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0:0 Rapid Wien zittert sich zu einem Remis gegen Sturm Graz!

  • Kein Sieg für die Grün Weißen im Heimspiel gegen die Steirer.
  • Jetzt wird es schon ganz eng unter die Top 6 zu kommen!
Choreographie der ULTRA – FANS

Wien. Vor 17.700 Zuschauern gelingt den Grün Weißen auch diesmal nicht ein voller Erfolg gegen die Steirer. Im sechsten Liga-Duell gegen Sturm Graz wieder kein Sieg.

Nun wird es jetzt schon ganz eng unter die Top 6 für das Meister Play-off zu kommen. Bei diesem Spieltag hat Rapid Wien zwar nichts gewonnen oder verloren und bleibt in der Tabelle weiter auf Platz 8.

…die Grün-Weiße Abwehrkette decken Emeka Eze ab.

Rasen. Von Beginn an entwickelte sich ein intensives Spiel beider Mannschaften, aber kein rasiges Spiel. Mitschuld vielleicht auch der Rasen in Wien Hütteldorf. Soll zwar keine Ausrede sein, da beide Teams die gleiche Ausgangssituation hatten, aber bei so einer Wiese, kannst gleich in der Landesliga kicken, meinte nach Schlusspfiff Torhüter Richard Strebinger.

Sturm Graz und Rapid Wien neutralisieren das Spiel und zu einer richten Top-Chance kam erst Peter Julj nach einer Stunde Spielzeit. (63. min.) – er traf aber nur die Torstange.

Bei den Grün-Weißen verletzte sich Mario Sonnleitner (32. min.) und musste ausgewechselt werden. Der Junge Mert Müldür scheiterte mit dem Ball vor der Linie, den Stefan Hierländer (70 min.) souverän abwehrte.

Das Fazit: Fünf Runden vor den des Grunddurchgangs liegen die Hütteldorfer auf Platz 8 und es fehlen drei Punkte hinter dem rettenden Rang sechs.

Wir brauchen einen Dreier, ein Punkt hilfst uns recht wenig“, so Kapitän Stefan Schwab. „Jetzt haben wir die Schotten bei uns zu Gast in Wien, das wird wunderschön – da ist der Druck nicht so groß. Und das Derby gegen Austria Wien ist von enormer Wichtigkeit.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: Andreas Prochaska

0:1 Rapid Wien verliert und Strebinger verhinderte ein Debakel!

Ohne Richard Strebinger hätte Rapid Wien eine höhere Niederlage eingefahren.

Wien. Was ist los in Hütteldorf…!?! Die Grün-Weiße Krise wird immer schlimmer!

Rapid Wien schafft es nicht sich aus der Krise zu spielen. Stattdessen verliert die Mannschaft völlig verdient gegen läuferisch und spielerische Oberösterreicher.

Die Qualifikation auf das Meister-Play-off (Top 6) rückt auch immer weiter in die Ferne. „ Diese Niederlage ist enttäuschend, damit kommen wir nicht vom Fleck“, so meinte Thomas Murg seine erste Reaktion nach dem Spiel.

Kopflos

Vor dem Spiel und gerade auch nach der zweiwöchigen Länderspielpause war sowohl von Spieler und Trainerteam ein großes Aufbäumen zu entnehmen. Herausgekommen ist ein rabenschwarzer Tag in „Grün-Weiß“. Sowohl Andrija Pavlovic und Christopher Dibon, zwei neue Verletzte und eine inferiore zweite Hälfte mit dem Endergebnis einer Niederlage die ohne Torhüter Richard Strebinger höher ausfallen hätte müssen.

„Der LASK hat den Sieg absolut verdient, wir müssen mehr bringen“, stellte Trainer Didi Kühbauer klar fest.

Auf den retteten Platz 6 um ins o.a. Meister-Play-off zu kommen fehlen fünf Zähler. In der ersten Halbzeit war das Spiel noch durchaus ausgeglichen. Der Oberösterreicher James Holland erzielte in der 54. Minute rasch die Führung und das Grün-Weiße Spielkonzept für die zweite Hälfte ging völlig verloren. Mit dem Torschussverhältnis von 17:9 und eine Zweikampfstatistik von   45:55 % zeigt alles auf.

Auch für die 17.600 enttäuschten Zuschauern war die katastrophale Leistung der Grün-Weißen kein Highlight an diesem Tag. Den einzigen Lichtblick entdeckt man bei diesem Spiel in den tollen Paraden von Torhüter Richard Strebinger. Er meinte nach dem Spiel: „Wir ziehen unser Spiel nicht durch, werden nach einem Gegentor kopflos. Da ist uns der LASK um einiges voraus.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

0:0 Rapid Wien gewinnt einen verdienten Punkt.

Richard Strebinger war der beste Spieler am Platz!

Wien. Gelungene Heim-Premiere im Europacup für Dietmar Kühbauer.

Bei seinem Heimdebüt im Europacup wollte Didi Kühbauer ein anderes Auftreten seiner Mannschaft sehen, als dass 0:5 Debakel in Spanien.

„Ich bin mit der Leistung meiner Jungs wirklich zufrieden“, zog der Trainer nach dem Schlusspfiff ein sehr positives Fazit aus dem Spiel. Wohl wissend, dass es vor der Pause ganz anders laufen hätte können wenn nicht schon müssen.

Nach vorne war bei den Grün-Weißen wenig zusammengelaufen und Torhüter Richard Strebinger hat mit mehreren starken Paraden seine Mannschaft im offenen Spiel gehalten.

Ein Punkt für ein wirklich gutes Remis

„Das wäre wie ein Herz-Stich gewesen. Davon erholst dich dann auch schwer…“, meinte Didi Kühbauer zur Situation in der Nachspielzeit, als Marvin Potzmann den Ball akrobatisch für den geschlagenen Tormann Richard Strebinger von der Linie wegschlug. Eine Aktion, die einen ganzen Abend rettete, des wenig vielsprechenden Beginnes.

Ein Roller von Andrei Ivan (11. min) sowie ein Schuss von Veton Berisha (33 min.) waren die Grün – Weißen Highlights der ersten Halbzeit.

Wie erwartet dominierten die Spanier das Spiel. Mario Sonnleitner warf sich in einen Schuss von Alfonso Pedraza (15. min.), beim darauffolgenden Eckball war Torhüter Richard Strebinger zur Stelle und vereitelte die Möglichkeit von Santiago Caseres.

Im Eins – gegen Eins – Duell mit Nicola Sansone (20 min.) war der Torhüter wieder der sichere Rückhalt. Dann stellte sich die Grün-Weiße Abwehrkette besser auf den Gegner ein.

Die Einwechslung von Christoph Knasmüller brachte die spielerische Note für Rapid Wien. Er zeigte nämlich seinen Mitspielern, dass man gegen Villarreal sichern und verteidigen kann.

Nach Stanglpass von Veton Berisha auf Andrija Pavlovic fehlten Zentimeter (53 min.), vier Minuten später scheiterte der Stürmer an Torhüter Andres Fernandez, danach wurde ein Berisha-Volley geblockt. (67 min.).

Daraufhin zögerte Andrija Pavlovic im Konter (76. min.) und Christoph Knasmüller’s Schuss zu zentral ausfiel. (82. min.). Ehe Marvin Potzmann den Punkt rettete.

Boli Bolingoli (Mitte) erschöpft am Rasen nach dem Schlusspfiff.

Mit dem Unentschieden geht Rapid Wien’s starke Leistung in der Heimserie der UEFA Europa League weiter. Mit zwölf Spielen (sieben Siege und fünf Remis) zu Hause unbesiegt zu sein. Die Mannschaft hat nämlich noch immer die Chance aus eigener Kraft aufzusteigen.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

2:0 Rapid Wien erscheint wieder im Aufwind!

2:0 – Sieg der Grün-Weißen gegen die Südstädter sorgt für Erleichterung!

Wien. „Rapid Wien kann also doch gewinnen, vor einer Kulisse von 14.600 Zuschauern.  Nach zwei bitteren Niederlagen gegen TSV Hartberg und Villarreal gewannen die Hütteldorfer gegen die Niederösterreicher mit 2:0. Doppelpacktorschütze war Mario Sonnleitner, der beide Tore erzielte.

Mario Sonnleitner’s erster Doppelpack seiner Fußballkarriere

Rapid Wien kehrte nach der Niederlage in Spanien zu einem 4-2-3-1 System zurück – das zeigte Wirkung.

Die Hütteldorfer waren schon in der Anfangsphase gefährlich wie beispielsweise Boli Bolingoli (2. min.) und Andrija Pavlovic (10. min.) vergaben die ersten Chancen. Die Admira kam zwar besser ins Spiel, dennoch zwingend stärker auf das Tor der Grün – Weißen schaffte es die Mannschaft nicht.

Das 1:0 nach einer Standardsituation mit dem Eckball von Christoph Knasmüllner – verlängert durch Andrija Pavlovic und Mario Sonnleitner steht genial zum 1:0 (31. min)

Und weil der Verteidiger Glück im Spiel hatte erhöhte er in einem allgemein schwachen Spiel auf 2:0 (62. min.). „Das ich die Tore gemacht habe, freut mich in erster Linie für die Mannschaft.“

Spieler wollten Match unbedingt gewinnen

… Coach Didi Kühbauer vor der Trainerbank.

„Die Spieler haben gezeigt, dass sie unbedingt gewinnen wollen“, war Trainer Didi Kühbauer zufrieden, wenn wir unentschieden gespielt oder verlren hätten, hätten wir unter dem Rasen trainieren müssen.“

 

 

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © www.austriannews.eu

Didi Kühbauer: „Wir haben die verdammte Pflicht zu gewinnen“

Nach der Länderspielpause herrscht positive Stimmung in Hütteldorf

Wien. Einen Tag vor dem Spiel gegen den Bundesligaverein TSV Hartberg herrscht positive Stimmung in Wien Hütteldorf.

Sportdirektor Fredy Bickel hat es sehr gefreut hat das Torhüter Richard Strebinger im österreichischen Nationalteam einen Einsatz hatte. Er hat sich selbst ein paar Tage eine Auszeit gegönnt und die Mannschaft wie auch der „Trainerstaff“ wissen, dass jetzt wieder die Pflicht kommt und die Aufgaben sind lösbar aber dennoch nicht einfach.

Neo-Coach Dietmar Kühbauer analysierte die letzten zwei Wochen mit der Erkenntnis, dass man zurecht gegen Glasgow Rangers verloren hat und gegen den SV Mattersburg den wichtigen Gewinn eingeholt hat!

Zum bevorstehenden Spiel gegen den TSV Hartberg betont er ausdrücklich: „wir haben dort die verdammte Pflicht zu gewinnen“, obwohl wir wissen das Hartberg nicht zu unterschätzen ist. Weiters schätzt er die Steirer allgemein für eine Bereicherung in der Bundesliga. Markus Schopp leistet sehr gute Arbeit, dass war schon in der Zusammenarbeit beim SKN St. Pölten so.

Torhüter Richard Strebinger freute es im Nationalteam gewesen zu sein und das er zum Einsatz gekommen ist umso mehr.

„Wir müssen kompakt spielen gegen die Steirer, denn die Hartberger werden, nehme ich an, von hinten stark herausspielen und wir müssen dagegen halten.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © www.austriannews.eu

Die Nominierten zur Wahl der Sportler des Jahres 2018

Wien. In weniger als 14 Tagen werden neuerlich die besten Sportler und Sportlerinnen des Landes in ehrwürdigen Rahmen geehrt.

Zu diesem Anlass gab es eine Pressekonferenz am Veranstaltungsort, der Marx Halle, um die Nominierungen der unterschiedlichsten Kategorien zu präsentieren. Dazu eingeladen hat man den ORF-Sportchef sowie Präsident von Sports Media Austria Hans Peter Trost, den Geschäftsführer der Österreichischen Sporthilfe Harald Bauer sowie die Kanu-Athletin Viktoria Wolffhardt und den Sportler des Jahres mit Behinderung aus den Jahren 2014 und 2017 Markus Salcher.

O-Töne zur LOTTERIEN – Sporthilfe Gala:

Markus Salcher: Ich habe im Vorjahr bei der Sporthilfe-Gala als Sportler des Jahres mit vielen Leuten angestoßen, es ist immer ein schönes Erlebnis, dabei sein zu dürfen. Der Titel hat in Österreich einen immensen Wert, man wird als Sportler des Jahres vorgestellt und mit dem Titel in Verbindung gebracht.

Über seine Nominierung zum Sportler mit Herz: Es ist ein karitatives Projekt, das ich initiiert habe, ich finde, dass Sportler, die schon viel erreicht haben und ein gewisses Standing haben, auch etwas zurückgeben sollten. Bei meinem Schneetiger-Projekt steht die Freude am Sport im Vordergrund, nicht die Behinderung.  Einen Hero in den Händen zu halten, wäre natürlich großartig. Aber ich genieße die Atmosphäre bei der Sporthilfe-Gala sehr.

Viktoria Wolffhardt: Es war eine geniale Saison, es war aber trotzdem überraschend, dass ich zur Aufsteigerin des Jahres nominiert worden bin. Meine größten Fans, meine Eltern, haben fleißig gevotet, ich habe natürlich auch über meine Social Media Kanäle die Werbetrommel gerührt. Die Konkurrenz ist sehr groß und ich bedanke mich schon jetzt für jede Stimme, die meine Fans für mich abgegeben haben. Für den Hero, die Trophäe, würde ich sicher ein gutes Platzerl finden.

Über die LOTTERIEN Sporthilfe-Gala: Wir haben selten die Möglichkeit, andere Sportler aus anderen Sportarten zu treffen, die Gala ist eine einmalige Gelegenheit für den Austausch in einem wunderschönen Rahmen.

Die 5 TOP – Hauptkategorien in alphabetischer Reihenfolge:

Sportlerin des Jahres Sportler des Jahres
· Ivona Dadic, Leichtathletik

· Anna Gasser, Snowboard

· Vanessa Herzog, Eisschnelllauf

· Jessica Pilz, Klettern

· Anna Veith, Ski Alpin

· David Gleirscher, Rodeln

· Marcel Hirscher, Ski Alpin

· Matthias Mayer, Ski Alpin

· Dominic Thiem, Tennis

· Matthias Walkner, Motorsport

Mannschaft des Jahres Die Top 3 Sportlerinnen des Jahres
· Red Bull Salzburg, Fußball

· Robert Gardos / Daniel Habesohn, Tischtennis

· ÖHV- Nationalteam Männer, Hockey

· OTV Davis Cup Team

· Peter Penz / Georg Fischler, Rodeln

 

· Natalija Eder, Speerwurf: EM 2018, Berlin, Gold F12/13, paralympisch

· Carina Edlinger, Ski Nordisch: Paralympics 2018 Pyengchang, Bronze Langlauf, 7,5km klassisch, blind

· Claudia Lösch, Ski Alpin: Paralympics 2018 Pyengchang, Silber Super-G, sitzend, Bronze RTL, sitzend

 

Die Top 3 Sportler des Jahres mit Behinderung Die Top 3 Special Olympics-Persönlichkeit des Jahres mit Behinderung
·  Thomas Geierspichler, Triathlon & Handbike, EM 2018, Berlin, Gold 1.500m Lauf, T51/52, paralympisch

· Günther Matzinger, Leichtathletik, EM 2018, Berlin, Gold 400m Lauf, T47, paralympisch

· Markus Salcher, Ski Alpin, Paralympics 2018 Bronze Abfahrt, stehend, Bronze Super-G, stehend

· Gabriele Kopf, Schwimmen, aus Vorarlberg

· Markus Oberwinkler, Leichtathletik, aus Kärnten

· Romana Zablatnik, Schwimmen, aus Kärnten

 

Bericht: Gernot Hohenwarter
Foto: © GEPA / SPORTHILFE

Camila Giorgi erste italienische Siegerin in Linz!

Linz. La principessa italiana“ holt sich ihren zweiten Titel auf der WTA-Tour:

…die begehrte Siegertrophäe des Turniers.

Camila Giorgi ließ der russischen Qualifikantin Ekaterina Alexandrova am heutigen Finaltag keine Chance.

Die Italienerin brauchte nur 59 Minuten, ehe sie auf dem Center Court des „Upper Austria Ladies Linz 2018“ ihren ersten Matchball verwandelte. 6:3, 6:1 lautete der Endstand der Partie. Camila Giorgi, die in ihrer Karriere bislang nur einen WTA-Titel holen konnte (2015 in Hertogenbosch), ist die erste italienische Siegerin beim Linzer Damentennis-Klassiker.

„Ich widme diesen Sieg meinem Vater, meiner Mutter und meinem Hitting Partner“, sagte Camila Giorgi bei der Siegerehrung. LHStv. und Sportlandesrat Dr. Michael Strugl überreichte den Ehrenpreis, den Pokal bekam die Italenierin vom Linzer Bürgermeister Mag. Klaus Luger. DI Erich Haider, Generaldirektor der LINZ AG, überreichte Blumen, den Scheck im Wert von 43.000 Euro übergab Mag. Michaela Keplinger-Mitterlehner, Vorstandsdirektorin der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich. Von Turnierdirektorin Sandra Reichel und Turnierbotschafterin Barbara Schett gab es einen Mini-Porsche.

Die „zweite Siegerin“ Ekaterina Alexandrova, wie es Stadionsprecher Erwin Gruber formulierte, erhielt die Trophäe von Erich Haider. Den Blumenkavalier spielte Mag. Claus Retschitzegger vom langjährigen Turnierpartner bet-at-home.

Hervorragende Stimmung am Final-Sonntag des „Upper Austria Ladies Linz“

Am „Oberösterreich-Tag“ war es an der Zeit für Dirndl und Lederhose beim „Upper Austria Ladies Linz“. Mit drei Songs eröffneten die „Poxrucker Sisters“ den Final-Sonntag. Barfuß kamen die Schwestern aus dem Mühlviertel auf den Center Court, mit ihrem Hit „Glick“ wünschten sie den Final-Teilnehmerinnen Camila Giorgi und Ekaterina Alexandrova viel Glück.

Ein weiteres musikalisches Highlight gab es am Samstag für die Gäste im VIP-Bereich. Die österreichische Singer-Songwriterin „DIE MAYERIN“ kam extra für einen Auftritt zum „Upper Austria Ladies Linz“ in die TipsArena.

Die Schwedin Johanna Larsson gewinnt zum dritten Mal in Folge das DOPPEL!

Linz. Zum dritten Mal in Folge gewinnt Johanna Larsson in Linz und hält den Siegerscheck von $ 12.300,- in den Händen!
Die Schwedin gewann am Sonntagnachmittag beim „Upper Austria Ladies Linz“ mit ihrer belgischen Partnerin Kirsten Flipkens das Doppelfinale gegen Anna-Lena Grönefeld (GER)/Raquel Atawo (USA) mit 4:6, 6:4, 10:5.

Zur Erinnerung: 2016 und 2017 hat Johanna Larsson jeweils mit ihrer niederländischen Partnerin Kiki Bertens den Doppelbewerb gewonnen.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

Marko Arnautović netzte gegen Nordirland ein.

Der Kapitän des ÖFB-Teams erzielte den Siegestreffer zum 1:0, das die Chance zum Gruppensieg in der Nations League am Leben hält

Wien – Natürlich hatte Marko Arnautović die gelbe Schleife um den rechten Oberarm gebunden. Die mehr oder weniger läppische Diskussion über die Frage, wer gegen Nordirland Kapitän der österreichischen Fußballnationalmannschaft sein solle, war eineinhalb Stunden vor Anpfiff offiziell beendet.

Mannschaftsaufstellungen beider Teams

Teamchef Franco Foda gab die Aufstellung bekannt, hinter dem Marko Arnautović stand das berühmte C auf dem Zettel geschrieben. Der 29-Jährige hatte sich an dem Vorgeplänkel erfreulicherweise nicht beteiligt, er konzentrierte sich auf das Wesentliche, auf sein 75. Länderspiel.

Einen Grund, weshalb dem West-Ham-Legionär diese Ehre zum zweiten Mal hintereinander zu Teil wurde, lieferte ausgerechnet Nordirlands Teamchef Michael O’Neill, als er in der Abschlusspressekonferenz sagte: „Er ist eine große Gefahr für jeden Gegner, hat das gewisse Etwas, kann Spiele entscheiden. Ihn unter Kontrolle zu halten, wird eine schwierige Aufgabe.“

Siegpflicht

Nach dem 0:1 in Bosnien-Herzegowina war die Ausgangslage in der neuen Nations League für Österreich schwierig. Um aus eigener Kraft noch Erster zu werden, war ein Sieg von Nöten. Das Happel-Stadion war am Freitagabend mäßig besucht (22.300 Zuschauer), mag sein, dass dieser Wettbewerb aufgrund des verwirrenden Regulativs die Menschheit ein bisserl abschreckt. Franco Foda, prinzipiell ein Fan von drei Innenverteidigern und elf Kapitänen („Jeder muss Verantwortung übernehmen“), wählte diesmal ein 4-4-2-System. Die Salzburger Stefan Lainer (rechts) und Andreas Ulmer (links) sollten die Seiten in der Defensive dichtmachen, Flanken der Nordiren unterbinden. Und in der Offensive waren sie für zusätzlichen Druck zuständig.

Guido Burgstaller hatte das Zwicken im Oberschenkel auskuriert, er stürmte neben Marko Arnautović. Marc Janko saß auf der Bank, der 35-Jährige war als Mann für gewisse Minuten vorgesehen. Als Brechwerkzeug, sollte der Kollegenschaft wenig bis nichts gelingen. Marc Janko weiß, wo das Tor steht, im Team hat er diese Behauptung 28 Mal bestätigt.

In den ersten Minuten passierte recht wenig, ein schüchternes Abtasten, die Österreicher versuchten, das Kommando zu übernehmen, was auch zunehmend gelang. Kontrolle bedeutet aber nicht Genialität, der Kombinationsfluss war bisweilen ein Kombinationsbach, Abspielfehler gerieten nicht zur Rarität.

David Alaba schaute auf der Ehrentribüne zu

14. Minute: Ein satter Schuss von Marcel Sabitzer wird zur Ecke abgefälscht. 16. Minute: Blackout von Goalie Bailey Peacock-Farrell, er nimmt einen Rückpass mit den Händen auf, Marko Arnautović fetzt den indirekten Freistoß in die Mauer, es war letztendlich keine Gefahr. 32. Minute: Marcel Sabitzer verstolpert. Und Nordirland? Zweikampfstark, robust, bieder, ungefährlich, das war’s. Pausenstand 0:0, der verletzte David Alaba wurde sehr vermisst, er saß und litt auf der Ehrentribüne.

In der zweiten Halbzeit wurde es spektakulärer, schneller, viel mehr Zug, offensiver. Sogar die Gäste hatten nun Ambitionen, ein Tor zu erzielen. Binnen fünf Minuten gab es vier hochkarätige Chancen, gerecht verteilt, für Österreich vergaben Marko Arnautović und Marcel Sabitzer knapp. 71. Minute: Peter Zulj schickt Arnautović in die Tiefe des Raumes, der macht eiskalt und unwiderstehlich das Tor zum 1:0. Deshalb ist er Kapitän. Es war sein 20. Treffer im Team. Und so war es letztendlich aufgrund der Leistungssteigerung eine zufriedenstellende Vorstellung und ein verdienter Sieg. Obwohl der eingewechselte Will Grigg noch an die Stange köpfelte (84. min.).

Österreich kickt am Dienstag freundschaftlich in Herning gegen Dänemark. Nordirland macht am Tag davor in der Nations League in Bosnien-Herzegowina weiter.

Nations League/Liga B/Gruppe 3:

Österreich – Nordirland 1:0 (0:0). Wien, Happel-Stadion, 22.300, SR Georgi Kabakow/BUL.

Tor: 1:0 (71.) Arnautovic

Österreich: Lindner – Lainer, Prödl, Hinteregger, Ulmer – Lazaro (90. Dragovic), Ilsanker, Zulj, Sabitzer (75. Schöpf) – Burgstaller (83. Kainz), Arnautovic

Nordirland: Peacock-Farrell – McNair, Cathcart, J. Evans, Lewis – Dallas, Davis, Norwood, Saville (76. Vassell), Ferguson (55. C. Evans) – Magennis (79. Grigg)

Gelbe Karten: Peacock-Farrell, Norwood

O-Töne:

Marko Arnautović (Torschütze Österreich): „Jeder Sieg hat große Bedeutung. Nach der Niederlage im ersten Spiel wollten wir gewinnen, das war unser Ziel. Wir haben verdient gewonnen, wir haben das Spiel dominiert. Sie hatten nur den Pfostenschuss nach einem Eckball. Es war nicht einfach, der Platz war auch nicht überragend. Wir wussten, dass sich die Nordiren hinten reinstellen werden. Das haben sie auch gut gemacht. Wir haben probiert, ruhig zu bleiben, wir hatten Vertrauen in uns. Wir wussten, dass noch eine Torchance kommen wird.“

Zu Diskussion über Kapitänsschleife: „Das Thema ist für mich abgeschlossen. Was war, war. Ich habe dazu nichts mehr zu sagen. Jeder weiß, was ich für dieses Land gegeben habe und was ich weiter geben werde.“

Franco Foda (Teamchef Österreich): „Wir haben das so erwartet. In der ersten Halbzeit hat uns ein wenig die Passsicherheit gefehlt. Die Mannschaft von Nordirland war sehr aggressiv, hat defensiv gut gearbeitet. Aber in der zweiten Halbzeit haben wir es viel besser gemacht. Ich denke, dass wir verdient gewonnen haben. Für beide Mannschaften war es sehr wichtig, das Spiel zu gewinnen. Das hat man gemerkt.“

Zum Thema Marko Arnautović: „Gerade in solchen engen Spielen machen solche Spieler den Unterschied aus. Marko hat wieder seine Klasse bewiesen.“

Heinz Lindner (Torhüter Österreich): „Der Sieg war heute extrem wichtig. Wir waren sicher die spielbestimmende Mannschaft, vielleicht ausgeklammert die letzten zehn Minuten. Wir sind aber geduldig geblieben.“

Michael O’Neill (Teamchef Nordirland): „Wir sind enttäuscht, es war ein hartes, körperbetontes Spiel. Wir hatten unsere Chancen, haben sie vergeben und wurden dafür bestraft. Wir wussten, dass Marko Arnautović jederzeit eine Gefahr darstellt, er ist ein Talisman-Spieler für Österreich. Das Tor war ein sehr guter Abschluss von einem sehr guten Spieler. Sollten wir aus Liga B absteigen, wäre das auch kein Desaster.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

1:0 Rapid Wien gewinnt nach Heimdebüt von „Don Didi“

Wien. Gelungene Heim-Premiere für Trainer Dietmar Kühbauer.

Rapid Wien feierte gegen den SV Mattersburg einen 1:0 Sieg und beendet nach drei Liga-Pleiten die Krise in der Meisterschaft und verbessert sich auf Rang 7 in der Tabelle.

 

Neo-Trainer Didi Kühbauer veränderte seine Mannschaftsaufstellung im Vergleich zum 1:3 gegen Glasgow Rangers auf vier Positionen, setzte auf eine Raute hinter der Doppelspitze Deni Alar sowie Andrija Pavlovic.

Es stellte sich glücklicher Erfolg ein. Nach Patzer von Abwehrspieler Daniel Kerschbaumer spielte Christoph Knasmüllner Thorsten Mahrer aus und traf per Innenstange zum 1:0 (11 min.)

Trainer Dietmar ballte die Faust, Christoph Knasmüller jubelte über sein erstes Liga-Tor. Die Grün-Weißen setzten aber zu wenig nach. Die Lockerheit fehlte, viele Fehlpässe waren die Folge. In einem chancenarmen Spiel ging es mit dem 1:0 in die Pause.

In der zweiten Hälfte gab es mehr Leerlauf als hochklassige Fußballkunst zu sehen. Für die Burgenländer vergaben Jano (47. min.) und Andreas Gruber (61. min.). Für die Hütteldorfer hatten Deni Alar (52.,67., 80. min.) sowie Kapitän Stefan Schwab vergeben. (88. min.)

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © SPORTREPORT

WER HAT’S ERFUNDEN?! – im Metropoldi Wien

WER HAT’S ERFUNDEN?! – im Metropoldi Wien

Wien. Zum Solokabarett eines Comedy-Fureriosum der Extraklasse lud Erich Furrer ins Metropoldi. Der österreichische Schweizer präsentierte sein neues Programm: „WER hat’s erfunden?!“ vor ausverkauftem Haus.

Der sympathische Künstler „Erich“ wurde in der Semmelweisklinik in Wien geboren und verbrachte seine Kindheit in der Schweiz. Somit verstand er es genial Begriffe wie Käse, Kühe, Schokolade, Bankgeheimnisse usw. perfekt zu verbinden und auf humorvolle Art & Weise zu verpacken.

„WER HAT’S ERFUNDEN“ – Erich Furrer – im Kabarettprogramm

Daraus das „Wienerische“ mit dem „Schwitz-Dütsch“ in ein Programm zu verkörpern und die Lachmuskeln des Publikums nicht zu verschonen.

Verpassen sollte man also nicht die Begriffslehrkunde eines Pampers-Stadion’s, wie oder warum es zu einer Führerschein-Umschreibung kommt, die Begriffserklärung des „Grüezi-Landes“ und selbstverständlich hat der ausgezeichnete Schweizer nicht auf eine lustige Begriffs – Definition im Bereich der Sexualkunde vergessen.

Regie führte seine Frau Gabriela Benesch, die selbst Schauspielerin ist. Beide Künstler haben sich auch der Bühne kennen und lieben gelernt, somit haben Sie sich entschlossen nach einiger Zeit eine Schweiz – Österreich Verbindung einzugehen.

Nähe Infos & Details: www.beneschfurrer.com

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © beneschfurrer