2:1 Rapid Wien gewinnt den dritten Sieg in Folge!

Christoph Knasmüllner und Thomas Murg sorgen für den Heimsieg.

Wien. Die Grün-Weißen bleiben an der Spitze der Qualifikationsgruppe. Die Wiener feiern gegen den die Burgenländer vor 12.300 Zuschauern mit 2:1 und liegen jetzt 5 Punkte vor den Verfolgern den SV Mattersburg.

Christoph Knasmüllner und Thomas Murg treffen zum Sieg!

Rapid Wien startete im gewohnten System von Coach Dietmar Kühbauer (4-2-3-1). Bei den Burgenländern feierte Tino Casali sein Bundesliga – Debüt. Bereits in der 8. Minute war der 23-Jährige das erste Mal geschlagen. Nämlich Aliou Badji spitzelte den Ball an ihm vorbei, doch der Abwehrchef Cesar Oritz rettete seinen Torhüter, erklärte vor der Torlinie.

Ansonsten tat sich Rapid Wien sehr schwer gegen die tief stehenden Mattersburger. Zuerst schoss Thomas Murg aus kurzer Distanz vorbei (27. min.), dann vergab Mert Müldür (30. min.) ehe Cesar Ortiz gegen Christoph Knasmüllner parierte. – Pausenstand also 0:0.

Auch in Innsbruck vergab Christoph Knasmüllner (vergangene Woche) zwei gute Chancen, um zum Torerfolg zu kommen. Sodass er auch bei diesem Spiel nach Maßflanke von Thomas Murg den Kopfball in Minute 48 neben das Tor platzierte.

Doch in der Minute 52 war der sogenannte „Bann“ gebrochen. Neuerlicher Pass von Thomas Murg und diesmal netzte Christoph Knasmüllner zum 1:0 (52. min.) ein. Die Burgenländer vernachlässigten ein wenig die Offensive.

Kurz danach hatte Aliou Badji die Chance zum 2:0 doch Tino Casali hielt seinen Kopfball sensationell in Minute 56. Doch in der 60. Minute trifft Thomas Murg nach Pass von Christoph Knasmüllner zum 2:0.

Danach spielten die Wiener das Ergebnis nachhause und kassierten in 89. Minute durch Alois Höller noch den Anschlusstreffer von den Burgenländern.

Rapid Wien bleibt mit dem dritten Sieg in Folge Tabellenführer der Qualifikationsgruppe!

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

Rapid Wien beginnt mit einem Heimsieg in der Qualifikationsgruppe!

3:0 – Rapid Wien gewinnt und schließt den FC Admira Wacker Mödling auf den letzten Rang.

Wien. Der perfekte Start für Rapid Wien! Die Grün – Weißen feierten in der Qualifikationsgruppe vor 11.600 im Allianz Stadion einen 3:0 Sieg gegen die Südstädter.
Für die Wiener, bei denen Winter-Neuzugang Aliou Badji sein Premierentor erzielte, war es im dritten Saisonduell mit den Niederösterreichern der dritte Dreier-Erfolg.

Veton Berisha wechselte zu Brann Bergen

Rapid Wien sprach vor dem Start gegen die Admira Wacker Mödling von einem Charaktertest – einer wollte da nicht mitmachen. Veton Berisha sagte gestern Servus, unterschrieb beim Heimatverein von Brann Bergen. Ablöse: rund € 800.000. Ebenso nicht beim Spiel dabei war Verteidiger Maximililan Hofmann, der krankheitsbedingt ausfiel. Für ihn rückte Stephan Auer in die Startformation von Coach Didi Kühbauer. 

Philipp Schobesberger und Aliou Baddji treffen zum Erfolg!

Rapid Wien startete im etwas leisen Weststadion sehr gut in das Spiel. Christoph Knasmüllner köpfelte am Tor vorbei (5. min.), Stephan Auer verzog den Ball knapp vor dem Tor (11 min.) und Torhüter Andreas Leitner von den Südstädtern parierte gegen Srdjan Grahovac eine Topchance für die Hütteldorfer. (20 min.).

Der große Aufreger in Minute 25: Sebastian Bauer foult Thomas Murg im Strafraum. Den nachfolgenden Elfmeter trat Andrija Palovic an, schoss aber den Ball mehr über das Tor als zum Netz. Danach gab es einige Pfiffe im Stadion zu hören.

Diese Pfiffe verstummten aber in Minute 38: Philipp Schobesberger legte den Ball, bei einem gut gespielten Pass quer zu Christoph Knasmüllner und dieser lenkte die Kugel ins lange Eck ins Tor. 1:0 mit diesem Ergebnis ging es in den Kabinentrakt zur Pause.

Mit dem eingewechselten Aliou Badji kam mehr Elan auf das Feld in der zweiten Halbzeit. Badji spielte den Ball für Schobesberger auf zum 2:0 in Minute 53.

Fünf Minuten später ließ Christop Knasmüllner das 3:0 aus, traf nach Thomas Murg – Pass nur die Stange. Die Niederösterreich konnten nicht mehr zusetzen und nicht wirklich in das Spielgeschehen zurückfinden, sodass in der Minute 80 Aliou Badji sein Premierentor gelang. Ein Endstand nach Maß für Rapid Wien mit 3:0.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

Österreich verliert im EM-Quali – Spiel gegen Polen mit 0:1.

Nach 13 EM-Quali-Spielen ohne Niederlage ist die ÖFB-Serie gerissen. Janko ließ bei der knappen Niederlage gegen biedere Polen im Finish eine Großchance aus.

Wien. Da es laut Franco Foda in einem Fußballspiel, egal auf welchem Niveau, nur zwei Möglichkeiten gibt, nämlich den Ball haben oder nicht haben, war Österreichs Nationalteam bestens vorbereitet. Am Donnerstagabend nahm im Happel-Stadion vor 40.400 Zuschauern die EM-Qualifikation für die in Europa verstreute Endrunde 2020 ihren Anfang, spektakulärer geht es in Gruppe G gar nicht, Polen war der Gast. Laut Weltrangliste (Platz 20) der Favorit, sie wurden aus Topf 1 gelost. Aber Österreich ist als 23. dicht dran.

Viele Legionäre und ein Lainer

Der Teamchef forderte Begeisterung, Selbstbewusstsein, Achtsamkeit, schnelles Umschalten, Kreativität und Flexibilität, das ist eigentlich ziemlich viel verlangt. Er startete mit einer 3-4-3-Formation, das Tore hütete natürlich Heinz Lindner. Aleksandar Dragovic, Martin Hinteregger und der nachberufene Maximilian Wöber bildeten die Dreierkette, ihnen drohte eine intensive Bekanntschaft mit den Topstürmern Robert Lewandowski und Arkadiusz Milik.

Das Mittelfeld hatte die Namen Stefan Lainer, Kapitän Julian Baumgartlinger, Florian Grillitsch und David Alaba, vorne agierten Valentino Lazaro, Marko Arnautović und Marcel Sabitzer. Aber es waren natürlich keine einzementierten Positionen, von wegen Variabilität. Salzburgs Stefan Lainer war übrigens der einzige Beitrag aus der heimischen Bundesliga. Die ÖFB-Auswahl kam gut in die Partie, übernahm nach 35 Sekunden das Kommando, die Polen waren vornehmlich mit Defensivaufgaben beschäftigt, sie scheuten das Risiko. David Alaba trieb auf der linken Seite an, Chancen folgten zwangsläufig. 8. Minute: Woijciech Szczesny pariert einen Schuss von Sabitzer, gleich darauf einen von David Alaba (9.), Marko Arnautović wird gefährlich (14.). Nach etwa 20 Minuten erwachten die Polen, sie besuchten hin und wieder den gegnerischen Strafraum, Robert Lewandowski hatte Ballkontakte. 27. Minute: Kamil Grosicki zieht ab, Heinz Lindner hält bravourös.

Probleme im Angriff

Bei den Österreichern riss der Faden ein bisserl, die Leistung blieb zwar anständig, aber nicht mehr. Ein gewisses Problem im Angriff konnte nicht verheimlicht werden, keine epochale Erkenntnis, das weiß man seit Monaten. Halbzeitstand 0:0. Polens Teamchef Jerzy Brzeczek hatte von den Seinen „kein schönes Spiel“ erwartet, der Wunsch wurde ihm im Großen und Ganzen erfüllt.

Nach der Pause änderte sich an der Charakteristik wenig, Österreich erhöhte zunächst das Tempo, Marko Arnautović wurde agiler, setzte seinen Körper ein. Schüsse von Marcel Sabitzer, Marko Arnautović und Valentino Lazaro verfehlten das Ziel relativ knapp. Die Polen gaben allerdings die totale Ungefährlichkeit auf. 68. Minute: Corner, Tomas Kedziora kommt frei zum Schuss, Heinz Lindner wehrt ab, der eingewechselte Krzysztof Piatek vom AC Milan staubt per Kopf zum 0:1 ab. So bitter kann Fußball sein. Der postwendende Ausgleich blieb Österreich versagt, auch weil der Referee den Hausherren nach einer Attacke Tomasz Kedzioras an Florian Grillitsch den Elfmeter verweigerte. Krzysztof Piatek wiederum vergab eine sogenannte Hundertprozentige (75.).

Janko als Joker

In seiner Verzweiflung brachte Foda den 35-jährigen Marc Janko anstelle von Valentino Lazaro (81.), Karim Onisiwo ersetzte Florian Grillitsch (84.). Dem Ausgleich blieb man aber doch fern. Ausgenommen Marc Janko, der Dauerreservist von Lugano, köpfelte nach Flanke Maximilian Wöbers fast fahrlässig daneben (88.). Und in der Nachspielzeit wehrte Wojciech Szczesny David Alabas Granate ab. „Eine unverdiente Niederlage“, sagte Marko Arnautović. „Du kannst neunzig Minuten führen, und dann verlierst du am Ende. Solche Mannschaften bestrafen schon einen Fehler.“

Bereits Freitagvormittag fliegen Marko Arnautović und Co zu Andreas Herzog nach Israel, am Sonntag steigt in Haifa die zweite Partie. Die Israelis erreichten am Donnerstag eben dort gegen Slowenien ein 1:1. Nordmazedonien schlug Lettland 3:1, ist Tabellenführer.

…Spieler von Polen im Jubel über das 0-1 von Krzysztof Piatek 

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

EM-Qualifikation, Gruppe G, Österreich – Polen 0:1 (0:0) Ernst-Happel-Stadion (WIEN), 40.400 Zuschauer, SR Sidiropoulos (GRE)Tor: 0:1 (68.) Piatek

Österreich: Lindner – Dragovic, Hinteregger, Wöber – Lainer, Baumgartlinger, Grillitsch (84. Onisiwo), Alaba – Lazaro (81. Janko), Sabitzer – Arnautović

Polen: Szczesny – Kedziora, Glik, Bednarek, Bereszynski – Grosicki (91. Pazdan), Klich, Krychowiak, Zielinski (59. Piatek) – Milik (46. Frankowski), Lewandowski
Gelbe Karten: Dragovic, Alaba bzw. Bereszynski

Stimmen zum Spiel:

Franco Foda (Teamchef Österreich): „Wenn man die 90 Minuten Revue passieren lässt, hätten wir zumindest einen Punkt verdient gehabt. Der Gegner hatte in der ersten Halbzeit einen Weitschuss. Wir haben die ersten 20, 25 Minuten wirklich sehr gut gespielt, danach hatten wir einfach im Spielaufbau zu einfache Passfehler nach vorne. Wir haben ein paar Situationen in der Halbzeit besprochen, das haben wir nach der Halbzeit auch getan. Leider haben wir bei einer Standardsituation nicht aufgepasst. Der Plan, den wir vorhatten, ist in der ersten Halbzeit gut gegangen über weite Strecken. Wir haben sie unter Kontrolle gehabt. Normal schreibt der Fußball Geschichten, normal macht Marc (Janko) das Tor. Ich hätte ihm das ja gegönnt, weil er immer da ist für uns. Es gibt keinen Grund Kopf hängen zu lassen, so wie die Mannschaft aufgetreten ist.“

Valentino Lazaro (Mittelfeld Österreich): „Wir haben gewusst, dass Polen ein starker Gegner ist. Wir haben stark begonnen, waren die ersten 25 Minuten überlegen, haben gut umgeschaltet, aber die Chancen nicht fertig gespielt. Dann haben wir ein bisschen den Faden verloren, dann war es ein Spiel auf Augenhöhe. Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert für den Start in die Quali. Es ist sehr bitter, aber wir werden jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken. Wir werden analysieren, weiterarbeiten und es besser machen.“

Marko Arnautović (Stürmer Österreich): „Natürlich ist es meine Aufgabe, Tore zu machen und Chancen zu erarbeiten. Die haben wir auch gehabt, aber die hatten immer eine Fußspitze dazwischen, und ihr Tormann hat sehr gut gehalten. Ich denke, dass wir heute sehr unverdient verloren haben. Natürlich ist es sehr bitter, das ist Fußball. Du bist die bessere Mannschaft, dann verlierst du das Spiel. Wir sind gerade am Anfang, haben noch neun Spiele vor uns. Natürlich wollen wir am Sonntag die drei Punkte holen. Es wird kein Spiel einfach in dieser Qualifikation. Du kannst dominieren 90 Minuten, und dann verlierst du am Ende. Wenn du einen Fehler machst, wirst du bestraft.“

Heinz Lindner (Tormann Österreich): „Eigentlich kann ich fast nur positive Schlüsse aus dem ersten Spiel ziehen. Wir haben uns vorgenommen, dominant aufzutreten, haben die nötigen Chancen herausgespielt. Das einzige, was gefehlt hat, war der Abschluss. Sonst können wir mit unserer Leistung sehr zufrieden sein.“ Zum Gegentreffer: „Das war ein Ball, der am zweiten Pfosten landete. Max (Wöber) hat versucht, den Schuss zu blocken, leider hat er mir da die Sicht verstellt. Leider konnte ich dem Ball nicht mehr die nötige Richtung mitgeben, dass er aus der Gefahrenzone kommt.“

Marc Janko (Stürmer Österreich): „Es gibt es keine Ausrede, den (die Chance) muss ich machen. Ich bin zu schlecht hinter den Ball gekommen und habe ihn nicht im optimalen Winkel erwischt. Sehr, sehr ärgerlich.“

Jerzy Brzeczek (Teamchef Polen): „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses enge Spiel gewonnen haben. Es war ein schwieriges und enges Match. Die Qualifikation ist noch lang, aber wir freuen uns trotzdem. Wir hatten Probleme mit den Kontern der Österreicher, sie haben gut über die Flügel gespielt, deshalb wurde Piatek eingewechselt. In der ersten Hälfte hatten wir Probleme, da haben wir viele taktische Fehler gemacht, nach der Einwechslung von Piatek hat unser Spiel anders ausgeschaut. Die österreichische Mannschaft hat sehr gut gespielt, am Schluss haben wir bei der Chance von Janko viel Glück gehabt.“

Robert Lewandowski (Stürmer Polen): „Es war sehr wichtiger Sieg für uns. Wir haben einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht, in der Qualifikation ist jedes Spiel wichtig.“

Britische Superstar “ Chris Norman“ sowie „Das große Österreich – Konzert“ rocken den Open-Air-Sommer 2019

OPEN AIR Sommer 2019

 Purkersdorf. Am 15. Juni besucht der englische Singer-Songreiter CHRIS NORMAN, der seinen großen Durchbruch 1977 als Sänger und Gitarrist der Band Smokie mit dem Welthit Living Next Door to Alice hatte, die Wienerwaldmetropole.

Im Gepäck wird er die Hits wie Lay Back in the Arms of Someone oder Needles and Pins zum Besten am Purkersdorfer Hauptplatz geben.

Als Support -Act an diesem Abend wurde Wolfgang Grünzweig & Band mit Roland Düringer engagiert, um das zahlreiche Publikum perfekt einzustimmen.

Das zweite Open Air Konzert ist DAS GROSSE ÖSTERREICH – KONZERT mit WIR 4 (Ulli Bäer, Harald Fendrich, Gary Lux und Harry Stampfer), Wolfgang Ambros, Schiffkowitz (STS) sowie Boris Bukowski und die Kultband OPUS bilden ein unvergessliches Hitfeuerwerk der musikalischen Austropopszene. 

Dazu wird Susan Blake als Support-Act auftreten. Die Komponistin, Texterin sowie Sängerin gewann 2016 den österreichischen Country Award und ist dem regionalen Publikum bereits von einigen Auftritten in der Bühne Purkersdorf bekannt.

Beide Konzerte werden im Radio Niederösterreich wieder live übertragen und es gibt sogar Leute die zuhause mittanzen,“ so Programmdirektor Karl Trahbüchler informativ aus guter Quelle bei der Pressekonferenz.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Foto © www.austriannews.eu

Eine Bauchentscheidung zum Zukunftsplan!

Wien. Zwei Tage nach dem Weltcupfinale in Andorra lud der Sponsor des 8- fachen Ski Alpin Weltcupsaisonsiegers zur Saisonbilanz ein.

Marcel Hirscher, der 9 Weltcuprennen, davon 4 Riesenslaloms und 5 Slaloms, gewinnen konnte und seine Traumserie mit dem achten Gesamtweltcupsieg in Folge prolongierte. Dazu holte er wieder die zwei kleinen Kristallkugeln für Riesenslalom und Slalom und als Krönung zwei Medaillen bei den Weltmeisterschaften in Aare, SWE.

„Es wird eine Bauchentscheidung“

Die wohl brennendste Frage beantwortet Marcel Hirscher gleich zu Beginn: „48 h nach dem Saisonfinale habe ich noch nicht entschieden, ob ich weiterfahre, oder nicht. Aber ich werde mir nicht allzu viel Zeit lassen, schon alleine aus Rücksicht auf mein ganzes Team, das mit mir seit 10 Jahren arbeitet.“ Das schlechte Abschneiden beim Weltcupfinale wird seine Entscheidung für die Zukunft aber nicht beeinflussen. „Wenn ich es schaffe, dass die körperlichen und mentalen Grundparameter wieder stimmen, wäre es trotzdem eine große Arbeit aber auch große Motivation mit den Jungen mitzuhalten,“ so Marcel ausführlich zu seinen Zukunftsplänen.

Marcel Hirscher und Raiffeisen !

Hirscher fuhr in der Saison 2018 / 2019 bereits das zehnte Jahr unter dem Giebelkreuz. Leodegar Pruschak, Geschäftsführer der Zentralen Raiffeisenwerbung, freute sich über die sensationellen Erfolge des Raiffeisen Skistars, der unter dem Giebelkreuz sämtliche 67 Weltcupsiege, 7 Weltmeistertitel, 8 Gesamtweltcupsiege in Serie sowie 12 Disziplinen-Weltcupsiege im Slalom und Riesenslalom einfahren konnte. 

Bericht: Gernot Hohenwarter
Foto: © GEPA

2:2 Rapid Wien spielt in der Qualifikationsgruppe!

Wien. Enttäuschung und Fan-Pfiffe in Hütteldorf!

„Wir haben es uns nicht verdient“, so betonte es Thomas Murg nach dem Spiel. Der Ärger war nach dem 2:2 gegen den TSV Hartberg groß. Einerseits über das Verpassen in die Meister – Playoff Gruppe zu kommen und zum Anderen über eine schwache Leistung in der zweiten Hälfte. „Wir haben zu Beginn überpowert, konnten am Ende nicht mehr zusetzen“, so Mannschaftskapitän Stefan Schwab.

Gerade Stefan Schwab ließ die 19.200 Grün-Weißen Fans in der 5. Minute nach einem Elfmetertor noch träumen. Danach wurde ein reguläres Tor von Maximilian Hofmann in der 23 Minute aberkannt, aber Thomas Murg stellte aus kurzer Distanz in Minute 29 auf 2:0.

…Torschütze Thomas Murg stellte auf 2:0!

Hütteldorfer „Horror – Minuten

In der zweiten Hälfte erzielte der Wolfsberger AC im Parallelspiel gegen Flyeralarm Admira den 2:2 Ausgleich und in Hütteldorf ging folgendes Szenario los:

Rapid Wiens Maxi Hofmann traf ins eigene Tor zum 1:2 in Minute 54. Und Sturm Graz ging gegen Austria Wien mit 1:0 in Führung – ehe der Hartberger Spieler Michael Huber zum 2:2 einnetzte (58. min.) Danach war der Traum zu Ende und nach dem Schlusspfiff – Pfiffe der Grün – Weißen Fans.

Kapitän Schwab dazu: „Darüber dürfen wir uns jetzt nicht wundern, es war einfach zu wenig.“

Eine finanzielle sowie sportliche Talfahrt

Nun steht die Qualifikatiosgruppe auf den Spielplan und die Frage: Warum mit dem zweitteuersten Profikader der Bundesliga, den meisten Fans im Rücken, ist man an Konkurrenten wie den SKN St. Pölten oder dem Wolfsberger AC gescheitert…?

Guter Rat ist teuer und der Abstieg kostet Rapid Wien nun rund 1 Million Euro. „Wir haben dieses Ziel nicht im Frühjahr verloren, sondern wir haben die Doppelbelastung, im Herbst mit Europa League und Meisterschaft, nicht gut kompensieren können, “ so Coach Dietmar Kühbauer nach dem Spiel.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

2:0! Rapid Wien schafft die Überraschung

• Veton Berisha und Stefan Schwab schießen die Tore
• Red Bull Salzburg kassiert die erste Bundesliga-Niederlage


Wien. Rapid Wien’s Wunsch noch in die Meistergruppe, das heißt unter die Top 6 sich zu qualifizieren, lebt nach dem Überraschungssieg wieder.

 Vor 19.400 Zuschauern im Allianz Stadion gewinnen die Hütteldorfer, in der Überzahl, 2:0 und verkürzten den Rückstand auf die sechsplatzierte Austria Wien auf vier Punkte. „Das war ein kräftiges Lebenszeichen, das haben wir uns hart erarbeitet“, so der Mannschaftskapitän Stefan Schwab.

… Andre Ramalho erhält die gelb-rote Karte vom Schiedsrichter

Veton Berisha und Stefan Schwab mit Toren zum Erfolg.

Während die Salzburger die erste Niederlage in der laufenden Bundesligasaison kassierten, ist es für die Wiener der erste Heimsieg gegen den Meister seit April 2014, fast nach fünf Jahren.

Ausschlaggebend ein Blackout von Red Bull Verteidiger Andre Ramalho. Der flog in Minute 54 mit der Gelb-Roten Karte vom Platz, weil er Schiedsrichter Robert Schörgenhofer den Vogel gezeigt hatte.

In Überzahl belohnten sich die Grün-Weißen für ihren zuvor betriebenen Aufwand. Zuerst köpfte Veton Berisha nach Flanke von Boli Bolingoli ein (65. min), dann sorgte Stefan Schwab mit einem Schuss aus 16 Metern für die Entscheidung in Minute 81.

…die Mannschaft auf den Weg zur Fankurve nach dem Spiel


O-Töne:

Pressekonferenz nach dem Spiel: Didi Kühbauer, Peter Klinglmüller sowie Marco Rose
  • Rapid Wien – Coach Didi Kühbauer: „Kompliment an meine Spieler, der Sieg gegen ein TOP-Team war nicht leicht. Das gibt uns Kraft für die nächsten Spiele. Mit Einsatz und Leidenschaft haben wir Defizite wettgemacht.“
  • RB Salzburg – Coach Marco Rose: „Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht. Es ist nicht leicht, immer so eine Intensität wie am Donnerstag beim Europacup Spiel zu liefern.“

    Bericht: Gernot Hohenwarter
    Fotos: © Andreas Prochaska

„Dancing Stars“ tanzten an

Die Anspannung, Vorfreude und auch Erleichterung war so manchem „Dancing Star“ ins Gesicht geschrieben. Immerhin ging es um den neuen (Tanz)Partner, mit dem man, wenn alles gut geht, bis zum großen Finale am 10. Mai 2019 Freud und Leid teilt. Den Ernst der Lage erkannten die Promis gleich im Anschluss, denn es ging sofort zur ersten Probe – Start der Show ist dann am 15. März um 20:15 Uhr auf ORF eins. Die Sendung steht heuer unter dem Motto „Großes Kino“ und will mit Filmmusik verzaubern.

Moderiert wird der Tanzklassiker von Mirjam Weichselbraun und Klaus Eberhartinger. Letzterer verpasste allerdings Kick off Event. „Klaus sitzt am Flughafen Leipzig fest,“ lachte Mirjam Weichselbraun. Neu an Bord ist Ramesh Nair er ist heuer für die Choreografien verantwortlich.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © ORF / Roman Zach-Kiesling

5:2 Rapid Wien schafft souverän den Einzug ins ÖFB-Cup Semifinale!

Wien. Erleichterung nach dem ansträngenden Europa League Spiel!

Die Mannschaft vom Dietmar Kühbauer gewann vor 12.700 Zuschauern souverän mit 5:2 gegen den TSV Hartberg.

Zu Einen eine Erleichterung zum dritten Mal in Folge den Einzug in das ÖFB-Cup Semifinale geschafft zu haben und zum Anderem eine gelungene Generalprobe vor dem Spiel im Giuseppe-Meazza-Stadion gegen Inter Mailand.

Führungswechsel im Spielaufbau.

Im Vergleich zum Spiel am vergangenen Donnerstag begannen die „Grün-Weißen“ mit sechs Änderungen an der Startelfformation. Rapid Wien begann das Spiel mit viel Selbstvertrauen, sodass Thomas Murg in der 33. min., Mario Sonnleitner in der 34. min. und Philipp Schobesberger in der 35. Minute mit schönen Chancen an dem steirischen Torhüter Rene Swete scheiterten.

In der 42. Minute war dann der Bann gebrochen, sodass nach dem Hartberger Fehler spielte Andrija Pavlović auf Thomas Murg und dieser netzte zum 1:0 ein!

…beeindruckende Ballführung von Thomas Murg (rechts) gegen Philipp Siegl (links)


Aufschwung weiter in der zweiten Hälfte!

Dieses Erfolgserlebnis nahmen die Hütteldorfer auch in die zweite Hälfte mit und dominierten weiter das Geschehen am Rasen.

So spielte Philipp Schobesberger auf Andrija Pavlović und so entstand das 2:0 (50. min.) Prompt traf Maximilian Hofmann nach Thomas Murg’s Flanke zum 3:0 (52. min.) zur Spielentscheidung.

Danach legten die Wiener einen Schongang im Spielverlauf ein und so kam es zu einigen „Schlampigkeitsfehlern, “ sodass Manuel Martic ein Eigentor (69. min.) fabrizierte.

…die beiden Doppeltorschützen Thomas Murg (Nr. 10) und Andrija Pavlović sowie Kollegen beim Jubeln.

Andrija Pavlović stellte in der 74. Minute mit dem Kopf auf 4:1 Danach verkürzte Siegfried Rasswalder noch einmal auf 4:2 in Minute 82. Und Thomas Murg schoss die Hütteldorfer zum Abschluss in Minute 91 noch zu einen 5:2 Endergebnis – das ausreichend Selbstvertrauen für das Mailand Spiel bringen sollte.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © www.austriannews.eu

0:1 Wunder blieb aus, Rapid Wien muss auf Rückspiel hoffen.

Wien. 0:1 – Die „Grün-Weiße“ Mannschaft mit Ihrer Beton-Taktik führte nicht zum Erfolg.

Mutlose Hütteldorfer verloren das Hinspiel in der Europa League gegen Inter Mailand mit 0:1. Das einzige Tor vor 23.850 Zuschauern im ausverkauften Allianz Stadion erzielte Lautaro Martinez per Foulelfmeter (39. Min.).

Elfmetertorschütze Lautaro Martinez (Trikot 10)

Manuel Thurnwald hatte zuvor den Stürmer im Strafraum zu Fall gebracht. Im Rückspiel in einer Woche benötigt Rapid Wien zumindest ein Tor. Dafür müssen aber die Hütteldorfer in Mailand aber mutiger auftreten.

Beim Spiel in Wien verzichtete Trainer Didi Kühbauer in der Startformation auf Philipp Schobesberger, Thomas Murg und Christoph Knasmüllner. Solospitze Veton Berisha sollte es richten.

Die Hütteldorfer gaben in der ersten Hälfte keinen Torschuss ab.(Ballbesitz: 28:72 %). Die einzigen Nadelstiche setzte das Rapid Wien Ärzte Team bei Mario Sonnleitner. Er erlitt nämlich ein böses Cut, musste genäht werden.

Nach der Pause brachte Dietmar Kühbauer erst Philipp Schobesberger, dann Christoph Knasmüllner. Und diese Einwechslung hätte mit seiner ersten Ballberührung fast den Ausgleich erzielt. Doch Inter Mailand Torhüter Samir Handanovic drehte den Ball über die Latte.

Es blieb die einzige Chance für die „Grün-Weißen.“ Die italienische Mannschaft tat nur das Notwendigste, das reichte völlig aus. Auch das Fehlen von Starstürmer Mauro Icardi half den Hausherren wenig. Ausgerechnet sein Ersatzmann schoss das Goldtor.

O-Töne:
– Rapid Wien Coach Didi Kühbauer: „Wir wollten kompakt stehen, das ist gelungen. Es war ja Inter Mailand am Platz und nicht irgendeine Mannschaft. Jetzt müssen wir in Italien das Unmögliche möglich machen.“

– Inter Mailand Coach Luciano Spalletti : „Der Platz war schwer bespielbar, wir konnten den Ball nicht so laufen lassen, wie wir das gerne gehabt hätten. Der Rasen hat uns durchaus Probleme bereitet. Er ist zwar erst vor kurzem erneuert worden, aber wir sind es nicht gewohnt, auf so einem Platz zu spielen.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © www.austriannews.eu