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Britische Superstar “ Chris Norman“ sowie „Das große Österreich – Konzert“ rocken den Open-Air-Sommer 2019

OPEN AIR Sommer 2019

 Purkersdorf. Am 15. Juni besucht der englische Singer-Songreiter CHRIS NORMAN, der seinen großen Durchbruch 1977 als Sänger und Gitarrist der Band Smokie mit dem Welthit Living Next Door to Alice hatte, die Wienerwaldmetropole.

Im Gepäck wird er die Hits wie Lay Back in the Arms of Someone oder Needles and Pins zum Besten am Purkersdorfer Hauptplatz geben.

Als Support -Act an diesem Abend wurde Wolfgang Grünzweig & Band mit Roland Düringer engagiert, um das zahlreiche Publikum perfekt einzustimmen.

Das zweite Open Air Konzert ist DAS GROSSE ÖSTERREICH – KONZERT mit WIR 4 (Ulli Bäer, Harald Fendrich, Gary Lux und Harry Stampfer), Wolfgang Ambros, Schiffkowitz (STS) sowie Boris Bukowski und die Kultband OPUS bilden ein unvergessliches Hitfeuerwerk der musikalischen Austropopszene. 

Dazu wird Susan Blake als Support-Act auftreten. Die Komponistin, Texterin sowie Sängerin gewann 2016 den österreichischen Country Award und ist dem regionalen Publikum bereits von einigen Auftritten in der Bühne Purkersdorf bekannt.

Beide Konzerte werden im Radio Niederösterreich wieder live übertragen und es gibt sogar Leute die zuhause mittanzen,“ so Programmdirektor Karl Trahbüchler informativ aus guter Quelle bei der Pressekonferenz.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Foto © www.austriannews.eu

Eine Bauchentscheidung zum Zukunftsplan!

Wien. Zwei Tage nach dem Weltcupfinale in Andorra lud der Sponsor des 8- fachen Ski Alpin Weltcupsaisonsiegers zur Saisonbilanz ein.

Marcel Hirscher, der 9 Weltcuprennen, davon 4 Riesenslaloms und 5 Slaloms, gewinnen konnte und seine Traumserie mit dem achten Gesamtweltcupsieg in Folge prolongierte. Dazu holte er wieder die zwei kleinen Kristallkugeln für Riesenslalom und Slalom und als Krönung zwei Medaillen bei den Weltmeisterschaften in Aare, SWE.

„Es wird eine Bauchentscheidung“

Die wohl brennendste Frage beantwortet Marcel Hirscher gleich zu Beginn: „48 h nach dem Saisonfinale habe ich noch nicht entschieden, ob ich weiterfahre, oder nicht. Aber ich werde mir nicht allzu viel Zeit lassen, schon alleine aus Rücksicht auf mein ganzes Team, das mit mir seit 10 Jahren arbeitet.“ Das schlechte Abschneiden beim Weltcupfinale wird seine Entscheidung für die Zukunft aber nicht beeinflussen. „Wenn ich es schaffe, dass die körperlichen und mentalen Grundparameter wieder stimmen, wäre es trotzdem eine große Arbeit aber auch große Motivation mit den Jungen mitzuhalten,“ so Marcel ausführlich zu seinen Zukunftsplänen.

Marcel Hirscher und Raiffeisen !

Hirscher fuhr in der Saison 2018 / 2019 bereits das zehnte Jahr unter dem Giebelkreuz. Leodegar Pruschak, Geschäftsführer der Zentralen Raiffeisenwerbung, freute sich über die sensationellen Erfolge des Raiffeisen Skistars, der unter dem Giebelkreuz sämtliche 67 Weltcupsiege, 7 Weltmeistertitel, 8 Gesamtweltcupsiege in Serie sowie 12 Disziplinen-Weltcupsiege im Slalom und Riesenslalom einfahren konnte. 

Bericht: Gernot Hohenwarter
Foto: © GEPA

2:2 Rapid Wien spielt in der Qualifikationsgruppe!

Wien. Enttäuschung und Fan-Pfiffe in Hütteldorf!

„Wir haben es uns nicht verdient“, so betonte es Thomas Murg nach dem Spiel. Der Ärger war nach dem 2:2 gegen den TSV Hartberg groß. Einerseits über das Verpassen in die Meister – Playoff Gruppe zu kommen und zum Anderen über eine schwache Leistung in der zweiten Hälfte. „Wir haben zu Beginn überpowert, konnten am Ende nicht mehr zusetzen“, so Mannschaftskapitän Stefan Schwab.

Gerade Stefan Schwab ließ die 19.200 Grün-Weißen Fans in der 5. Minute nach einem Elfmetertor noch träumen. Danach wurde ein reguläres Tor von Maximilian Hofmann in der 23 Minute aberkannt, aber Thomas Murg stellte aus kurzer Distanz in Minute 29 auf 2:0.

…Torschütze Thomas Murg stellte auf 2:0!

Hütteldorfer „Horror – Minuten

In der zweiten Hälfte erzielte der Wolfsberger AC im Parallelspiel gegen Flyeralarm Admira den 2:2 Ausgleich und in Hütteldorf ging folgendes Szenario los:

Rapid Wiens Maxi Hofmann traf ins eigene Tor zum 1:2 in Minute 54. Und Sturm Graz ging gegen Austria Wien mit 1:0 in Führung – ehe der Hartberger Spieler Michael Huber zum 2:2 einnetzte (58. min.) Danach war der Traum zu Ende und nach dem Schlusspfiff – Pfiffe der Grün – Weißen Fans.

Kapitän Schwab dazu: „Darüber dürfen wir uns jetzt nicht wundern, es war einfach zu wenig.“

Eine finanzielle sowie sportliche Talfahrt

Nun steht die Qualifikatiosgruppe auf den Spielplan und die Frage: Warum mit dem zweitteuersten Profikader der Bundesliga, den meisten Fans im Rücken, ist man an Konkurrenten wie den SKN St. Pölten oder dem Wolfsberger AC gescheitert…?

Guter Rat ist teuer und der Abstieg kostet Rapid Wien nun rund 1 Million Euro. „Wir haben dieses Ziel nicht im Frühjahr verloren, sondern wir haben die Doppelbelastung, im Herbst mit Europa League und Meisterschaft, nicht gut kompensieren können, “ so Coach Dietmar Kühbauer nach dem Spiel.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

2:0! Rapid Wien schafft die Überraschung

• Veton Berisha und Stefan Schwab schießen die Tore
• Red Bull Salzburg kassiert die erste Bundesliga-Niederlage


Wien. Rapid Wien’s Wunsch noch in die Meistergruppe, das heißt unter die Top 6 sich zu qualifizieren, lebt nach dem Überraschungssieg wieder.

 Vor 19.400 Zuschauern im Allianz Stadion gewinnen die Hütteldorfer, in der Überzahl, 2:0 und verkürzten den Rückstand auf die sechsplatzierte Austria Wien auf vier Punkte. „Das war ein kräftiges Lebenszeichen, das haben wir uns hart erarbeitet“, so der Mannschaftskapitän Stefan Schwab.

… Andre Ramalho erhält die gelb-rote Karte vom Schiedsrichter

Veton Berisha und Stefan Schwab mit Toren zum Erfolg.

Während die Salzburger die erste Niederlage in der laufenden Bundesligasaison kassierten, ist es für die Wiener der erste Heimsieg gegen den Meister seit April 2014, fast nach fünf Jahren.

Ausschlaggebend ein Blackout von Red Bull Verteidiger Andre Ramalho. Der flog in Minute 54 mit der Gelb-Roten Karte vom Platz, weil er Schiedsrichter Robert Schörgenhofer den Vogel gezeigt hatte.

In Überzahl belohnten sich die Grün-Weißen für ihren zuvor betriebenen Aufwand. Zuerst köpfte Veton Berisha nach Flanke von Boli Bolingoli ein (65. min), dann sorgte Stefan Schwab mit einem Schuss aus 16 Metern für die Entscheidung in Minute 81.

…die Mannschaft auf den Weg zur Fankurve nach dem Spiel


O-Töne:

Pressekonferenz nach dem Spiel: Didi Kühbauer, Peter Klinglmüller sowie Marco Rose
  • Rapid Wien – Coach Didi Kühbauer: „Kompliment an meine Spieler, der Sieg gegen ein TOP-Team war nicht leicht. Das gibt uns Kraft für die nächsten Spiele. Mit Einsatz und Leidenschaft haben wir Defizite wettgemacht.“
  • RB Salzburg – Coach Marco Rose: „Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht. Es ist nicht leicht, immer so eine Intensität wie am Donnerstag beim Europacup Spiel zu liefern.“

    Bericht: Gernot Hohenwarter
    Fotos: © Andreas Prochaska

5:2 Rapid Wien schafft souverän den Einzug ins ÖFB-Cup Semifinale!

Wien. Erleichterung nach dem ansträngenden Europa League Spiel!

Die Mannschaft vom Dietmar Kühbauer gewann vor 12.700 Zuschauern souverän mit 5:2 gegen den TSV Hartberg.

Zu Einen eine Erleichterung zum dritten Mal in Folge den Einzug in das ÖFB-Cup Semifinale geschafft zu haben und zum Anderem eine gelungene Generalprobe vor dem Spiel im Giuseppe-Meazza-Stadion gegen Inter Mailand.

Führungswechsel im Spielaufbau.

Im Vergleich zum Spiel am vergangenen Donnerstag begannen die „Grün-Weißen“ mit sechs Änderungen an der Startelfformation. Rapid Wien begann das Spiel mit viel Selbstvertrauen, sodass Thomas Murg in der 33. min., Mario Sonnleitner in der 34. min. und Philipp Schobesberger in der 35. Minute mit schönen Chancen an dem steirischen Torhüter Rene Swete scheiterten.

In der 42. Minute war dann der Bann gebrochen, sodass nach dem Hartberger Fehler spielte Andrija Pavlović auf Thomas Murg und dieser netzte zum 1:0 ein!

…beeindruckende Ballführung von Thomas Murg (rechts) gegen Philipp Siegl (links)


Aufschwung weiter in der zweiten Hälfte!

Dieses Erfolgserlebnis nahmen die Hütteldorfer auch in die zweite Hälfte mit und dominierten weiter das Geschehen am Rasen.

So spielte Philipp Schobesberger auf Andrija Pavlović und so entstand das 2:0 (50. min.) Prompt traf Maximilian Hofmann nach Thomas Murg’s Flanke zum 3:0 (52. min.) zur Spielentscheidung.

Danach legten die Wiener einen Schongang im Spielverlauf ein und so kam es zu einigen „Schlampigkeitsfehlern, “ sodass Manuel Martic ein Eigentor (69. min.) fabrizierte.

…die beiden Doppeltorschützen Thomas Murg (Nr. 10) und Andrija Pavlović sowie Kollegen beim Jubeln.

Andrija Pavlović stellte in der 74. Minute mit dem Kopf auf 4:1 Danach verkürzte Siegfried Rasswalder noch einmal auf 4:2 in Minute 82. Und Thomas Murg schoss die Hütteldorfer zum Abschluss in Minute 91 noch zu einen 5:2 Endergebnis – das ausreichend Selbstvertrauen für das Mailand Spiel bringen sollte.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © www.austriannews.eu

0:1 Wunder blieb aus, Rapid Wien muss auf Rückspiel hoffen.

Wien. 0:1 – Die „Grün-Weiße“ Mannschaft mit Ihrer Beton-Taktik führte nicht zum Erfolg.

Mutlose Hütteldorfer verloren das Hinspiel in der Europa League gegen Inter Mailand mit 0:1. Das einzige Tor vor 23.850 Zuschauern im ausverkauften Allianz Stadion erzielte Lautaro Martinez per Foulelfmeter (39. Min.).

Elfmetertorschütze Lautaro Martinez (Trikot 10)

Manuel Thurnwald hatte zuvor den Stürmer im Strafraum zu Fall gebracht. Im Rückspiel in einer Woche benötigt Rapid Wien zumindest ein Tor. Dafür müssen aber die Hütteldorfer in Mailand aber mutiger auftreten.

Beim Spiel in Wien verzichtete Trainer Didi Kühbauer in der Startformation auf Philipp Schobesberger, Thomas Murg und Christoph Knasmüllner. Solospitze Veton Berisha sollte es richten.

Die Hütteldorfer gaben in der ersten Hälfte keinen Torschuss ab.(Ballbesitz: 28:72 %). Die einzigen Nadelstiche setzte das Rapid Wien Ärzte Team bei Mario Sonnleitner. Er erlitt nämlich ein böses Cut, musste genäht werden.

Nach der Pause brachte Dietmar Kühbauer erst Philipp Schobesberger, dann Christoph Knasmüllner. Und diese Einwechslung hätte mit seiner ersten Ballberührung fast den Ausgleich erzielt. Doch Inter Mailand Torhüter Samir Handanovic drehte den Ball über die Latte.

Es blieb die einzige Chance für die „Grün-Weißen.“ Die italienische Mannschaft tat nur das Notwendigste, das reichte völlig aus. Auch das Fehlen von Starstürmer Mauro Icardi half den Hausherren wenig. Ausgerechnet sein Ersatzmann schoss das Goldtor.

O-Töne:
– Rapid Wien Coach Didi Kühbauer: „Wir wollten kompakt stehen, das ist gelungen. Es war ja Inter Mailand am Platz und nicht irgendeine Mannschaft. Jetzt müssen wir in Italien das Unmögliche möglich machen.“

– Inter Mailand Coach Luciano Spalletti : „Der Platz war schwer bespielbar, wir konnten den Ball nicht so laufen lassen, wie wir das gerne gehabt hätten. Der Rasen hat uns durchaus Probleme bereitet. Er ist zwar erst vor kurzem erneuert worden, aber wir sind es nicht gewohnt, auf so einem Platz zu spielen.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © www.austriannews.eu

Didi Kühbauer: „Kadertechnisch ist es enger geworden.“

Wien. „Im Frühjahr wird eine andere Mannschaft auf dem Platz stehen.“ Mit diesem Versprechen verabschiedete sich Rapid Wien Trainer Dietmar Kühbauer nach dem historischem 1:6 Debakel gegen Austria Wien vor 58 Tagen in die Winterpause.

Fünf Wochen hatte der 47-Jährige nun Zeit, um dem grün-weißen Team neues Leben einzuhauchen.
Der Europa League Hit gegen Inter Mailand, kommenden Donnerstag, wird erst genaue Aufschlüsse geben. „Wir haben in der Vorbereitung alles durchziehen können. Jeder Spieler wollte beweisen, dass er in die Startelf gehört,“ sagt Kühbauer.

Mario Sonnleitner meinte zum Inter Mailand – Spiel: „Wenn wir aggressiv gut mitspielen, ist ein gutes Ergebnis durchaus möglich.“ 

„Kadertechnisch hat man gesehen, dass es enger geworden ist.“

24 Spieler stehen dem Rapid Wien Coach aktuell zur Verfügung. Mit dem Rückkehrer Srdjan Grahovac und Aliou Badjj (wartet noch auf seine Spielgenehmigung) sind zwei neue im Team. Vor allem die Last-Minute-Verpflichtung des senegalesischen Angreifers sorgte für Aufsehen. „Alle wussten, das wir einen Stürmer holen müssen und unter Zeitdruck stehen,“ erzählte Sportdirektor Fredy Bickel. „Viele Agenten haben unsere Lage ausgenützt. Ohne diese Probleme wäre es ruhiger und einfacher im Winter gewesen.“

Einen weiteren Neuzugang präsentierte der Verein ebenso als Premiumpartner den Sponsor OMV!

Bericht: Gernot Hohenwarter
Foto: © www.austriannews.eu

6:1 Austria Wien schlägt Rapid Wien im Derby!

  •  Derby-Skandal! Rapid Wien – Fans von der Exekutive vom Spiel ausgesperrt!
  • ein „Tennis Satzergebnis“ der besonderen Art & Weise.
…Rapid Wien Manschaftsbus mit Polizeieskorte ins Stadion.

Wien. Eskalation schon vor dem Derby! Wie die Polizei bekannt gab, hatten die Rapid Wien – Fans beim Anmarsch zur Generali Arena Pyrotechnik, Getränkedosen und Schneebälle auf die Wiener Südost-Tangente geworfen, dadurch eine zehnminütige Sperre von Österreichs meistbefahrener Straße provoziert!

Zur Täterausforschung wurden dann die Daten der und 1000 Anhänger erhoben. Die Folge: stundenlange Wartezeiten, die Fans durften nicht in das Stadion. Die Exekutive begründete dieses Vergehen eben mit dem Werfen der Gegenstände.

Dem widersprechen Augenzeugen. Sie sahen keine Provokation seitens der Fans, nur von der Polizei, die Anhänger gezielt eingekesselt und warten ließen.

Frauen (darunter auch schwangere) und Kinder seien betroffen gewesen. Sie konnten nicht auf die Toilette, mussten in Kälte und Dunkelheit ausharren – noch lange nach dem Match.

Auch Rettungsfahrzeuge wurde das durchfahren untersagt. Ein Augenzeuge sagte: „Das die Tangente schon vor dem Eintreffen der Rapid Wien Fans gesperrt worden sei.“

Rettungsautos mussten Umweg nehmen.

Es scheint also gezielt eine Schikane gegen die Fans von Rapid Wien im speziellen der Fangruppe ULTRAS gewesen zu sein.

Das sportliche Geschehen

Choreographie der Austria Wien Fans.


Violettes Märchen und Hütteldorfer Desaster! Mit dem höchsten Derbysieg in der Historie der Bundesliga erspielte Austria Wien ein unfassbares „Tennis – Satzergebnis“ gegen Rapid Wien mit 6:1 vom Rasen.

Somit überwintert die Grün-Weiße Mannschaft im Abstiegs-Play-off der Bundesliga auf Platz 8. Vier Runden vor der Punkteteilung liegt Rapid Wien nun 6 Punkte hinter den besten sechs Mannschaften.

Knackpunkt vor 16.600 Zuschauern war die rote Karte gegen den Europacuphelden Dejan Ljubicic beim Spielstand von 1:1. Nach dem Ausschluss trafen die Veilchen binnen sechs Minuten drei Mal.

Davor hatte Christian Schoissgeyr die Gastgeber per Kopf in Führung gebracht. (22. min.) Es folgte postwendend der Ausgleichstreffer durch Marvin Potzmann. (29. min.)

Kurz darauf kassierte Dejan Ljubicic vom Schiedsrichter Harald Lechner die rote Karte. Beim folgenden Freistoß von Michael Madl ging die Abwehrmauer von Rapid Wien auseinander – Torhüter Richard Strebinger konnte noch kurz abwehren und James Jeggo nützte die Gelegenheit und staubte zum 2:1 ab. (35 min.) Dann stellten Christoph Monschein (37. Min.) und Florian Klein (42 min.) auf 4:1.


Mit 10-Mann hatte Rapid Wien in der zweiten Hälfte keine Konzentration im Spiel, sodass in der 57. Minute Mateo Barac das 1:5 ins eigene Tor netzte.

Der eingewechselte Alon Turgeman sorgte dann noch in der 78. Minute für den 6:1 Endstand.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © SPORTREPORT

1:0 Rapid Wien schafft das „Unglaubliche“

Wien. 1:0 – Die „Grün-Weiße“ Mannschaft mit Neo- Coach Didi Kühbauer schafft die Sensation und steht im Frühjahr 2019 in der K.o. Runde der UEFA Europa League.

Die beiden Mannschaftskapitäne James Tavernier und Stefan Schwab (v.l.n.r.)
Die beiden Mannschaftskapitäne James Tavernier und Stefan Schwab. (v.l.n.r.)

Gegen den schottischen Rekordmeister Glasgow Rangers, im ausverkauften Weststadion, gelingt Rapid Wien nach 3 Jahren wieder im Sechzehntelfinale des Europacupwettbewerbes.


Eine beeindruckende sportliche Bilanz: Die Hütteldorfer sind seit mehr als sieben Jahren in der Europa-League-Gruppenphase in Heimsiel unbesiegt. Nach dem Schlusspfiff kannte die Freude kein Halten mehr. Spieler und Trainer fielen sich in die Arme und ließen sich von den vielen Fans feiern.

Zum Glück traf Connor Goldson nur die Latte!

Dietmar Kühbauer setzte gegen die schottische Mannschaft ein sein bewährtes System (4-2-3-1) um. Dabei begann Veton Berisha im kühlen frischen Weststadion als Solospitze. Es entwickelte sich ein intensives temporeiches Spiel mit einigen Chancen beider Mannschaften. An Hochklassigkeit fehlte es zwar ein wenig und die Rangers lauerten geduldig immer wieder auf Konter.

Connor Goldson und Thomas Murg (v.l.n.r.) im Ballsprrintduell.

 Als erste Top – Chance in der ersten Hälte musste aber eine Standardsituation verbucht werden. Dafür war es eine sehr gefährlich Chance vor dem Geschehen des Torhüters Richard Strebinger. Die Flanke von James Tavernier erreichte Connor Goldson exakt gut und dieser köpfelte zum Glück die Kugel auf die Latte (22. min.)

Tja, sonst war Rapid Wien in der Vorwärtsbewegung in der ersten Hälfte ein bisschen schwach. Einzige Möglichkeit hatte Thomas Murg mit seinem Freistoß in Minute 24.

Goldtreffer von Dejan Ljubicic als Erlösung.

Didi Kühbauer baute in der Pause seine Mannschaft ein bisschen um, sodass Christoph Knasmüllner für Thomas Murg kam. Und dieser Spieler sorgte für frischen Wind in der offensiveren Spielweise der Grün-Weißen. Er scheiterte nur knapp am schottischen Torhüter Allan MC Gregor in Minute 52.

…der Ball rollt ins Tor nach Schuss von Dejan Ljubicic.

Auch Philipp Schobesberger wurde in Minute 61 eingewechselt und Rapid Wien dirigierte das Geschehen am Platz. Sodass Christoph Knasmüllner einen schönen Pass zu Kollegen Dejan Ljubicic weiterleitete und dieser den Ball eiskalt in Netz donnerte (84. min.) zum 1:0. Rapid Wien hatte eine sogenannte „magische Fußball-Nacht“ mit einem tollen Erfolg gekrönt.

…die Mannschaft feiert mit den Fans nach dem Spiel.


O-Töne:
– Rapid Wien Coach Didi Kühbauer: „Das ist mein bisher schönster Tag in diesem Amt. Ich hoffe, dass noch mehr kommen.“ Ein Wechselwunder sozusagen: „Ich wollte, dass Dejan Ljubicic hinten die Abwehr stabilisiert – dachte nicht daran das er das Tor macht.“

– Glasgow Rangers Coach Steven Gerrard: „Was soll ich sagen, Rapid Wien war heute eindeutig besser als wir.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

0:0 Rapid Wien zittert sich zu einem Remis gegen Sturm Graz!

  • Kein Sieg für die Grün Weißen im Heimspiel gegen die Steirer.
  • Jetzt wird es schon ganz eng unter die Top 6 zu kommen!

Choreographie der ULTRA – FANS

Wien. Vor 17.700 Zuschauern gelingt den Grün Weißen auch diesmal nicht ein voller Erfolg gegen die Steirer. Im sechsten Liga-Duell gegen Sturm Graz wieder kein Sieg.

Nun wird es jetzt schon ganz eng unter die Top 6 für das Meister Play-off zu kommen. Bei diesem Spieltag hat Rapid Wien zwar nichts gewonnen oder verloren und bleibt in der Tabelle weiter auf Platz 8.

…die Grün-Weiße Abwehrkette decken Emeka Eze ab.

Rasen. Von Beginn an entwickelte sich ein intensives Spiel beider Mannschaften, aber kein rasiges Spiel. Mitschuld vielleicht auch der Rasen in Wien Hütteldorf. Soll zwar keine Ausrede sein, da beide Teams die gleiche Ausgangssituation hatten, aber bei so einer Wiese, kannst gleich in der Landesliga kicken, meinte nach Schlusspfiff Torhüter Richard Strebinger.

Sturm Graz und Rapid Wien neutralisieren das Spiel und zu einer richten Top-Chance kam erst Peter Julj nach einer Stunde Spielzeit. (63. min.) – er traf aber nur die Torstange.

Bei den Grün-Weißen verletzte sich Mario Sonnleitner (32. min.) und musste ausgewechselt werden. Der Junge Mert Müldür scheiterte mit dem Ball vor der Linie, den Stefan Hierländer (70 min.) souverän abwehrte.

Das Fazit: Fünf Runden vor den des Grunddurchgangs liegen die Hütteldorfer auf Platz 8 und es fehlen drei Punkte hinter dem rettenden Rang sechs.

Wir brauchen einen Dreier, ein Punkt hilfst uns recht wenig“, so Kapitän Stefan Schwab. „Jetzt haben wir die Schotten bei uns zu Gast in Wien, das wird wunderschön – da ist der Druck nicht so groß. Und das Derby gegen Austria Wien ist von enormer Wichtigkeit.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: Andreas Prochaska