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Die Bruno-Gala ein besonderes Highlight der Spielerinnen sowie Spielern der Saison

Die 22. Bruno-Gala fand erstmals im Volkstheater Wien statt. Ausgezeichnet wurden Valon Berisha, Maria Gstöttner, FC Red Bull Salzburg, Marco Rose sowie Ehrenpreisträger Steffen Hofmann.

 Wien. Der Bruno ist seit 1997 die Auszeichnung für Fußballerinnen und Fußballer, die Bruno-Gala ist das mittlerweile traditionelle Fest der Spieler. Benannt wurde der Bruno als Anerkennung nach dem früh verstorbenen Bruno Pezzey. In diesem Jahr bildete das Wiener Volkstheater erstmals den glanzvollen Rahmen. Auf der Bühne moderierte Kristina Inhof und im Hintergrund kommentierte Gregor Seberg beeindruckend die einzelnen Videosequenzen zu den jeweiligen Kategorien.

Hervorzuheben an diesem Abend war vor allem der FC Red Bull Salzburg. Der Klub gewann die Auszeichnung zur Mannschaft der Saison sowie der mittlerweile Ex-Bulle Valon Berisha (wechselte im Sommer zu Lazio Rom) wurde zum Spieler der Saison gekürt.

Sein Teamkollege Alexander Walke wurde zum besten Tormann gewählt und Stürmer Munas Dabbur gewann mit 22 Treffern die Torjägerkrone.

Der Bruno für den Trainer des Jahres ging ebenso an FC Red Bull Salzburg, nämlich Marco Rose durfte die Auszeichnungen entgegennehmen, der seine Mannschaft nicht nur zum souveränen Meistertitel, sondern auch in das Halbfinale der UEFA Europa League führte.

Die die Kategorie „Aufsteiger des Jahres“ ging eigentlich nach Salzburg. Smail Prevljak überzeugte als Salzburger Leihgabe an SV Mattersburg seine Sportkollegen und wurde mit dem Bruno ausgezeichnet.

Bei den Damen wurde SV Neulengbach-Mittelfeldspielerin Maria Gstöttner zur Spielerin des Jahres gewählt. Der Titel der Mannschaft des Jahres bei den Damen ging in diesem Jahr nach St. Pölten an den SKN.

Zum Schiedsrichter der Saison wurde Harald Lechner gewählt, der insgesamt vierte Bruno für den seit 1998 tätigen Referee.

Ehrenpreis für Steffen Hofmann

Der Ehrenpreis ging in diesem Jahr an einen Spieler, der mit dem Schlusspfiff der vergangenen Saison seine Fußballschuhe an den Nagel hängte: Steffen Hofmann.

Hochkarätige Gäste bei der Bruno-Gala

„Für uns bietet die Bruno-Gala die hervorragende Möglichkeit, unser Engagement für den österreichischen Fußball auf der großen Bühne einem breiten Publikum, aber auch unserer wichtigsten Zielgruppe – die Spielerinnen und Spieler – zu präsentieren“, so Gastgeber Gernot Zirngast, Vorsitzender der VdF, „wir freuen uns, dass die Ehrungen bei den Spielern einen sehr hohen Stellenwert genießen und wir auch heuer wieder viele Top-Stars der heimischen Ligen und interessante Persönlichkeiten begrüßen dürfen.“

Besonders prominent besetzt war auch die Riege der Laudatorinnen und Laudatoren: Maria Köstlinger, Lilian Klebow, Ex-Philharmoniker-Vorstand Clemens Hellsberg, Herbert Lippert, Dirk Stermann, Florian Scheuba.

Persönlichkeiten aus der österreichischen Sportwelt

Angeführt von ÖFB-Präsident Dr. Leo Windtner bildeten die Fußballer natürlich die größte Gruppe unter den Top-Gästen. Mit dabei aus der Welt des Sports Salzbug-Coach Marco Rose und sein Goalie Alexander Walke, die beiden Rapidler Dejan Ljubicic und Steffen Hofmann, Kult-Trainer Paul Gludovatz, der Ex-Rapidler und Roma-Legionär Michael Konsel, Philipp Zulechner, Vienna-Kapitän und Sportberater Markus Katzer, Austrias Technischer Direktor Ralf Muhr, ORF-Sportchef Hans Peter Trost, Wacker Innsbruck-Spieler Stefan Rakowitz, Altach-Präsident Karlheinz Kopf und „sein“ Tormann Andreas Lukse, der Ex-Profi und nunmehrige VdF-Mitarbeiter Oliver Prudlo, der ehemalige Austria-Kapitän Manuel Ortlechner, GAK-Legende Gregor Pötscher, Wolfgang Knaller, Christopher Dibon, die drei Referees Harald Lechner, Rene Eisner, Christian-Peru Chiochira, BMX-Prorider Senad Grosic, Handball-Legende Conny Wilczinski, Ski-Weltmeisterin Lizz Görgl, Schauspieler Alexander Jagsch, Beachvolleyballer Clemens Doppler und der ehemalige Präsident der Arbeiterkammer Rudi Kaske.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

2:1 Rapid Wien erkämpfte sich den ersten Heimsieg

Rapid Wien siegte gegen Wacker Innsbruck mit Müh und Not. Somit ist die Liga-Krise mit 2:1 beendet.

Wien. Mit fünf Umstellungen im Vergleich zum 3:1 Erfolg gegen Steaua Bukarest gingen die Grün-Weißen in das Spiel. Für die erste Torchance brauchte Rapid Wien 17 Minuten, Veton Berisha scheiterte an den Innsbrucker Torhüter Christopher Knett.

Eine Minute darauf durften die 17.400 Zuschauer im Weststadion erstmals jubeln, nämlich Kapitän Stefan Schwab nickte nach Thomas Murg Flanke zum 1:0 (18. min.) ein. Die Hütteldorfer in Fühung jedoch in der Minute 25 im Glück: Zlatzko Dadic spitzelte den Ball an Richard Strebringer vorbei, Marvin Potzmann rettete mit einem sehenswerten Abwehr auf der Torlinie. Dann konnte sich der Tiroler Torhüter Christopher Knett auszeichnen: zuerst gegen Andrei Ivan (38. min.) und 49 Sekunden nach der Pause gegen Philipp Malicsek.

Entscheidung

Die mangelnde Torchancenauswertung der Wiener sollte beinahe zum Verhängnis werden. Denn Rapid Wien agierte in der Folge ungenau, mit vielen Fehlpässen. Wacker Innsbruck optisch überlegen, erzeugte aber zu wenig Gefahr. So nützte Rapid Wien die Gelegenheit und machte aus dem Nichts das 2:0: Deni Alar knipste den Ball nach kurzer Abwehr von Torhüter Christoper Knett dennoch in die Maschen.

Die Tiroler gaben aber nicht auf: zuerst scheiterte Daniele Gabriele noch an Richard Strebinger (83. min.), dann traf Christoph Freitag zum 2:1 (89. min.). Rapid Wien beendet somit die Ligakrise und kann mit positiver Einstellung nach Bukarest reisen.

O-Ton:

  • Rapid – Coach Gorgan Djuricin: „Ohne Richard Strebinger geht dieses Spiel anders aus. So macht er sich interessant für viele Klubs. Und so viele Torchancen nicht zu nutzen, dass können wir uns gegen Bukarest nicht erlauben. Da müssen die Pässe besser zu Ende gespielt werden.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: SPORTREPORT

Rapid Wien hat die ersten Schritte zur Europa League erfolgreich absolviert

  • 3:1 – Rapid Wien gewinnt gegen Steaua Bukarest
  • Fan-Proteste für die sportliche Führung nicht nachvollziehbar!

Wien. Vor 19.300 Zuschauern gelang den Grün-Weißen mit dem 3:1 Heimsieg gegen Steaua Bukarest im Europa League Play-off der erste erfolgreiche Schritt zur Gruppenphase.

Ein solides Rückspiel fehlt Kapitän Stefan Schwab und seinen Kollegen noch um auch im Herbst wieder auf der internationalen „Fußballbühne“ aufzeigen zu können. Und die Vereinsführung rund um Fredy Bickel können sich über 8 Millionen Euro als sehr nette Einnahme freuen!

Zum Spiel: Rapid Wien Coach Goran Djuricin bot die gleiche Startelf auf, wie zuletzt gegen Slovan Bratislava. Christoph Knasmüller gelang aus einem gutem Spielzug schon in der 4. Minute die 1:0 Führung.

Etwas später servierte er seinen Mannschaftskollegen Mario Sonnleitner den Ball zielgenau auf seinen Kopf, der diesen Versuch zum Einnicken in das eckige Netz prompt nutzte zum 2:0 (39. min.)

Zu Beginn der zweiten Hälfte nutzen die Rumänen die Chance sofort das Spiel auf 2:1 zu verkürzten durch Harlem-Eddy Gnohèrè (47. min.) Doch die Wiener schlugen prompt zurück mit dem Kapitän Stefan Schwab der zum 3:1 traf. (49. min.)

Gegen Ende des Spieles hatte Steaua Bukarest durch Florinel Coman (90. min.) und Sandu Romario Benzar (91. min.) noch Chancen, trafen aber nur zwei Mal das Aluminium.

O-Töne:

Rapid Wien Coach Goran Djuricin nach dem Spiel in der Pressekonferenz

Die Fan-Proteste nach dem 2:0 sowie über das Transparent: „GOGO RAUS!“, wollte der Rapid Wien – Coach Goran Djuricin nicht nach dem Spiel besprechen und einen Tag danach dazu: „Ich habe mich darüber schon ein bisschen gewundert. Es ist nicht immer leicht die Spieler so umzustrukturieren das sie „GEIL“ auf das Spiel sind, spielen zu dürfen.“

…Kapitän Stefan Schwab zeigt viel Sicherheit am Ball.

Rapid Wien Kapitän Stefan Schwab:

„Ich habe die „Gogo raus“-Rufe nicht gehört. Die Situation ist nicht einfach. Wir wollen die Lage beruhigen. Und wir müssen im Rückspiel aufpassen, die Rumänen können zu Hause gewaltig Druck erzeugen.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

Ein besonderer Europacup-Abend mit „Endstation Hütteldorf“

  • 4:0 – Rapid Wien gewinnt gegen Slovan Bratislava
  • Wiener im Play-off der Europa League – jetzt gegen Steaua Bukarest
…das Transparent des Abends „Endstation Hütteldorf“

Wien. „Ende gut alles gut.“ Als einzige österreichische Mannschaft steht Rapid Wien im Play-off der Europa League. Nach der 1:2 Niederlage in Bratislava schossen die Grün-Weißen die Slowaken vor 17.800 Zuschauern mit 4:0 ab.

Spieler des Abend war Christoph Knasmüllner, der 3 Tore erzielte. Beim 1:0 (3. min.) waren noch nicht alle Zuschauer im Allianz Stadion. Die Slovan-Fans hatten die öffentlichen Verkehrsmittel lahm gelegt, sodass einige Fans zu Fuß ins Stadion gehen mussten.

Beim 2:0 des Spielmachers in Minute 79 bebte das Allianz Stadion. Thomas Murg erhöhte auf 3:0 (84. min.). Dem Schlusspunkte setzte Christoph Knasmüllner (94. min.) „Unglaublich! Wir haben heute alles gut gemacht. Für Slovan war hier heute nichts zu holen“, jubelte er.

Freilich: Beim Spielstand von 1:0 waren die Slowaken den Ausgleich mehrmals nahe, zum Glück hatte Torhüter Richard Strebinger einen sehr guten Tag und vereitelte einige Top-Chancen von Slovan Bratislava.

Nach dem zweiten Tor legte Rapid Wien die Unsicherheit ab. Die letzte Hürde in die Europa League Gruppenphase einzuziehen wartet jetzt kommenden Donnerstag gegen Steaua Bukarest. Die Rumänen eliminierten das kroatische Team „Hajduk Split in zwei Spielen.

Rapid Wien Coach Goran Djuricin meinte zum Spielverlauf zum Abschluss: „ Die Mannschaft hat gezeigt, was wirklich in ihr steckt. Wir hatten aber auch sehr viel Glück, das Slovan Bratislava die Tore nicht gemacht hat. Ein DANKE an die Fans: Das waren 95 Minuten Gänsehaut pur“, jubelte er.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © AustrianNews.eu

0:0 „Das war einfach ein grottenschlechtes Spiel und nicht spritzig genug“

  • Schwache Leistung beim 0:0 gegen den Wolfsberger AC
  • „Gogo raus!“ – Rufe der Grün-Weißen Fans

Wien. Bei Rapid Wien ist nach drei Bundesligarunden die Stimmung am Tiefpunkt angekommen. Ein Unentschieden 0:0 gegen den Wolfsberger AC im zweiten Pflichtheimspiel wieder keine drei Punkte eingesammelt, stattdessen eine Leistung was für einen Grün-Weißen Spieler unwürdig ist!

Ab der 16. Minute begannen die Fans mit den ersten Pfiffen und nach dem Schlusspfiff war es dann schon ein „Pfeif-Konzert.“

Den Fans ärgerte es vor allem wie die Art und Weise wie die Spieler in das Spiel hineingegangen sind. Ohne richtigen guten zu Ende spielenden Zug zum Tor. Abgesehen von ein paar läuferischen Aktionen wie in Minute 7 von Veton Berisha glänzte man 90 Minuten einfach zu wenig. Die Kärntner dagegen traten spielfreudiger und mutiger auf wie beispielsweise Marcel Ritzmeier der nur an Torhüter Richard Strebinger scheiterte. Das 0:0 ein schmeichelhaftes Ergebnis am Ende und das noch mit Glück!

„Wir waren grottenschlecht. Ich muss bei den Fans entschuldigen“, meinte Rapid Wien Trainer Goran Djuricin bei der anschließenden Pressekonferenz im Allianz Stadion. „Ich muss mich da selbst an der Nase nehmen, ein bis zwei Torchancen und diese Möglichkeiten nicht gut in der Box zu Ende gespielt, dass ist nix.“

Gogo – Rauswurf von den Fans

„Gogo raus, Gogo raus! Nach dem zweiten blamablen Heim – Unentschieden in Serie forderte der Block West den Rauswurf von Trainer Goran Djuricin.

Abschluss Pressekonferenz mit Christian Ilzer, Peter Klinglmüller sowie Goran Djuricin (v.l.n.r.)

O- Töne:

  • Rapid Wien Coach Goran Djuricin:
    „Ich verstehe den Unmut der Fans. Diese Leistung ist mit nichts zu entschuldigen, ich bin richtig angefressen!“
  • Wolfsberger AC Coach Christian Ilzer:
    “Wir haben ein sehr gutes Auswärtsspiel abgeliefert mit klaren Torchancen für uns und wenn meine Spieler mit dem Ergebnis unzufrieden sind – da wäre sogar noch mehr für meine Mannschaft möglich gewesen.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

Beach-Wickies gewinnen Vienna Major 2018

Was Anders Mol & Christian Sørum derzeit in den Sand zaubern, lässt selbst hartgesottene Experten mit der Zunge schnalzen: Die Norweger, erst 21 und 22 Jahre alt, dominierten das A1 Major Vienna presented by Swatch auf eine Art und Weise, wie man es in dem Sport selten zuvor erlebt hatte.

Weder im Halbfinale (21:18, 21:18 gegen die Routiniers Brouwer & Meeuwsen aus den Niederlanden) noch im Endspiel gegen die sensationell starken Polen Michael Bryl & Grzegorz Fijalek (21:12, 21:17 in 40 Minuten) gaben sich Mol & Sørum auch nur die geringste Blöße und verlängerten ihre unfassbare Serie auf 19 Siege. Seit dem 7. Juli in Espinho/Portugal sind sie ungeschlagen. Nach Gold beim Swatch Major Gstaad und der EM in Den Haag (NED) feierten sie nun ihren bislang größten und wertvollsten Triumph.

Was die beiden Feschaks aus dem hohen Norden, die beim #ViennaMajor nur einen einzigen Satz im Achtelfinale gegen die Brasilianer Ricardo/Guto verloren, außerdem im Sturm eroberten, sind die Herzen der Wiener Fans. In der neuerlich randvollen Red Bull Beach Arena feierten 8000 ausgelassen die Doppler/Horst-Bezwinger, ihre neuen Helden, bereits bestens bekannt vom Fotoshooting auf dem Riesenrad.

Auch das geht in die Historie ein: Die Donauinsel erlebte gestern den allerersten Beach-Tag, an dem kein österreichisches Team im Einsatz war – und dennoch pilgerten Zig-Tausende ab dem Vormittag auf das Veranstaltungsgelände. Auch eine kurze Unterbrechung wegen einer Unwetter-Warnung von UBIMET tat da der grandiosen Gänsehaut-Stimmung und einer traumhaften Beach-Party am frühen Sonntagnachmittag keinerlei Abbruch.

Bronze für Katar, Nr.1 für Norwegen

Platz 3 Cherif & Tijan (Katar)
Foto: © Andreas Prochaska

Ein weiterer Meilenstein für Anders Mol & Christian Sørum: Denn durch die Niederlage der Niederländer erobern die Norweger als Draufgabe nun auch noch an die Nr. 1 in der Weltrangliste!

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

Erstes Pflicht-Heimspiel der Grün-Weißen: 1:1 „Wie gewonnen – so zerronnen“

  • Rapid Wien fällt ins „alte Leistungsschema!“
  • So eine Leistung wird auch gegen Slovan Bratislava nichts bringen

Wien. Neuzugang Mateo Barac leitete den Angriff ein, schickte Boli Bolingoli, dessen Flanke köpfelte Stefan Schwab zurück und Christoph Knasmüllner riss sein Torschuss ab …

…der Ball fiel Deni Alar genau vor die Beine und der Teamstürmer machte das, wofür er zurück nach Wien Hütteldorf geholt wurde: Er netzte ein! Aus sechs Metern schob der 28-Jährige den Ball sicher ein. (35. min.).

Es sieht nach länger Zeit so aus als wäre es das Highlight gewesen in der ersten Halbzeit im schwül drückenden Allianz-Stadion. Dabei hatte Rapid Wien das Vorhaben, die Leistung an das tolle Ergebnis in der Vorwoche gegen Admira Wacker (0:3 Erfolg) fortzufahren. Mit einer Änderung, nämlich das Mario Sonnleitner ersetzte Maximilian Hofmann, den die Wade zwickte.

Die Voralberger sind aber nicht so wie die Südstädter, diese standen besser und kompakter vor allem im Abwehrverhalten. Deshalb taten sich die Grün-Weißen trotz prozentmäßig bessern Ballbesitz enorm schwer.

Als es Christoph Knasmüllner gelang die engmaschige Abwehrkette der Niederösterreicher einmal zu öffnen spitzelte Samuel Oum Gouet den Deni Alar noch den Ball weg. (29. min.) Und in der 35. Minute fehlte Stefan Schwab bei einem Volley Präzision, Andrei Ivan in der 43. Minute dann alleine vor Torhüter Andreas Lukse die Kraft.

So war die Pausenführung letztendlich glücklich. Nicht, weil Mateo Barac in Manfred Fischers Schuss (19. min.) rutschte, sondern weil dem Kroaten auch einmal der Ball an den Arm sprang – da blieb der Elfmeterpfiff (45. min.) aus.

In der zweiten Halbzeit übernahm Cashpoint Altach plötzlich das Spiel – Kommando. Rapid Wien agierte viel zu passiv, mit angezogener Handbremse, verschleuderte die Bälle im Spielaufbau.

Trainer Goran Djuricin reagierte, brachte Veton Berisha für Andrei Ivan (62. min.), erhoffte sich dadurch mehr Dampf.

Doch Christoph Knasmüllner setzte den Stanglpass des Norwegers an die Innenstange (76. min.). Was sich schließlich rächte. Wie so oft durch Routinier Hannes Aigner. Den Mateo Barac im Rücken übersah, das 1:1 (88. min.) köpfelte.

 

Erst jetzt wachten die Grün-Weißen auf: Christoph Knasmüllner überhob Torhüter Andreas Lukse, aber setzte den Ball, von Jan Zwischenbrugger behindert, aus zwei Metern an die Stange (90. min.). Danach köpfelte Deni Alar nach einer weiteren Torchance für Rapid Wien über das Tor.

O-Töne:

  • Coach Goran Djuricin:
    „Wir haben den Sieg nicht verdient. Vielleicht waren wir uns zu sicher, wir sind zu lässig aufgetreten. Das darf nie passieren.“
  • Kapitän Stefan Schwab:
    „In der ersten Halbzeit hatten wir alles unter der Kontrolle. Dann sind wir zu passiv geworden und konnten den Schalter nicht mehr umlegen. So muss ma‘ halt ein 1:0 hinunterspielen – wir haben um das Tor gebettelt und jetzt ist die Aufbruch – Stimmung dahin.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © SPORTREPORT

Unwetter auf der Donauinsel sorgte für Spielabbruch

Eine Gewitterfront wurde am Donnerstag zum Spielverderber beim A1 Major Vienna pres. by Swatch. Um 16 Uhr musste das Veranstaltungsgelände aus Sicherheitsgründen geräumt werden. Der Spielbetrieb wurde schließlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf den Side Courts noch einmal aufgenommen.

Der Auftritt von Jörg Wutzl & Simon Frühbauer dauerte da leider nur ein paar Minuten: Sie mussten sich in der auf dem Center Court beim Stand von 23:23 im zweiten Satz unterbrochenen Partie den Tschechen Perusic/Schweiner 16:21, 23:25 geschlagen geben und schieden somit aus (Platz 25).

Martin Ermacora & Moritz Pristauz sowie Robin Seidl & Philipp Waller sind weiter!

Erfolgreich hingegen schlugen sich die Qualifikanten Seidl &Waller in der „Verlängerung“: Sie besiegten auf dem Side Court die Schweizer Heidrich/Gerson 22:20, 21:19 und schafften den Aufstieg in die Zwischenrunde.

Moritz Pristauz und-Martin Ermacora jubeln über den Sieg!
Foto: © Beach Majors

Da stehen auch Ermacora & Pristauz, obwohl sie am Abend gegen die Russen Liamin/Krasilnikov mit 18:21, 19:21 den Kürzeren zogen.

Am Vormittag hatten Martin Ermarcora & Moritz Pristauz noch eine der besten Partien ihrer Karriere geliefert. Beim glatten 21:17, 21:16 waren sie gegen die zweifachen italienischen Europameister Nicolai/Lupo über sich hinausgewachsen und hatten somit die Basis gelegt für den Aufstieg.

Dichtes Programm am Freitag

Aufgrund des Abbruchs am Donnerstabend wird am Freitag der Spielbetrieb auf allen Plätzen um 10.30 Uhr aufgenommen. Erste Partie in der Red Bull Beach Arena: Tobias Winter & Julian Hörl gegen die Polen Fijalek/Bryl. Die Österreicher kämpfen nach der 9:21, 18:21-Niederlage gegen Mol/Sørum (NOR) um den Verbleib im Turnier.

Im Anschluss (11.30 Uhr) spielen die Vizeweltmeister Clemens Doppler & Alex Horst gegen Tijan/Cherif aus Katar um den Gruppensieg und den direkten Aufstieg ins Achtelfinale. Im ersten Spiel hatten sich Doppler/Horst knapp mit 18:21, 21:13, 15:10 gegen die Kanadier Pedlow/Schachter durchgesetzt.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Beach Majors

Seidl/Waller qualifizieren sich für den Hauptbewerb!

Seidl/Waller schaffen Sensation!

Denkwürdige Leistungen am ersten Tag des A1 Major Vienna pres. by Swatch: Robin Seidl/Philipp Waller, die nach Baden, Haiyang/China und Tokio erst das vierte Turnier gemeinsam bestreiten, qualifizierte sich das fünfte österreichische Männerteam für den Hauptbewerb. Eine Premiere in der Geschichte der Beachvolleyball Major Series!

Nachdem sie sich am Dienstag in drei Sätzen gegen die Russen Sivolap/Yarzutkin durchgesetzt hatten, bekamen es Seidl/Waller in der zweiten Quali-Runde mit den starken Italienern Caminati/Rossi zu tun. Und gerade in diesem Match wurde wieder deutlich, wie wertvoll der Heimvorteil ist.

Vor vollen Tribünen schüttelte die Paarung aus Wien und Linz die Müdigkeit vom Vortag und vom Ausflug nach Japan ab und zeigte nach verlorenem ersten Satz (15:21) ihr ganzes Können. Nach einem souveränen 21:9 im zweiten Satz wehrten Seidl/Waller drei Matchbälle ab, um ihrerseits den ersten nach 47 Minuten zu nützen – 16:14.

O-Töne:

Philipp Waller: „Im Rückstand gewesen und eigentlich schon noch an den Sieg geglaubt und jetzt ist mit dem Publikum im Rücken noch vieles möglich!“

Robin Seidl: „Wir wollten beide unbedingt gewinnen, ich meine das möchte eh jedes Team, aber mit ein bisschen Strategie – Spiel, dazu machen wir uns immer eine Taktik aus, es geht zum Glück bis jetzt immer auf!“

Angriff der rotweißroten Beach-Armada

In den Gruppenspielen am Donnerstag sind somit fünf österreichische Teams im Einsatz. Neben Robbin Seidl/Philipp Waller waren Clemens Doppler/Alex Horst, als Nr. 7 gesetzt, Tobi Winter/Julian Hörl, Martin Ermacora/Moritz Pristauz und Jörg Wutzl/Simon Frühbauer bereits fix qualifiziert.

Mit besonderer Spannung wird die Rückkehr der Vizeweltmeister Doppler/Horst an die Stätte ihres größten Erfolgs erwartet. Ebenso wie der übrigen Beach-Elite steht ihnen am Freitag ein heißer Arbeitstag mit zwei Gruppen-Spielen bevor. Erste Gegner am Vormittag: Pedlow/Schachter aus Kanada.

Österreichische Damen auf dem 25. Platz

Für Österreichs Damen-Teams war in der Gruppenphase am Mittwoch leider Endstation. Nach Niederlagen gegen die Lettinnen Kravcenoka/Gaudina (16:21, 18:21) und die Finninnen Lahti/Parkkinen (18:21, 17:21) landeten Kathi Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig ebenso auf dem 25. Rang wie Nadine Strauss/Franzi Friedl, die zunächst gegen die topgesetzten Kanadierinnen Pavan/Humana-Paredes (17:21, 11:21), später gegen Larsen/Stockman aus den USA (14:21, 16:21) den Kürzeren zogen.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Beach Majors und AustrianNews

Kick-off zum #ViennaMajor 2018

Bei der Kick-off Pressekonferenz fiel auf der Donauinsel traditionell der Startschuss: Während auf den Side Courts das Qualifikationsturnier Fahrt aufnahm, lieferte Veranstalter Hannes Jagerhofer einen Vorgeschmack auf das A1 Major Vienna presented by Swatch in den kommenden Tagen.

Dem Veranstalter standen bzw. saßen Wiens Sportstadtrat Peter Hacker, Gernot Leitner, Präsident des Österreichischen Volleyballverbands, sowie A1-CEO Marcus Grausam zur Seite. Allesamt unterstrichen den herausragenden Stellenwert des #ViennaMajor – für die rotweißrote Sportszene und die Bundeshauptstadt. In diesem Zusammenhang bedankte sich Jagerhofer auch beim Bundesministerium für Öffentlichen Dienst und Sport für die großzügige Unterstützung.

Marcus Grausam, Anders Mol, Christian Sørum, (NOR) Alex Horst und Clemens Doppler sowie Hannes Jagerhofer (v.l.n.r.)

Die Beach-Elite und sportliche Schmankerl

Bei der PK mit in der Runde: Alle für den Hauptbewerb qualifizierten österreichischen Teams, sechs an der Zahl, und die Gewinner des Swatch Major Gstaad aus Kanada, Sarah Pavan/Melissa Humana-Paredes, sowie Anders Mol/Christian Sørum, die frischgebackenen Europameister aus Norwegen.

Wie bei den Damen sind auch bei den Herren die Top Ten der Weltrangliste vollzählig in Wien versammelt. Die Besonderheit bei den Herren: Erstmals in der Geschichte setzen die sich ausschließlich aus europäischen Teams zusammen. Bestes nicht-europäisches Paar sind die US-Amerikaner Lucena/Dalhausser (Nr. 11).

Eine arithmetische Finesse bedeutet die Tatsache, dass beim A1 Major Vienna presented by Swatch dennoch Evandro, der Wiener Weltmeister von 2017, mit seinem neuen brasilianischen Partner Vitor Felipe die Setzliste anführen. Evandros ehemaliger Teamkollege André Loyola tritt diesmal übrigens mit Olympiasieger Alison „Mammut“ Cerutti an.

So viele österreichische Teams wie noch nie!

Neben den Vizeweltmeistern Clemens Doppler/Alex Horst, als Nr. 7 gesetzt, bekommen Tobi Winter/Julian Hörl, Martin Ermacora/Moritz Pristauz und Jörg Wutzl/Simon Frühbauer ihre Chance im Hauptbewerb.

… die Mädels Lena Plesiutschnig und Kathi Schützenhöfer sind das rot-weiß-rote Hoffnungsteam bei den Damen.

Bei den Damen werden Kathi Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig aus österreichischer Sicht die besten Chancen eingeräumt. Ebenfalls im Hauptbewerb: Nadine Strauss/Franziska Friedl.

Insgesamt sind also 13 österreichische Teams am Start – Rekord!

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska