Hälfte. „Wir haben zu Beginn überpowert, konnten am Ende nicht mehr zusetzen“, so Mannschaftskapitän Stefan Schwab.

Gerade Stefan Schwab ließ die 19.200 Grün-Weißen Fans in der 5. Minute nach einem Elfmetertor noch träumen. Danach wurde ein reguläres Tor von Maximilian Hofmann in der 23 Minute aberkannt, aber Thomas Murg stellte aus kurzer Distanz in Minute 29 auf 2:0.

…Torschütze Thomas Murg stellte auf 2:0!

Hütteldorfer „Horror – Minuten

In der zweiten Hälfte erzielte der Wolfsberger AC im Parallelspiel gegen Flyeralarm Admira den 2:2 Ausgleich und in Hütteldorf ging folgendes Szenario los:

Rapid Wiens Maxi Hofmann traf ins eigene Tor zum 1:2 in Minute 54. Und Sturm Graz ging gegen Austria Wien mit 1:0 in Führung – ehe der Hartberger Spieler Michael Huber zum 2:2 einnetzte (58. min.) Danach war der Traum zu Ende und nach dem Schlusspfiff – Pfiffe der Grün – Weißen Fans.

Kapitän Schwab dazu: „Darüber dürfen wir uns jetzt nicht wundern, es war einfach zu wenig.“

Eine finanzielle sowie sportliche Talfahrt

Nun steht die Qualifikatiosgruppe auf den Spielplan und die Frage: Warum mit dem zweitteuersten Profikader der Bundesliga, den meisten Fans im Rücken, ist man an Konkurrenten wie den SKN St. Pölten oder dem Wolfsberger AC gescheitert…?

Guter Rat ist teuer und der Abstieg kostet Rapid Wien nun rund 1 Million Euro. „Wir haben dieses Ziel nicht im Frühjahr verloren, sondern wir haben die Doppelbelastung, im Herbst mit Europa League und Meisterschaft, nicht gut kompensieren können, “ so Coach Dietmar Kühbauer nach dem Spiel.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

2:0! Rapid Wien schafft die Überraschung

• Veton Berisha und Stefan Schwab schießen die Tore
• Red Bull Salzburg kassiert die erste Bundesliga-Niederlage


Wien. Rapid Wien’s Wunsch noch in die Meistergruppe, das heißt unter die Top 6 sich zu qualifizieren, lebt nach dem Überraschungssieg wieder.

 Vor 19.400 Zuschauern im Allianz Stadion gewinnen die Hütteldorfer, in der Überzahl, 2:0 und verkürzten den Rückstand auf die sechsplatzierte Austria Wien auf vier Punkte. „Das war ein kräftiges Lebenszeichen, das haben wir uns hart erarbeitet“, so der Mannschaftskapitän Stefan Schwab.

… Andre Ramalho erhält die gelb-rote Karte vom Schiedsrichter

Veton Berisha und Stefan Schwab mit Toren zum Erfolg.

Während die Salzburger die erste Niederlage in der laufenden Bundesligasaison kassierten, ist es für die Wiener der erste Heimsieg gegen den Meister seit April 2014, fast nach fünf Jahren.

Ausschlaggebend ein Blackout von Red Bull Verteidiger Andre Ramalho. Der flog in Minute 54 mit der Gelb-Roten Karte vom Platz, weil er Schiedsrichter Robert Schörgenhofer den Vogel gezeigt hatte.

In Überzahl belohnten sich die Grün-Weißen für ihren zuvor betriebenen Aufwand. Zuerst köpfte Veton Berisha nach Flanke von Boli Bolingoli ein (65. min), dann sorgte Stefan Schwab mit einem Schuss aus 16 Metern für die Entscheidung in Minute 81.

…die Mannschaft auf den Weg zur Fankurve nach dem Spiel


O-Töne:

Pressekonferenz nach dem Spiel: Didi Kühbauer, Peter Klinglmüller sowie Marco Rose
  • Rapid Wien – Coach Didi Kühbauer: „Kompliment an meine Spieler, der Sieg gegen ein TOP-Team war nicht leicht. Das gibt uns Kraft für die nächsten Spiele. Mit Einsatz und Leidenschaft haben wir Defizite wettgemacht.“
  • RB Salzburg – Coach Marco Rose: „Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht. Es ist nicht leicht, immer so eine Intensität wie am Donnerstag beim Europacup Spiel zu liefern.“

    Bericht: Gernot Hohenwarter
    Fotos: © Andreas Prochaska

5:2 Rapid Wien schafft souverän den Einzug ins ÖFB-Cup Semifinale!

Wien. Erleichterung nach dem ansträngenden Europa League Spiel!

Die Mannschaft vom Dietmar Kühbauer gewann vor 12.700 Zuschauern souverän mit 5:2 gegen den TSV Hartberg.

Zu Einen eine Erleichterung zum dritten Mal in Folge den Einzug in das ÖFB-Cup Semifinale geschafft zu haben und zum Anderem eine gelungene Generalprobe vor dem Spiel im Giuseppe-Meazza-Stadion gegen Inter Mailand.

Führungswechsel im Spielaufbau.

Im Vergleich zum Spiel am vergangenen Donnerstag begannen die „Grün-Weißen“ mit sechs Änderungen an der Startelfformation. Rapid Wien begann das Spiel mit viel Selbstvertrauen, sodass Thomas Murg in der 33. min., Mario Sonnleitner in der 34. min. und Philipp Schobesberger in der 35. Minute mit schönen Chancen an dem steirischen Torhüter Rene Swete scheiterten.

In der 42. Minute war dann der Bann gebrochen, sodass nach dem Hartberger Fehler spielte Andrija Pavlović auf Thomas Murg und dieser netzte zum 1:0 ein!

…beeindruckende Ballführung von Thomas Murg (rechts) gegen Philipp Siegl (links)


Aufschwung weiter in der zweiten Hälfte!

Dieses Erfolgserlebnis nahmen die Hütteldorfer auch in die zweite Hälfte mit und dominierten weiter das Geschehen am Rasen.

So spielte Philipp Schobesberger auf Andrija Pavlović und so entstand das 2:0 (50. min.) Prompt traf Maximilian Hofmann nach Thomas Murg’s Flanke zum 3:0 (52. min.) zur Spielentscheidung.

Danach legten die Wiener einen Schongang im Spielverlauf ein und so kam es zu einigen „Schlampigkeitsfehlern, “ sodass Manuel Martic ein Eigentor (69. min.) fabrizierte.

…die beiden Doppeltorschützen Thomas Murg (Nr. 10) und Andrija Pavlović sowie Kollegen beim Jubeln.

Andrija Pavlović stellte in der 74. Minute mit dem Kopf auf 4:1 Danach verkürzte Siegfried Rasswalder noch einmal auf 4:2 in Minute 82. Und Thomas Murg schoss die Hütteldorfer zum Abschluss in Minute 91 noch zu einen 5:2 Endergebnis – das ausreichend Selbstvertrauen für das Mailand Spiel bringen sollte.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © www.austriannews.eu

0:1 Wunder blieb aus, Rapid Wien muss auf Rückspiel hoffen.

Wien. 0:1 – Die „Grün-Weiße“ Mannschaft mit Ihrer Beton-Taktik führte nicht zum Erfolg.

Mutlose Hütteldorfer verloren das Hinspiel in der Europa League gegen Inter Mailand mit 0:1. Das einzige Tor vor 23.850 Zuschauern im ausverkauften Allianz Stadion erzielte Lautaro Martinez per Foulelfmeter (39. Min.).

Elfmetertorschütze Lautaro Martinez (Trikot 10)

Manuel Thurnwald hatte zuvor den Stürmer im Strafraum zu Fall gebracht. Im Rückspiel in einer Woche benötigt Rapid Wien zumindest ein Tor. Dafür müssen aber die Hütteldorfer in Mailand aber mutiger auftreten.

Beim Spiel in Wien verzichtete Trainer Didi Kühbauer in der Startformation auf Philipp Schobesberger, Thomas Murg und Christoph Knasmüllner. Solospitze Veton Berisha sollte es richten.

Die Hütteldorfer gaben in der ersten Hälfte keinen Torschuss ab.(Ballbesitz: 28:72 %). Die einzigen Nadelstiche setzte das Rapid Wien Ärzte Team bei Mario Sonnleitner. Er erlitt nämlich ein böses Cut, musste genäht werden.

Nach der Pause brachte Dietmar Kühbauer erst Philipp Schobesberger, dann Christoph Knasmüllner. Und diese Einwechslung hätte mit seiner ersten Ballberührung fast den Ausgleich erzielt. Doch Inter Mailand Torhüter Samir Handanovic drehte den Ball über die Latte.

Es blieb die einzige Chance für die „Grün-Weißen.“ Die italienische Mannschaft tat nur das Notwendigste, das reichte völlig aus. Auch das Fehlen von Starstürmer Mauro Icardi half den Hausherren wenig. Ausgerechnet sein Ersatzmann schoss das Goldtor.

O-Töne:
– Rapid Wien Coach Didi Kühbauer: „Wir wollten kompakt stehen, das ist gelungen. Es war ja Inter Mailand am Platz und nicht irgendeine Mannschaft. Jetzt müssen wir in Italien das Unmögliche möglich machen.“

– Inter Mailand Coach Luciano Spalletti : „Der Platz war schwer bespielbar, wir konnten den Ball nicht so laufen lassen, wie wir das gerne gehabt hätten. Der Rasen hat uns durchaus Probleme bereitet. Er ist zwar erst vor kurzem erneuert worden, aber wir sind es nicht gewohnt, auf so einem Platz zu spielen.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © www.austriannews.eu

Didi Kühbauer: „Kadertechnisch ist es enger geworden.“

Wien. „Im Frühjahr wird eine andere Mannschaft auf dem Platz stehen.“ Mit diesem Versprechen verabschiedete sich Rapid Wien Trainer Dietmar Kühbauer nach dem historischem 1:6 Debakel gegen Austria Wien vor 58 Tagen in die Winterpause.

Fünf Wochen hatte der 47-Jährige nun Zeit, um dem grün-weißen Team neues Leben einzuhauchen.
Der Europa League Hit gegen Inter Mailand, kommenden Donnerstag, wird erst genaue Aufschlüsse geben. „Wir haben in der Vorbereitung alles durchziehen können. Jeder Spieler wollte beweisen, dass er in die Startelf gehört,“ sagt Kühbauer.

Mario Sonnleitner meinte zum Inter Mailand – Spiel: „Wenn wir aggressiv gut mitspielen, ist ein gutes Ergebnis durchaus möglich.“ 

„Kadertechnisch hat man gesehen, dass es enger geworden ist.“

24 Spieler stehen dem Rapid Wien Coach aktuell zur Verfügung. Mit dem Rückkehrer Srdjan Grahovac und Aliou Badjj (wartet noch auf seine Spielgenehmigung) sind zwei neue im Team. Vor allem die Last-Minute-Verpflichtung des senegalesischen Angreifers sorgte für Aufsehen. „Alle wussten, das wir einen Stürmer holen müssen und unter Zeitdruck stehen,“ erzählte Sportdirektor Fredy Bickel. „Viele Agenten haben unsere Lage ausgenützt. Ohne diese Probleme wäre es ruhiger und einfacher im Winter gewesen.“

Einen weiteren Neuzugang präsentierte der Verein ebenso als Premiumpartner den Sponsor OMV!

Bericht: Gernot Hohenwarter
Foto: © www.austriannews.eu

6:1 Austria Wien schlägt Rapid Wien im Derby!

  •  Derby-Skandal! Rapid Wien – Fans von der Exekutive vom Spiel ausgesperrt!
  • ein „Tennis Satzergebnis“ der besonderen Art & Weise.
…Rapid Wien Manschaftsbus mit Polizeieskorte ins Stadion.

Wien. Eskalation schon vor dem Derby! Wie die Polizei bekannt gab, hatten die Rapid Wien – Fans beim Anmarsch zur Generali Arena Pyrotechnik, Getränkedosen und Schneebälle auf die Wiener Südost-Tangente geworfen, dadurch eine zehnminütige Sperre von Österreichs meistbefahrener Straße provoziert!

Zur Täterausforschung wurden dann die Daten der und 1000 Anhänger erhoben. Die Folge: stundenlange Wartezeiten, die Fans durften nicht in das Stadion. Die Exekutive begründete dieses Vergehen eben mit dem Werfen der Gegenstände.

Dem widersprechen Augenzeugen. Sie sahen keine Provokation seitens der Fans, nur von der Polizei, die Anhänger gezielt eingekesselt und warten ließen.

Frauen (darunter auch schwangere) und Kinder seien betroffen gewesen. Sie konnten nicht auf die Toilette, mussten in Kälte und Dunkelheit ausharren – noch lange nach dem Match.

Auch Rettungsfahrzeuge wurde das durchfahren untersagt. Ein Augenzeuge sagte: „Das die Tangente schon vor dem Eintreffen der Rapid Wien Fans gesperrt worden sei.“

Rettungsautos mussten Umweg nehmen.

Es scheint also gezielt eine Schikane gegen die Fans von Rapid Wien im speziellen der Fangruppe ULTRAS gewesen zu sein.

Das sportliche Geschehen

Choreographie der Austria Wien Fans.


Violettes Märchen und Hütteldorfer Desaster! Mit dem höchsten Derbysieg in der Historie der Bundesliga erspielte Austria Wien ein unfassbares „Tennis – Satzergebnis“ gegen Rapid Wien mit 6:1 vom Rasen.

Somit überwintert die Grün-Weiße Mannschaft im Abstiegs-Play-off der Bundesliga auf Platz 8. Vier Runden vor der Punkteteilung liegt Rapid Wien nun 6 Punkte hinter den besten sechs Mannschaften.

Knackpunkt vor 16.600 Zuschauern war die rote Karte gegen den Europacuphelden Dejan Ljubicic beim Spielstand von 1:1. Nach dem Ausschluss trafen die Veilchen binnen sechs Minuten drei Mal.

Davor hatte Christian Schoissgeyr die Gastgeber per Kopf in Führung gebracht. (22. min.) Es folgte postwendend der Ausgleichstreffer durch Marvin Potzmann. (29. min.)

Kurz darauf kassierte Dejan Ljubicic vom Schiedsrichter Harald Lechner die rote Karte. Beim folgenden Freistoß von Michael Madl ging die Abwehrmauer von Rapid Wien auseinander – Torhüter Richard Strebinger konnte noch kurz abwehren und James Jeggo nützte die Gelegenheit und staubte zum 2:1 ab. (35 min.) Dann stellten Christoph Monschein (37. Min.) und Florian Klein (42 min.) auf 4:1.


Mit 10-Mann hatte Rapid Wien in der zweiten Hälfte keine Konzentration im Spiel, sodass in der 57. Minute Mateo Barac das 1:5 ins eigene Tor netzte.

Der eingewechselte Alon Turgeman sorgte dann noch in der 78. Minute für den 6:1 Endstand.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © SPORTREPORT