1:4! Herzog – Kritik: „Nicht mal Mini-Knaben spielen so“

  • Rapid Wien gegen Red Bull Salzburg chancenlos
  • Goran Djuricin’s – Poker ging in die Hose

Wien. „Wir waren einfach richtig schlecht“, brachte es Rapid Wien Coach Goran Djuricin auf den Punkt. Die ersten 25 Minuten des Spiels war quasi eine Arbeitsverweigerung. „Wir haben keine Leidenschaft gezeigt, nichts umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, so Thomas Murg.

Thomas Murg im Angriffslauf …
Foto: © Andreas Prochaska

Vor 22.300 Zuschauern im Allianz Stadion zeigten die Salzburger den Wienern kurz und bündigen Kombinationsspiel die Grenzen auf. Eine leichte Unsicherheit in der Abwehr der Grün-Weißen und der Bullen – Spieler Patrick Farkas versenkte den Ball ins Netz. (4.min.)

RB Spieler: Munas Dabbur und Andre Ramalho (v.l.n.r. im Vordergrund)                           

 

Wenige Minuten später neuerlich eine leichte Unstimmigkeit in der Abwehrkette von Rapid Wien und Munas Dabbur nützte die Gelegenheit zum 0:2 (13. min.) Zuvor hatte leider auch Rapid Wien – Spieler Thomas Murg mit seinem Schuss ein wenig Pech und traf nur die Stange (12. min.) In der 26. Minute erhöhte dann der Norweger Fredik Gulbrandsen noch auf 0:3.

…der Verletzte Andreas Kuen auf den Weg in die Kabine.

Das Dreier Abwehrsystem von Rapid Wien Coach Goran Djuricin ging überhaupt nicht auf, seine Spieler waren mit dieser Situation völlig überfordert. Er stellte Debütant Mert Müldür, Maximilian Hofmann und Dejan Ljubicic in die erwähnte Dreier-Abwehrkette, Manuel Thurnwald sowie Andreas Kuen machten daraus eine Fünferkette.

Red Bull Salzburg machte mit Rapid Wien „Jungs“ daraus kurzen Prozess was Sky-Experte Andreas Herzog folgend analysierte: „So spielt man nicht einmal in den Miniknaben.“

Als Mert Müldür und Andreas Kuen verletzt ausgetauscht werden mussten, war das Experiment beendet. Zu spät für die Grün-Weißen.

Weil die Bullen in Folge den Fuß vom Gas nahmen, wurde es noch einmal spannend. Veton Berisha verkürzte auf 1:3 (75. min.) Dann hätte es nach Foul an Thomas Murg im Strafraum Elfmeter geben müssen, doch Schiedsrichter Oliver Drachta ließ weiterspielen und im Gegenzug stellte der Israeli Munas Dabbur auf 1:4 (82.)

O-Ton:

Rapid Wien – Coach: „In Hälfte eins ist alles schiefgegangen, wir haben jedes Eins-zu-Eins-Duell verloren, jeden Zweikampf.“ „Am System lag es nicht.“ „Dem nicht gegebenen Elfmeter traue ich nach – den wollte einer nicht – die Niederlage war aber verdient.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

4:1! Rapid Wien hat sich sein Europacup-Ticket gesichert!

  • FC Admira Wacker Mödling hatte wenig entgegenzusetzen
  •  Thomas Murg glänzte mit einem Doppelpack

Wien. Mit einem verdienten 4:1 Heimsieg gegen die Niederösterreicher eroberten die Hütteldorfer in der Tabelle Platz drei vom LASK zurück und buchten somit das Europacup-Ticket. Grund: Die Grün-Weißen liegen fünf Runden vor Saisonende 16 Punkte vor Austria Wien, können damit nicht mehr aus den Top 5 fallen.

Doppelpack von Thomas Murg

….Thomas Murg nur selten mit einem Foul zu stoppen an diesem Tag.

Mit Kontertoren ging Rapid Wien im eigenen Stadion vor 18.600 Zuschauern mit 2:0 in Führung. Beide Treffer erzielte der hervorragend spielende Thomas Murg. Das erste Tor fiel in der 39. Minute durch einen Stefan Schab Idealpass und der zweite Treffer durch ein Zuspiel von Louis Schaub in Minute 45.

Manuel Turnwald stellte mit seinem ersten Bundesliga-Tor auf 3:0 (62.), und Stefan Schwab erhöhte per Kopf nach einer Steffen Hofmann Ecke auf 4:0.

Das 4:1 durch Marco Hausjell (82.) war nur noch „Ergebnis-Kosmetik“.

„Wir haben clever gespielt, sind jetzt richtig gut in Form“, war Stefan Schwab zufrieden. Rapid Wien feierte den fünfte Sieg in Folge und nun fehlen sogar nur noch 5 Punkte auf einen Champions-League-Qualifikationsplatz, den derzeit Sturm Graz hat. Nächste Woche kommt es zu dem direkten Duell mit den Steirern.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © SPORTREPORT

0:4 Austria Wien wurde von Rapid Wien vorgeführt!

326. Derby – Die Veilchen wurden gnadenlos effektiv von den Grün-Weißen blamiert!

Wien. Es war das 62. Bundesliga-Derby im Ernst Happel Stadion, das letzte auf unbestimmte Zeit, in diesem Stadion. Denn Austria Wien übersiedelt im Sommer in die neue ausgebaute Generali Arena.

Vor 11.279 Zuschauern ist Rapid Wien ein historisch eindrucksvolles Ergebnis nach 37 Jahren gelungen und das Happel Oval in guter Erinnerung beibehalten.
Austria Wien hingegen wird dem Stadion sicherlich keine Tränen nachweinen, eine 0:4 Pleite lassen auch den treuesten Fan den Glauben an einen Europacup Startplatz am Ende der Saison verstummen.

…. angespannt Austria Wien Coach Thomas Letsch
Foto: © SPORTREPORT

Die „Abschiedsvorstellung“ wurde zu einem unterhaltsamen und ansehnlichen Schauspiel. Zunächst hatten beide Fanlager zündende Ideen, die Benebelten vernebelten die Sicht. Austria Wien Coach Thomas Letsch stellte dem jungen Vesel Demaku im Mittelfeld Rountinier David De Paula zur Seite, Ibrahim Alhassan Abdullahi erhielt in der offensiven Rolle eine weitere Bewährungsprobe im Zentrum. Rapid Wien reagierte auf den zuletzt aggressiven Stil der Austria Wien mit einer auf Konter ausgerichteten Startformation: Philipp Schobesberger ersetzte Giorgi Kvilitaia als Mittelstürmer. Auf der rechten Seite hinten bekam Mario Pavelic wieder eine Chance weil Stefan Auer angeschlagen fehlte. Rapid Wien Coach Goran Djuricin’s Strategie ging voll auf.

Schnelle Führung

Heiß ging es auch auf dem Rasen zu, die Wiener Austria trat aggressiv auf, die Hütteldorfer nahmen Tempo und Intensität an und ging in Führung. Louis Schaub flankte, beim Klärungsversuch verfehlte Ibrahim Alhassan Abdullahi den Ball, Stefan Schwab’s Schuss mit dem an sich schwächeren Fuß saß genau zum 1:0 (8.). Beinahe hätte Austria Wien gleich danach die entsprechende Antwort parat , Felipe Pires schloss ein Solo aber nicht gut genug ab, sein Schuss strich am langen Eck vorbei.

Das Tempo blieb hoch, ebenso wie die Fehlerquote. Christoph Monschein sprang bei einem Stanglpass von Lucas Venuto einfach über den Ball (21).
Und die Violetten, bei denen das Fehlen von Raphael Holzhauser und Tarkan Serbest (beide gesperrt) nicht zu übersehen war, offenbarten in der Rückwärtsbewegung Schwächen. Philipp Schobesberger konnte dies mit einem Kopfball noch nicht ausnützen (24.), wohl aber Kollege Thomas Murg nach Philipp Schobesberger’s Vorlage mit einem feinen Schuss in Eck zum 2:0 (42.).

Austria behielt zwar ihre Aggressivität, allerdings auch ihre Fehleranfälligkeit. Alexandar Borkovic servierte Rapid einen Konter, Philipp Schobesberger nach Traumpass von Veton Berisha eiskalt abschloss – 3:0 (51.).

Austria Wien ging maximales Risiko, entblößte die Abwehr und wurde abgestraft. Der eingewechselte Giorgi Kivilitaia erhöhte nach starker Kombination über Stefan Schwab, Boli Bolingoli und Veton Berisha mit dem ersten Balkontakt – 4:0 (73.).

In der sogenannten „Rapid-Viertelstunde“ wurde Steffen Hofmann eingewechselt. Es wird wohl sein letztes Derby als aktiver Spieler gewesen sein.

….gelungene Taktik von Rapid Wien Coach Goran Djuricin
Foto: © SPORTREPORT

Für die verwelken Veilchen gab es keinen Dünger mehr, die Hütteldorfer pflügten durch ihren Boden und vergaben durch Giorgi Kvilitaia und Louis Schaub den höchsten Derby-Auswärtssieg nach dem zweiten Weltkrieg.

Eine statistische Besonderheit: Erstmals gewann ein Wiener Klub in einer Saison drei Auswärtsderbys, Rapid Wien war im Oktober 2017 in Cup und in der Liga ebenso erfolgreich gewesen.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © SPORTREPORT sowie Beitragsfoto von © Red Ring Shots

2:1 Rapid Wien tat sich das Leben selbst schwer.

Zwei „billige“ Elfmeter retten den Heimsieg und somit 3 Punkte

Wien. Von „rohem Fleisch und Feuer im Hintern“, hatte Rapid Coach Goran Djuricin vor dem Match gesprochen.
Und damit zu viel versprochen. Obwohl die Grün-Weiße Elf (neu mit Philipp Schobesberger, Manuel Thurnwald und Thanos Petsos) zu einem Blitzstart gezwungen wurde. Weil die Niederösterreicher in ihrer neuen Fünferkette hängen blieben: Babacar Diallo schoss als letzter Mann panisch Mitspieler Luan ab, Giorgi Kvilitatia fiel der Ball vor die Beine, Torhüter Christoph Riegler grätschte in den Georgier um, die fällige Karte blieb aus, der Elfmeterpfiff kam jedoch: Giorgi Kvilitatia netzte somit zum 1:0 (6.) ein.

Torhüter Christoph Riegler hatte viel zu tun…
Foto: © Andreas Prochaska

Es war ein Geschenk, das Rapid Wien nicht ablehnen konnte, sich aber auch danach nicht verdiente. Das Feuer fehlte. Die St. Pöltener konnten nicht mehr und die Wiener taten nur das Nötigste (Spielkontrolle).

Ein Giorgi Kvilitatia – Kopfball (26.) und eine Chance (41.) für Stefan Schwab, der Torhüter Christoph Riegler abschoss blieben die Highlights aus der ersten Hälfte.

Abwehrkampf vor dem St. Pölten – Tor
Foto: © Andreas Prochaska

Doch es wurde nicht weltbewegend besser, sondern schlechter. Spielwitz und Freude vermisste man komplett. Zumal Thomas Murg und Max Hofmann das rasche 2:0 nach Wiederbeginn nicht machten. Somit „half“ unfreiwillig der

SKN St. Pölten nach. Das Handspiel von Babacar Diallo aus kurzer Distanz im Strafraum bescherte den nächsten Elfmeter. Diesmal netzte Stefan Schwab zum 2:0 (67.) ein.

Doch plötzlich ging sogar das Zittern los: Weil Aleksandar Vucenovic aus einem Konter auf 1:2 (75.) verkürzte. Und der Pechvogel Babacar Diallo (79.) hatte dann noch den Ausgleich am Kopf, traf aber das Tor nicht.

O-Töne:

  • Rapid – Coach Gorgan Djuricin: „Mir hat die erste Halbzeit sehr gut gefallen. Im Gegenteil zur zweiten Hälfte da war der Elfmeter sehr glücklich für unser Team und die St. Pöltener wurden allgemein besser, sodass der Ausgleich mehr oder weniger in der Luft lag.“
  • SKN St. Pölten Coach Didi Kühbauer: „Wir haben uns nicht belohnt. Die Passivität der ersten Halbzeit war zuvor so nicht besprochen worden und die zweite Halbzeit war besser. Letztendlich nicht das Unentschieden erreicht.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

5:1 Rapid Wien führte den Wolfsberger AC vor.

Matchwinner „Giorgi Kvilitaia“
Foto © Andreas Prochaska

Giorgi Kvilitaia schnürte erstmals Dreierpack.

Wien. Gegenüber den 0:0 in Altach gab es mit Manuel Thurnwald, Dejan Ljubicic, Louis Schaub und Veton Berisha vier neue Spieler in der Startelf von Rapid Wien – der zuletzt schwache Philipp Schobesberger saß, wie Stefan Schwab bei seinem Comeback, zu Beginn auf der Bank. Stefan Schaub streifte die Kapitänsbinde über und legte Thomas Murg früh die erste Top-Chance auf: Doch dieser schoss aus elf Metern über das Tor (3.). Dennoch fiel Rapid Wiens frühester Treffer in dieser Saison: Giorgi Kvilitaia kam im Strafraum nach einem leichten Kontakt mit Michael Sollbauer zu Fall, verwandelte den Elfmeter mit Glück zur Führung (8.).

Vor 12 700 Zuschauern taten die Grün-Weißen gegen, desolate Gäste wenig, ehe Veton Berisha seinen ersten Doppelpack schnürte: Erst verwertete er ein Lucas Galvao Zuspiel zum 2:0 ins lange Eck (25.), um vier Thomas Murg – Assist erneut abgebrüht zu treffen – 3:0!

Tjhomas Murg hatte mit einem Freistoß an die Stange (39.) Pech, nach der Pause servierten die Wölfe Giorgi Kvilitaia das 4:0 (49.).

Und auch im Finish stand der Georgier im Mittelpunkt: Erst sorgte er mit einem unglücklichen Eigentor für das 4:1 der Gäste (79.), um dann mit einem wuchtigem Schuss aus zehn Metern den ersten Dreierpack für die Hütteldorfer zu schnüren. Und Heimo Pfeifenberger verkündete selbst auf der Pressekonferenz seinen Rücktritt.

Abschiedsfoto zwischen Goran Djuricin und Heimo Pfeifenberger
Foto © Andreas Prochaska

O-Töne:

  • Rapid – Coach Gorgan Djuricin: „5 Tore das ist eine Leistung. 3 Tore von Giorgi Kvilitaita und 2 von Veton Berisha das hat mir sehr gut gefallen und wir trafen weniger Stange oder Latte.“
  • Wolfsberger AC Coach Heimo Pfeifenberger: „Es war ein sehr zaches Spiel von unserem Team und wenn Du nach 30 Minuten schon mit 3 Toren Rückstand zurück liegst dann ist es schwer wieder in Schwung zu kommen.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

2:1 Rapid Wien erreicht das ÖFB-Cup Halbfinale

  • Mit eiskaltem Doppelschlag zum Erfolg
  • Goran Djuricin: „Habe Moral angesprochen!“

Wien. Rapid Wien zitterte sich mit einem 2-1 Sieg über den SV Ried ins ÖFB-Cup Halbfinale.
Beim Anpfiff hatte es minus neun Grad. Die Stimmung der 7.200 Zuschauern im Allianz Stadion wurde aber noch frostiger.

Der SV Ried, in 40 Liga-Spielen in Wien sieglos, spielte im Cup-Viertelfinale groß auf und ging durch einen Wießmeier Elfmeter 1:0 (46.) in Führung. Die Grün-Weißen zitterten: Denn der Tabellenführer der Erste Liga hatte Großchancen auf das 2:0: Thomas Fröschl (50., 54.) und Joker Philipp Prosenik (68.) scheiterten vor Richard Strebinger.

Dann schlugen die Hütteldorfer eiskalt zurück: Boli Bolingoli schoss Julian Wießmeiers Unterarm an, Joelinton (75.) blieb gelassen und versenkte den darauffolgenden Elfmeter zum 1:1. Nur 87 Sekunden später köpfelte Giorgi Kvilitaia das erlösende 2:1 – Goldtor ein.

„Ich habe in der Pause die Moral angesprochen. Dann hat das Team alles reingehaut. Heute hat aber der glückliche gewonnen“, so Goran Djuricin nach dem heißen Tanz. „Wir hätten 3:0, 4:0 führen können“, stellte Ried-Trainer Lassaad Chabbi klar. „Der Elfmeter von Rapid Wien hätte es niemals geben dürfen.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: SPORTREPORT

2:0 Erster Heimerfolg im Frühjahr

  • Rapid Wien gewinnt erstmals im Jahr 2018!
  • Doppeltorschütze Giorigi Kvilitaia tanke Selbstvertauen

Wien. Das Spiel war ein besseres im Vergleich zu den vergangen Matches. Klar es war nicht perfekt, aber die Grün-Weißen kämpften und forderten die Linzer. Die 14.800 Zuschauer bekamen etwas geboten für ihr Geld und beide Mannschaften spielten guten Fußball. Nach drei Spielen in Serie als Sieger vom Platz zu gehen musste der LASK erstmals wieder eine Niederlage einstecken.

Giorigi Kvilitaia köpfelte vor der Pause ins Tor

Rapid Wien Coach Goran Djuricin ließ erstmals im Frühjahr beide Stürmer von Anfang auflaufen, nämlich Joelinton und Kvilitaia mit der großen Hoffnung zum Erfolg.

Zu Beginn des Spieles noch ein bisschen Pech im Spiel, wie in Minute 7 Joelinton bediente Kvilitaia der Georgier trifft die Stange.

In Minute 15 versuchte es Joelinton mit einem starken Angriff und Torhüter Pavao Pervan parierte den Ball sensationell. Rapid Wien hatte das Spiel und Gegner gut im Griff und die ambitionierten Linzer lauerten auf Konter.

Ein Chance hatte kurz vor der Pause Thomas Goiginger der die Unaufmerksamkeit der Abwehr von Rapid Wien ausnutzte und nur an Torhüter Richard Strebinger scheiterte.

Kurz danach zeigte Thomas Murg seine Klasse und spielte eine Flanke zum Georgier Giorgi Kvilitaia, der seinen Kopf zum 1:0 richtig positionierte.

Diesen glücklichen Erfolgslauf nahmen die Grün-Weißen in die zweite Halbzeit mit und neuerlich gelang es Georgier aus einem Distanzschuss aus 25 Metern zum 2:0 einzunetzen.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: SPORTREPORT

1:1 Rapid Wien wartet auf den ersten Sieg im Frühjahr!

  • Bolingoli rettet den Wiener einen Punkt!
  • Sturm Graz bringt das Remi auch nicht weiter.

Wien. Auch im fünften Heimspiel in Serie blieb Rapid Wien ohne vollem Heimerfolg.
Vor 20.200 Zuschauern spielte man mit Müh und Not ein Unentschieden heraus und rettete somit einen Punkt.
Auch Sturm Graz zeigte nicht gerade eine Meisterleistung sicherte sich aber mit dem Ergebnis den zweiten Tabellenplatz ab.

Die Grazer „Blackys“ nutzen einfach einen Patzer der „Grün-Weißen“ Wiener zur Führung.

… sehr engagiert im Spiel Thomas Murg.

Obwohl Rapid Wien von Anfang besser in das Spiel findet und mit der ersten Chance von Thomas Murg eingeleitet in Minute 7 von Philipp Schobesberger hätte einnetzen können, trotz Abseitsstellung nichts gebracht. Sturm Graz lauerte auf Konter und Fehler von Rapid Wien und diese kamen in Folge. Ein Patzer von Thanos Petsos, Deni Alar läuft alleine auf das Tor und Richard Strebinger hält. (9.) In Minute 20 machten es die Blackys besser. Der Abschlag von Richard Strebinger war nicht ausreichend weit genug in das Spielfeld und Thorsten Röcher ließ diese Chance nicht entgehen. Somit stand es 0:1 für Sturm Graz und somit Sturm Graz Coach Heiko Vogel zufrieden.

Rapid Wien spielte weiter mit zahlreichen Patzern. Stefan Hierländer nimmt Lucas Galvao den Ball ab und läuft Richtung Tor. Ein rascher Angriff mit 4 Grazern gegen einen „Grün-Weißen“ Abwehrspieler, doch Stefan Hierländer vertändelt die Chance zum Führungsausbau.

Ebenso gelang es Philipp Schobesberger alleine vor Torhüter Jörg Siebenhandl stehend den Ball nicht in das Tor zu schießen (32.).

Rapid Wien war gut beraten das Spiel nach der Pause anders aufzuziehen. Aber eine Veränderung des Spieles war nicht wirklich zu sehen. Ideenlosigkeit war mehr zu sehen als zielführende Angriffe auf das Tor der Grazer.

Zum Ende des Spieles traf Tamas Szanto in Minute 82. nur die Latte ehe es Boli Bolingoli einfach mit einem Distanzschuss (88.) versuchte und zum 1:1 traf.

Ganz zum Schluss nutzte Peter Zulj (95.) eine riesen Chance zum Sieg für Sturm Graz nicht und so blieb es beim Unentschieden.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: Andreas Prochaska

1:1 Ein Unentschieden mit vielen Nebenschauplätzen!

  • 1:1 – Rapid Wien Fans (Chaoten) sorgten beinahe für einen Spielabbruch
  • „Flitzer“ verhinderten einen Sieg der Wiener Austria

Wien. 1:1 – kein Sieger im 325. Wiener „Skandal“ – Derby!

Fair Play Abschlag zwischen Raphael Holzhauser und Stefan Schwab

Der Fußball an sich war mehr oder weniger nur eine Randerscheinung, da die Grün Weißen Fans sich im Allianz Stadion mit groben unsportlichen Szenen in den Vordergrund des Geschehens hervorspielten. Da hatte es Schiedsrichter Rene Eisner nicht leicht wenn Wurf-Attacken, Verletzung des Austria Wien Kapitäns Raphael Holzhauser sowie zwei Flitzer den Rasen stürmten.

„Es war dieses Mal sehr nahe am Spielabbruch“, meinte Schiedsrichter Eisner.

Die Chronologie der Ereignisse: Schon nach vier Minuten warfen Chaoten Jägermeister – Fläschchen und Feuerzeuge in Richtung Raphael Holzhauser und trafen ihn. Schiedsrichter Rene Eisner drohte mit Abbruch. In der Minute 27 war Felipe Pires das Opfer.

Rene Eisner schickte die Teams für zehn Minuten in die Kabine. Erst nach der „echten“ Pause nahm das Spiel selbst Fahrt auf.

Zunächst bugsierte Christoph Monschein den Ball zum 1:0 über die Linie (62.) Dejan Ljubicic köpfelte im Gegenzug das 1:1 (64.) ins Tor. Rapid Wien drängte nun auf die Entscheidung.

Ein Kopfball von Joelinton klatschte an die Stange (66.), Chancen von Philipp Schobesberger und Thanos Petsos vernebelten. (90.)

Auf der Gegenseite scheiterte Christoph Monschein (68.), ehe am Ende des Spieles zwei Flitzer die Siegeschance Austria Wien‘s verhinderten.

…zwei Flitzer stürmen auf den Rasen…

Es blieb beim 1:1, das eine Punkteteilung mit sich bringt, die keinen der Teams wirklich hilft!

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

Rapid Wien hatte doppeltes Pech gegen die Vorarlberger

1:2 – Rapid Wien verlor das Spiel gegen Altach mit doppelten Schlag von zwei Elfmetern sowie zweier roter Karten.

 Wien. Nächster Rückschlag für die Hütteldorfer! Nach dem 2:3 gegen RB Salzburg kassierten die Grün – Weißen vor 13.400 Zuschauern auch gegen Cashpoint Altach eine Heimniederlage mit 1:2.

Zwei Elfmeter von „Joker“ Hannes Aigner und zwei rote Karten kosteten Rapid Wien in einem turbulenten Finish den Sieg.
Nun zur Abfolge: Louis Schaub brachte die lange überlegenen Gastgeber mit dem Schuss in Minute 72 endlich in Führung. Davor vergaben Giorgi Kvilitaia , Joelinton sowie Stefan schwab (Kopfball an die Stange) die besten Chancen. Wie aus dem Nichts kippte das Spiel.

Thanos Petsos bekam im Strafraum an die Hand und Schiedsrichter Manuel Schüttengruber entschied auch Elfmeter sowie Ausschluss des Spielers!
Hannes Aigner netzte zum 1:1 für die Vorarlberger ein (78.). In Minute 91 verursachte Boli Bolingoli einen Foul-Freißstoß und erneut zeigte der Schiedsrichter die rote Karte sowie Elfmeer. Neuerlich verwertete Hannes Aigner zum Endstand von 1:2.

O-Töne:

  • Rapid Wien – Coach Gorgan Djuricin: „Tut echt weh. Die erste Hälfte spielen wir den Gegner sprichwörtlich an die Wand, gute Zweikämpfe sowie eine richtig starke Leistung. Zweite Hälfte geben wir das Spiel aus der Hand. Zwei Elfmeter sowie doppelte rote Karten OK. Man ist auch selbst schuld wenn man die Chancen nicht nutzt.“
  • SCR Altach – Coach Klaus Schmid: „Ein sehr glücklicher Sieg für uns. Rapid Wien hätte mit 2 bis 3 Toren nach 45 Minuten von den Chancen führen müssen. Zweite Hälfte sind wir besser in das Spiel gekommen, letztendlich bleibt es aber bei einem glücklichen Sieg für uns.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: SPORTREPORT