0:0 Rapid Wien zittert sich zu einem Remis gegen Sturm Graz!

  • Kein Sieg für die Grün Weißen im Heimspiel gegen die Steirer.
  • Jetzt wird es schon ganz eng unter die Top 6 zu kommen!
Choreographie der ULTRA – FANS

Wien. Vor 17.700 Zuschauern gelingt den Grün Weißen auch diesmal nicht ein voller Erfolg gegen die Steirer. Im sechsten Liga-Duell gegen Sturm Graz wieder kein Sieg.

Nun wird es jetzt schon ganz eng unter die Top 6 für das Meister Play-off zu kommen. Bei diesem Spieltag hat Rapid Wien zwar nichts gewonnen oder verloren und bleibt in der Tabelle weiter auf Platz 8.

…die Grün-Weiße Abwehrkette decken Emeka Eze ab.

Rasen. Von Beginn an entwickelte sich ein intensives Spiel beider Mannschaften, aber kein rasiges Spiel. Mitschuld vielleicht auch der Rasen in Wien Hütteldorf. Soll zwar keine Ausrede sein, da beide Teams die gleiche Ausgangssituation hatten, aber bei so einer Wiese, kannst gleich in der Landesliga kicken, meinte nach Schlusspfiff Torhüter Richard Strebinger.

Sturm Graz und Rapid Wien neutralisieren das Spiel und zu einer richten Top-Chance kam erst Peter Julj nach einer Stunde Spielzeit. (63. min.) – er traf aber nur die Torstange.

Bei den Grün-Weißen verletzte sich Mario Sonnleitner (32. min.) und musste ausgewechselt werden. Der Junge Mert Müldür scheiterte mit dem Ball vor der Linie, den Stefan Hierländer (70 min.) souverän abwehrte.

Das Fazit: Fünf Runden vor den des Grunddurchgangs liegen die Hütteldorfer auf Platz 8 und es fehlen drei Punkte hinter dem rettenden Rang sechs.

Wir brauchen einen Dreier, ein Punkt hilfst uns recht wenig“, so Kapitän Stefan Schwab. „Jetzt haben wir die Schotten bei uns zu Gast in Wien, das wird wunderschön – da ist der Druck nicht so groß. Und das Derby gegen Austria Wien ist von enormer Wichtigkeit.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: Andreas Prochaska

0:1 Rapid Wien verliert und Strebinger verhinderte ein Debakel!

Ohne Richard Strebinger hätte Rapid Wien eine höhere Niederlage eingefahren.

Wien. Was ist los in Hütteldorf…!?! Die Grün-Weiße Krise wird immer schlimmer!

Rapid Wien schafft es nicht sich aus der Krise zu spielen. Stattdessen verliert die Mannschaft völlig verdient gegen läuferisch und spielerische Oberösterreicher.

Die Qualifikation auf das Meister-Play-off (Top 6) rückt auch immer weiter in die Ferne. „ Diese Niederlage ist enttäuschend, damit kommen wir nicht vom Fleck“, so meinte Thomas Murg seine erste Reaktion nach dem Spiel.

Kopflos

Vor dem Spiel und gerade auch nach der zweiwöchigen Länderspielpause war sowohl von Spieler und Trainerteam ein großes Aufbäumen zu entnehmen. Herausgekommen ist ein rabenschwarzer Tag in „Grün-Weiß“. Sowohl Andrija Pavlovic und Christopher Dibon, zwei neue Verletzte und eine inferiore zweite Hälfte mit dem Endergebnis einer Niederlage die ohne Torhüter Richard Strebinger höher ausfallen hätte müssen.

„Der LASK hat den Sieg absolut verdient, wir müssen mehr bringen“, stellte Trainer Didi Kühbauer klar fest.

Auf den retteten Platz 6 um ins o.a. Meister-Play-off zu kommen fehlen fünf Zähler. In der ersten Halbzeit war das Spiel noch durchaus ausgeglichen. Der Oberösterreicher James Holland erzielte in der 54. Minute rasch die Führung und das Grün-Weiße Spielkonzept für die zweite Hälfte ging völlig verloren. Mit dem Torschussverhältnis von 17:9 und eine Zweikampfstatistik von   45:55 % zeigt alles auf.

Auch für die 17.600 enttäuschten Zuschauern war die katastrophale Leistung der Grün-Weißen kein Highlight an diesem Tag. Den einzigen Lichtblick entdeckt man bei diesem Spiel in den tollen Paraden von Torhüter Richard Strebinger. Er meinte nach dem Spiel: „Wir ziehen unser Spiel nicht durch, werden nach einem Gegentor kopflos. Da ist uns der LASK um einiges voraus.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

0:0 Rapid Wien gewinnt einen verdienten Punkt.

Richard Strebinger war der beste Spieler am Platz!

Wien. Gelungene Heim-Premiere im Europacup für Dietmar Kühbauer.

Bei seinem Heimdebüt im Europacup wollte Didi Kühbauer ein anderes Auftreten seiner Mannschaft sehen, als dass 0:5 Debakel in Spanien.

„Ich bin mit der Leistung meiner Jungs wirklich zufrieden“, zog der Trainer nach dem Schlusspfiff ein sehr positives Fazit aus dem Spiel. Wohl wissend, dass es vor der Pause ganz anders laufen hätte können wenn nicht schon müssen.

Nach vorne war bei den Grün-Weißen wenig zusammengelaufen und Torhüter Richard Strebinger hat mit mehreren starken Paraden seine Mannschaft im offenen Spiel gehalten.

Ein Punkt für ein wirklich gutes Remis

„Das wäre wie ein Herz-Stich gewesen. Davon erholst dich dann auch schwer…“, meinte Didi Kühbauer zur Situation in der Nachspielzeit, als Marvin Potzmann den Ball akrobatisch für den geschlagenen Tormann Richard Strebinger von der Linie wegschlug. Eine Aktion, die einen ganzen Abend rettete, des wenig vielsprechenden Beginnes.

Ein Roller von Andrei Ivan (11. min) sowie ein Schuss von Veton Berisha (33 min.) waren die Grün – Weißen Highlights der ersten Halbzeit.

Wie erwartet dominierten die Spanier das Spiel. Mario Sonnleitner warf sich in einen Schuss von Alfonso Pedraza (15. min.), beim darauffolgenden Eckball war Torhüter Richard Strebinger zur Stelle und vereitelte die Möglichkeit von Santiago Caseres.

Im Eins – gegen Eins – Duell mit Nicola Sansone (20 min.) war der Torhüter wieder der sichere Rückhalt. Dann stellte sich die Grün-Weiße Abwehrkette besser auf den Gegner ein.

Die Einwechslung von Christoph Knasmüller brachte die spielerische Note für Rapid Wien. Er zeigte nämlich seinen Mitspielern, dass man gegen Villarreal sichern und verteidigen kann.

Nach Stanglpass von Veton Berisha auf Andrija Pavlovic fehlten Zentimeter (53 min.), vier Minuten später scheiterte der Stürmer an Torhüter Andres Fernandez, danach wurde ein Berisha-Volley geblockt. (67 min.).

Daraufhin zögerte Andrija Pavlovic im Konter (76. min.) und Christoph Knasmüller’s Schuss zu zentral ausfiel. (82. min.). Ehe Marvin Potzmann den Punkt rettete.

Boli Bolingoli (Mitte) erschöpft am Rasen nach dem Schlusspfiff.

Mit dem Unentschieden geht Rapid Wien’s starke Leistung in der Heimserie der UEFA Europa League weiter. Mit zwölf Spielen (sieben Siege und fünf Remis) zu Hause unbesiegt zu sein. Die Mannschaft hat nämlich noch immer die Chance aus eigener Kraft aufzusteigen.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

2:0 Rapid Wien erscheint wieder im Aufwind!

2:0 – Sieg der Grün-Weißen gegen die Südstädter sorgt für Erleichterung!

Wien. „Rapid Wien kann also doch gewinnen, vor einer Kulisse von 14.600 Zuschauern.  Nach zwei bitteren Niederlagen gegen TSV Hartberg und Villarreal gewannen die Hütteldorfer gegen die Niederösterreicher mit 2:0. Doppelpacktorschütze war Mario Sonnleitner, der beide Tore erzielte.

Mario Sonnleitner’s erster Doppelpack seiner Fußballkarriere

Rapid Wien kehrte nach der Niederlage in Spanien zu einem 4-2-3-1 System zurück – das zeigte Wirkung.

Die Hütteldorfer waren schon in der Anfangsphase gefährlich wie beispielsweise Boli Bolingoli (2. min.) und Andrija Pavlovic (10. min.) vergaben die ersten Chancen. Die Admira kam zwar besser ins Spiel, dennoch zwingend stärker auf das Tor der Grün – Weißen schaffte es die Mannschaft nicht.

Das 1:0 nach einer Standardsituation mit dem Eckball von Christoph Knasmüllner – verlängert durch Andrija Pavlovic und Mario Sonnleitner steht genial zum 1:0 (31. min)

Und weil der Verteidiger Glück im Spiel hatte erhöhte er in einem allgemein schwachen Spiel auf 2:0 (62. min.). „Das ich die Tore gemacht habe, freut mich in erster Linie für die Mannschaft.“

Spieler wollten Match unbedingt gewinnen

… Coach Didi Kühbauer vor der Trainerbank.

„Die Spieler haben gezeigt, dass sie unbedingt gewinnen wollen“, war Trainer Didi Kühbauer zufrieden, wenn wir unentschieden gespielt oder verlren hätten, hätten wir unter dem Rasen trainieren müssen.“

 

 

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © www.austriannews.eu

Didi Kühbauer: „Wir haben die verdammte Pflicht zu gewinnen“

Nach der Länderspielpause herrscht positive Stimmung in Hütteldorf

Wien. Einen Tag vor dem Spiel gegen den Bundesligaverein TSV Hartberg herrscht positive Stimmung in Wien Hütteldorf.

Sportdirektor Fredy Bickel hat es sehr gefreut hat das Torhüter Richard Strebinger im österreichischen Nationalteam einen Einsatz hatte. Er hat sich selbst ein paar Tage eine Auszeit gegönnt und die Mannschaft wie auch der „Trainerstaff“ wissen, dass jetzt wieder die Pflicht kommt und die Aufgaben sind lösbar aber dennoch nicht einfach.

Neo-Coach Dietmar Kühbauer analysierte die letzten zwei Wochen mit der Erkenntnis, dass man zurecht gegen Glasgow Rangers verloren hat und gegen den SV Mattersburg den wichtigen Gewinn eingeholt hat!

Zum bevorstehenden Spiel gegen den TSV Hartberg betont er ausdrücklich: „wir haben dort die verdammte Pflicht zu gewinnen“, obwohl wir wissen das Hartberg nicht zu unterschätzen ist. Weiters schätzt er die Steirer allgemein für eine Bereicherung in der Bundesliga. Markus Schopp leistet sehr gute Arbeit, dass war schon in der Zusammenarbeit beim SKN St. Pölten so.

Torhüter Richard Strebinger freute es im Nationalteam gewesen zu sein und das er zum Einsatz gekommen ist umso mehr.

„Wir müssen kompakt spielen gegen die Steirer, denn die Hartberger werden, nehme ich an, von hinten stark herausspielen und wir müssen dagegen halten.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © www.austriannews.eu

1:0 Rapid Wien gewinnt nach Heimdebüt von „Don Didi“

Wien. Gelungene Heim-Premiere für Trainer Dietmar Kühbauer.

Rapid Wien feierte gegen den SV Mattersburg einen 1:0 Sieg und beendet nach drei Liga-Pleiten die Krise in der Meisterschaft und verbessert sich auf Rang 7 in der Tabelle.

 

Neo-Trainer Didi Kühbauer veränderte seine Mannschaftsaufstellung im Vergleich zum 1:3 gegen Glasgow Rangers auf vier Positionen, setzte auf eine Raute hinter der Doppelspitze Deni Alar sowie Andrija Pavlovic.

Es stellte sich glücklicher Erfolg ein. Nach Patzer von Abwehrspieler Daniel Kerschbaumer spielte Christoph Knasmüllner Thorsten Mahrer aus und traf per Innenstange zum 1:0 (11 min.)

Trainer Dietmar ballte die Faust, Christoph Knasmüller jubelte über sein erstes Liga-Tor. Die Grün-Weißen setzten aber zu wenig nach. Die Lockerheit fehlte, viele Fehlpässe waren die Folge. In einem chancenarmen Spiel ging es mit dem 1:0 in die Pause.

In der zweiten Hälfte gab es mehr Leerlauf als hochklassige Fußballkunst zu sehen. Für die Burgenländer vergaben Jano (47. min.) und Andreas Gruber (61. min.). Für die Hütteldorfer hatten Deni Alar (52.,67., 80. min.) sowie Kapitän Stefan Schwab vergeben. (88. min.)

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © SPORTREPORT

Didi Kühbauer kommt zurück zu seinem „Herzensklub“ Rapid Wien

„Schwitzen tut bekanntlich nicht weh“ sowie „Pfiffe nach 15 Minuten helfen niemanden“

 Wien. Neo – Trainer Didi Kühbauer ist wieder zurück in Wien Hütteldorf!

2 Jahrzehnte nach seinem Abschied von den Grün-Weißen wurde die Rapid „Legende“ im gut gefüllten Medienraum des Allianz Stadions als neuer Trainer präsentiert.

In seiner Antrittsrede ließ Dietmar Kühbauer keinen Zweifel daran, dass mit ihm ein neuer Wind bei Rapid Wien wehen soll. „Es liegt eine Menge Arbeit vor uns, aber Schwitzen tut niemand weh.“ Wir werden das Training ein bisschen anziehen, leider bleibt halt wenig Zeit.

Bereits morgen reist die Mannschaft nach Glasgow, wo es am Donnerstag in der Europa League gegen die Rangers geht. Nur drei Tage später wartet der SV Mattersburg. „Da müssen wir gewinnen, wobei wir nicht nur für die nächsten 14 Tage, sondern für die nächsten Jahre arbeiten, stellt der Neo-Trainer fest.

Der Publikumsliebling will vor allem die enttäuschten Fans zurückholen.

„Wir müssen wieder lernen, das es um RAPID geht. Es kann nicht sein, dass nach 15 Minuten die Pfiffe kommen. Die Jungs brauchen eine Unterstützung. Wir werden auch Leerläufe habe, das ist auch klar.“

Dietmar Kühbauer unterschrieb bei Rapid Wien einen Vertrag bis zum Jahre 2021. „Die Verhandlungen mit dem SKN St. Pölten liefen hart aber fair für beide Seiten“, verriet Sportdirektor Fredy Bickel.

Der Sportdirektor hatte Didi Kühbauer schon länger auf dem Radar und es gab auch im letzten Jahr ein paar persönliche Treffen. Selbstverständlich im Wissen vom Ex-Trainer Goran Djuricin. „Ich führe laufend eine Trainerliste, das habe ich mir angewöhnt, erklärt Fredy Bickel.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © www.austriannews.eu

0:2 Rapid Wien verliert doppelt: Spiel und Trainer Goran Djuricin

Trainer wurde direkt nach der 0:2 Blamage freigestellt!

Wien. Nach 77 Wochen sowie 67 Spielen bei Rapid Wien ist die Zeit für Goran Djuricin bei den Hütteldorfern Geschichte.

Die „Grün – Weiße Hölle“, sie zeigte sich von Anfang an in allen Facetten: 15 Minuten „Schweigen als Protest“, dann tolle Unterstützung, ehe Rapid Wien’s Spieler mit einem gellenden Pfeifkonzert aus dem Block West in die Pause geschickt wurden …

… weil Rene Gartler, einst Stürmer in Hütteldorf, mit seinem sechsten Saisontor in der 44. Minute nach Doppelpass mit Robert Ljubicic und unter Mithilfe von Richard Strebinger das 0:1 für St. Pölten erzielt hatte. Als Schluss- und Höhepunkt einer Hälfte, in der Rapid Wien zwar 71 % Ballbesitz hatte, aber meist nur dort, wo der Gegner keine Schmerzen bekommen konnte. Mert Müldür (20. min.) und Deni Alar (32. min.) hatten zwar die Führung am Kopf, fanden aber im seit Wochen in Hochform spielenden Christoph Riegler ihren Meister.

Beeindruckend abermals die Effizienz der St. Pöltner – erste Chance, Tor. „Ein Treffer zur richtigen Zeit“, wusste Trainer Didi Kühbauer.

Denn Rapid Wien wurde immer hilfloser. Der SKN St. Pölten erspielte sich aussichtsreiche Räume, wollte das 0:2 – verkehrte Welt im Allianz Stadion! Dann zog Kühbauer einmal mehr die richtige Karte, brachte den schnellen Husein Balic statt Rene Gartler ins Spiel. Nach einem Foul am flinken Neuling flog Andrei Ivan mit Gelb-Rot vom Platz (59 min.), fünf Minuten später trifft Husein Balic einen Konter über Kwang Ryong Pak gekonnt ab – bereits das sechste „Joker“ – Tor für die St. Pöltner in dieser Saison. „Ich hatte den Platz für lange Sprints“, zwinkerte Husein Balic nach dem Schlusspfiff.

Direkt nach dem Abpfiff kam Präsident Michael Krammer in die Kabine, gemeinsam mit Sportboss Fredy Bickel fiel eine schnelle Entscheidung: Goran Djuricin wird mit sofortiger Wirkung freigestellt und ist nicht mehr Rapid – Trainer:

….Sportdirektor Fredy Bickel mit seinem ersten Statement nach dem Spiel.

Fredy Bickel in seinem ersten Statement: „Wir haben auf den Befreiungsschlag gehofft, dieser ist aber leider nicht eingetroffen. Wir haben gemeinsam in der Kabine die Entscheidung getroffen.“ Auch Goran Djuricin sei laut dem Schweizer nicht mehr der Ansicht gewesen, dass der gemeinsame Weg zum Erfolg zurückführt.

Kapitän Schwab: „Tut uns sehr leid um den Trainer“

Seit Wochen forderten die Fans das Aus von Goran Djuricin. Die 0:2 Blamage gegen den SKN St. Pölten hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Präsident Michael Krammer sagt, dass der Druck von „Außen“ auf die Mannschaft zu groß geworden ist. „So ungerecht es auch ist, der Trainer ist der Erste, der daran glauben muss.“

Die Spieler waren nach der Entlassung ihres Trainers enttäuscht: „Es tut uns sehr leid, er hat die Mannschaft bis zum Ende erreicht“, so Kapitän Stefan Schwab. „Aber die Schlinge ist immer enger geworden, wir haben dem Druck nicht stattgehalten.“

Nachfolger. Bezüglich Nachfolger wollte sich Sportdirektor Fredy Bickel nicht festlegen. Auch offen ist, wer Donnerstag im Europacup Spiel gegen Glasgow Rangers auf der Trainerbank sitzen wird.

Das entscheidet sich wohl heute, da gibt es die Präsidiumssitzung. Das heutige Training leiten die Co-Trainer Hickersberger und Bernhard. Auch das weitere Betreuerteam von Goran Djuricin bleibt vorerst im Amt.

Top-6. Fakt ist auf alle Fälle: Rapid Wien braucht eine rasche Lösung. Nach dem Spiel in Glasgow wartet auf die Grün-Weißen in der Bundesliga das Heimspiel gegen SV Mattersburg. Bei einer weiteren Niederlage ist der Anschluss zu den Top-6 drastisch in Gefahr.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

2:1 Rapid Wien erkämpfte sich den ersten Heimsieg

Rapid Wien siegte gegen Wacker Innsbruck mit Müh und Not. Somit ist die Liga-Krise mit 2:1 beendet.

Wien. Mit fünf Umstellungen im Vergleich zum 3:1 Erfolg gegen Steaua Bukarest gingen die Grün-Weißen in das Spiel. Für die erste Torchance brauchte Rapid Wien 17 Minuten, Veton Berisha scheiterte an den Innsbrucker Torhüter Christopher Knett.

Eine Minute darauf durften die 17.400 Zuschauer im Weststadion erstmals jubeln, nämlich Kapitän Stefan Schwab nickte nach Thomas Murg Flanke zum 1:0 (18. min.) ein. Die Hütteldorfer in Fühung jedoch in der Minute 25 im Glück: Zlatzko Dadic spitzelte den Ball an Richard Strebringer vorbei, Marvin Potzmann rettete mit einem sehenswerten Abwehr auf der Torlinie. Dann konnte sich der Tiroler Torhüter Christopher Knett auszeichnen: zuerst gegen Andrei Ivan (38. min.) und 49 Sekunden nach der Pause gegen Philipp Malicsek.

Entscheidung

Die mangelnde Torchancenauswertung der Wiener sollte beinahe zum Verhängnis werden. Denn Rapid Wien agierte in der Folge ungenau, mit vielen Fehlpässen. Wacker Innsbruck optisch überlegen, erzeugte aber zu wenig Gefahr. So nützte Rapid Wien die Gelegenheit und machte aus dem Nichts das 2:0: Deni Alar knipste den Ball nach kurzer Abwehr von Torhüter Christoper Knett dennoch in die Maschen.

Die Tiroler gaben aber nicht auf: zuerst scheiterte Daniele Gabriele noch an Richard Strebinger (83. min.), dann traf Christoph Freitag zum 2:1 (89. min.). Rapid Wien beendet somit die Ligakrise und kann mit positiver Einstellung nach Bukarest reisen.

O-Ton:

  • Rapid – Coach Gorgan Djuricin: „Ohne Richard Strebinger geht dieses Spiel anders aus. So macht er sich interessant für viele Klubs. Und so viele Torchancen nicht zu nutzen, dass können wir uns gegen Bukarest nicht erlauben. Da müssen die Pässe besser zu Ende gespielt werden.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: SPORTREPORT

Rapid Wien hat die ersten Schritte zur Europa League erfolgreich absolviert

  • 3:1 – Rapid Wien gewinnt gegen Steaua Bukarest
  • Fan-Proteste für die sportliche Führung nicht nachvollziehbar!

Wien. Vor 19.300 Zuschauern gelang den Grün-Weißen mit dem 3:1 Heimsieg gegen Steaua Bukarest im Europa League Play-off der erste erfolgreiche Schritt zur Gruppenphase.

Ein solides Rückspiel fehlt Kapitän Stefan Schwab und seinen Kollegen noch um auch im Herbst wieder auf der internationalen „Fußballbühne“ aufzeigen zu können. Und die Vereinsführung rund um Fredy Bickel können sich über 8 Millionen Euro als sehr nette Einnahme freuen!

Zum Spiel: Rapid Wien Coach Goran Djuricin bot die gleiche Startelf auf, wie zuletzt gegen Slovan Bratislava. Christoph Knasmüller gelang aus einem gutem Spielzug schon in der 4. Minute die 1:0 Führung.

Etwas später servierte er seinen Mannschaftskollegen Mario Sonnleitner den Ball zielgenau auf seinen Kopf, der diesen Versuch zum Einnicken in das eckige Netz prompt nutzte zum 2:0 (39. min.)

Zu Beginn der zweiten Hälfte nutzen die Rumänen die Chance sofort das Spiel auf 2:1 zu verkürzten durch Harlem-Eddy Gnohèrè (47. min.) Doch die Wiener schlugen prompt zurück mit dem Kapitän Stefan Schwab der zum 3:1 traf. (49. min.)

Gegen Ende des Spieles hatte Steaua Bukarest durch Florinel Coman (90. min.) und Sandu Romario Benzar (91. min.) noch Chancen, trafen aber nur zwei Mal das Aluminium.

O-Töne:

Rapid Wien Coach Goran Djuricin nach dem Spiel in der Pressekonferenz

Die Fan-Proteste nach dem 2:0 sowie über das Transparent: „GOGO RAUS!“, wollte der Rapid Wien – Coach Goran Djuricin nicht nach dem Spiel besprechen und einen Tag danach dazu: „Ich habe mich darüber schon ein bisschen gewundert. Es ist nicht immer leicht die Spieler so umzustrukturieren das sie „GEIL“ auf das Spiel sind, spielen zu dürfen.“

…Kapitän Stefan Schwab zeigt viel Sicherheit am Ball.

Rapid Wien Kapitän Stefan Schwab:

„Ich habe die „Gogo raus“-Rufe nicht gehört. Die Situation ist nicht einfach. Wir wollen die Lage beruhigen. Und wir müssen im Rückspiel aufpassen, die Rumänen können zu Hause gewaltig Druck erzeugen.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska