Austria Wien feiert das neue Stadion – ENDLICH Z‘HAUS!

0:1 Austria Wien gegen Borussia Dortmund im freundschaftlichen Testspiel zur Stadioneröffnung!

Wien. „Das war ein unglaublicher Moment“, weiß Torhüter Patrick Pentz. Die umgebaute Generali Arena ist eröffnet! „Darauf haben wir lange gewartet. Ich habe Gänsehaut bekommen“, so Kapitän Alexander Grünwald, der nach Abpiff in der Kurve mit den Fans feierte.

Die letztjährige Saison scheint vergessen, der Blick in Wien Favoriten ist nach vorne gerichtet. „Das war ein guter Start in eine neue Ära“, so der Mannschafts-Kapitän. Auch, wenn es mit der Sensation nicht wirklich etwas wurde, der Test gegen einen Top-Klub wie Borussia Dortmund rund um Weltmeister Mario Götze mit 0:1 verloren ging.

Am kommenden Sonntag den 22. Juli 2018 beginnt das erste Pflichtspiel im ÖFB- Cup gegen Austria XIII. Die Vorfreunde auf das Spiel ist groß. „Wir brennen schon auf den Saisonstart, von Tag zu Tag wird alles besser und ich denke, dass wir in der heurigen Saison eine besser Performance zeigen können und werden“, so Alexander Grünwald.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © SPORTREPORT

0:4 Austria Wien wurde von Rapid Wien vorgeführt!

326. Derby – Die Veilchen wurden gnadenlos effektiv von den Grün-Weißen blamiert!

Wien. Es war das 62. Bundesliga-Derby im Ernst Happel Stadion, das letzte auf unbestimmte Zeit, in diesem Stadion. Denn Austria Wien übersiedelt im Sommer in die neue ausgebaute Generali Arena.

Vor 11.279 Zuschauern ist Rapid Wien ein historisch eindrucksvolles Ergebnis nach 37 Jahren gelungen und das Happel Oval in guter Erinnerung beibehalten.
Austria Wien hingegen wird dem Stadion sicherlich keine Tränen nachweinen, eine 0:4 Pleite lassen auch den treuesten Fan den Glauben an einen Europacup Startplatz am Ende der Saison verstummen.

…. angespannt Austria Wien Coach Thomas Letsch
Foto: © SPORTREPORT

Die „Abschiedsvorstellung“ wurde zu einem unterhaltsamen und ansehnlichen Schauspiel. Zunächst hatten beide Fanlager zündende Ideen, die Benebelten vernebelten die Sicht. Austria Wien Coach Thomas Letsch stellte dem jungen Vesel Demaku im Mittelfeld Rountinier David De Paula zur Seite, Ibrahim Alhassan Abdullahi erhielt in der offensiven Rolle eine weitere Bewährungsprobe im Zentrum. Rapid Wien reagierte auf den zuletzt aggressiven Stil der Austria Wien mit einer auf Konter ausgerichteten Startformation: Philipp Schobesberger ersetzte Giorgi Kvilitaia als Mittelstürmer. Auf der rechten Seite hinten bekam Mario Pavelic wieder eine Chance weil Stefan Auer angeschlagen fehlte. Rapid Wien Coach Goran Djuricin’s Strategie ging voll auf.

Schnelle Führung

Heiß ging es auch auf dem Rasen zu, die Wiener Austria trat aggressiv auf, die Hütteldorfer nahmen Tempo und Intensität an und ging in Führung. Louis Schaub flankte, beim Klärungsversuch verfehlte Ibrahim Alhassan Abdullahi den Ball, Stefan Schwab’s Schuss mit dem an sich schwächeren Fuß saß genau zum 1:0 (8.). Beinahe hätte Austria Wien gleich danach die entsprechende Antwort parat , Felipe Pires schloss ein Solo aber nicht gut genug ab, sein Schuss strich am langen Eck vorbei.

Das Tempo blieb hoch, ebenso wie die Fehlerquote. Christoph Monschein sprang bei einem Stanglpass von Lucas Venuto einfach über den Ball (21).
Und die Violetten, bei denen das Fehlen von Raphael Holzhauser und Tarkan Serbest (beide gesperrt) nicht zu übersehen war, offenbarten in der Rückwärtsbewegung Schwächen. Philipp Schobesberger konnte dies mit einem Kopfball noch nicht ausnützen (24.), wohl aber Kollege Thomas Murg nach Philipp Schobesberger’s Vorlage mit einem feinen Schuss in Eck zum 2:0 (42.).

Austria behielt zwar ihre Aggressivität, allerdings auch ihre Fehleranfälligkeit. Alexandar Borkovic servierte Rapid einen Konter, Philipp Schobesberger nach Traumpass von Veton Berisha eiskalt abschloss – 3:0 (51.).

Austria Wien ging maximales Risiko, entblößte die Abwehr und wurde abgestraft. Der eingewechselte Giorgi Kivilitaia erhöhte nach starker Kombination über Stefan Schwab, Boli Bolingoli und Veton Berisha mit dem ersten Balkontakt – 4:0 (73.).

In der sogenannten „Rapid-Viertelstunde“ wurde Steffen Hofmann eingewechselt. Es wird wohl sein letztes Derby als aktiver Spieler gewesen sein.

….gelungene Taktik von Rapid Wien Coach Goran Djuricin
Foto: © SPORTREPORT

Für die verwelken Veilchen gab es keinen Dünger mehr, die Hütteldorfer pflügten durch ihren Boden und vergaben durch Giorgi Kvilitaia und Louis Schaub den höchsten Derby-Auswärtssieg nach dem zweiten Weltkrieg.

Eine statistische Besonderheit: Erstmals gewann ein Wiener Klub in einer Saison drei Auswärtsderbys, Rapid Wien war im Oktober 2017 in Cup und in der Liga ebenso erfolgreich gewesen.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © SPORTREPORT sowie Beitragsfoto von © Red Ring Shots

Austria Wien träumt vom Los mit P. Stöger

  • 0:1! Veilchen schalten Osijek trotz Niederlage aus
  • Spannung vor der Auslosung in der Europa League

Wien. Köln mit Peter Stöger, Milan mit der neuen Super-Truppe – oder Arsenal, Lauio, Bilbao: fünf Traumlosvarianten für Austria Wien in der Europa League Gruppenphase. Um 13 Uhr erfahren die Veilchen in Monaco die drei Gegner. Ein Saisonziel ist erreicht. Mit 2,6 Millionen € Startgeld sind vielleicht noch ein paar Einkäufe zur Verstärkung der Mannschaft am Transfermarkt möglich. Bei Erfolg können es mit Siegprämien (€ 360.000,-) und Fan Einnahmen mehr werden – bis zu 10 Millionen Euro.

Christop Martschinko (FK Austria Wien) Eros Grezda (Osijek) und Ismael Tajouri (FK Austria Wien)
FOTO: GUENTER R. ARTINGER

Im Play-off –Rückspiel gegen NK Osijek mussten die Veilchen nach dem 1:2 Sieg in Kroatien richtig zittern.

Christop Monschein (40.) traf vor 7400 Fans in St. Pölten die Latte, nach der Pause machte Joker Gabbrijel Boban (62.) das 0:1. Etwas später verletzte sich Tarkan Serbest am Knie (77.). Kurz danach stand Gabrijel Boban völlig frei und er köpfelte ganz knapp neben das Tor.

Die Veilchen hatten sehr viel Glück! Umso größer war der Jubel am Ende des Spieles als der russische Schiedsrichter, Vladislav Bezborodov, das Match mit dem Endstand von 0:1 abpfiff.

Das ist meine bisher schönste Niederlage,“ meinte Heiko Westermann. „Völlig egal, dass es ein Zittersieg war. Man muss den Hut vor uns ziehen“, stellte Kapitän Raphael Holzhauser klar. Viele Spieler wollen ein Los mit Ex-Meister Coach Peter Stöger. Die Chancen wären nicht so schlecht da, Austria Wien im Topf 2 und der 1. FC Köln im Topf 3 der Auslosung sind.

O-Ton von Thorsten Fink:

„Es war ein großer Fight beider Mannschaften. Man darf nicht vergessen das NK Osijek ihr letztes Heimspiel beeindruckend mit 3:0 gewonnen hat und uns heute Abend sehr stark gefordert.“ Zur Auslosung der Gruppenphase: „Ja vielleicht juckt es einem deutschen Trainer ein Los gegen ein deutsches Team zu bekommen. (lacht), …ich kann aber die Auslosung nicht beeinflussen.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: Guenter R. Artinger

1:3! Austria Wien – Joker “ Christoph Monschein“ erfolgreich

  • Matchwinner Monschein mit Doppelpack im Finish gegen Mattersburg
  • „Veilchen“ jubeln über den dritten Pflichtspielsieg in Serie innerhalb von 8 Tagen

Wien. Mattersburg bleibt der violette Lieblingsgegner. Zum Abschluss der fünften Liga-Runde siegte die Austria im Burgenland spät 3:1. Machtwinner: Christoph Monschein. Der Joker kam beim Stand von 1:1 in Minute 83 auf das Feld. 30 Sekunden später spitzelte er den Ball zum 2:1 (84.) über die Linie. In der Nachspielzeit überhob er Kuster zum 3:1 (93.). Die Austria Wien feierte den 13. Sieg im 14. Duell mit den Burgenländern und schob sich mit dem dritten Sieg in 8 Tagen auf den vierten Platz vor.

„Wir belohnen uns derzeit selbst“, meinte Monschein. „Jetzt haben wir den schlechten Saisonstart vergessen gemacht. So macht es Spaß.“ Sturm-Kollege Friesenbichler hatte die Austria 1:0 (19.) in Führung gebracht, Höller glich aus (52.), sah aber nach einem Foul mit gestreckten Bein an Martschinko Rot (59.). Die Austria tat sich schwer, schoss Viloett ins Glück.

„Wichtig, dass Kayode weg ist!“

Trainer Thorsten Fink hatte ein Goldhändchen, brachte Goldtorschütze Monschein (l) spät.

„Endlich treffen die Stürmer. Es ist wichtig, dass Kayode weg ist“, sagte er. Nachsatz: „Mit dem derzeitigen Kader brauchen wir nicht vom Titel reden.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: SPORTREPORT