2:0! Rapid Wien schafft die Überraschung

• Veton Berisha und Stefan Schwab schießen die Tore
• Red Bull Salzburg kassiert die erste Bundesliga-Niederlage


Wien. Rapid Wien’s Wunsch noch in die Meistergruppe, das heißt unter die Top 6 sich zu qualifizieren, lebt nach dem Überraschungssieg wieder.

 Vor 19.400 Zuschauern im Allianz Stadion gewinnen die Hütteldorfer, in der Überzahl, 2:0 und verkürzten den Rückstand auf die sechsplatzierte Austria Wien auf vier Punkte. „Das war ein kräftiges Lebenszeichen, das haben wir uns hart erarbeitet“, so der Mannschaftskapitän Stefan Schwab.

… Andre Ramalho erhält die gelb-rote Karte vom Schiedsrichter

Veton Berisha und Stefan Schwab mit Toren zum Erfolg.

Während die Salzburger die erste Niederlage in der laufenden Bundesligasaison kassierten, ist es für die Wiener der erste Heimsieg gegen den Meister seit April 2014, fast nach fünf Jahren.

Ausschlaggebend ein Blackout von Red Bull Verteidiger Andre Ramalho. Der flog in Minute 54 mit der Gelb-Roten Karte vom Platz, weil er Schiedsrichter Robert Schörgenhofer den Vogel gezeigt hatte.

In Überzahl belohnten sich die Grün-Weißen für ihren zuvor betriebenen Aufwand. Zuerst köpfte Veton Berisha nach Flanke von Boli Bolingoli ein (65. min), dann sorgte Stefan Schwab mit einem Schuss aus 16 Metern für die Entscheidung in Minute 81.

…die Mannschaft auf den Weg zur Fankurve nach dem Spiel


O-Töne:

Pressekonferenz nach dem Spiel: Didi Kühbauer, Peter Klinglmüller sowie Marco Rose
  • Rapid Wien – Coach Didi Kühbauer: „Kompliment an meine Spieler, der Sieg gegen ein TOP-Team war nicht leicht. Das gibt uns Kraft für die nächsten Spiele. Mit Einsatz und Leidenschaft haben wir Defizite wettgemacht.“
  • RB Salzburg – Coach Marco Rose: „Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht. Es ist nicht leicht, immer so eine Intensität wie am Donnerstag beim Europacup Spiel zu liefern.“

    Bericht: Gernot Hohenwarter
    Fotos: © Andreas Prochaska

„Dancing Stars“ tanzten an

Die Anspannung, Vorfreude und auch Erleichterung war so manchem „Dancing Star“ ins Gesicht geschrieben. Immerhin ging es um den neuen (Tanz)Partner, mit dem man, wenn alles gut geht, bis zum großen Finale am 10. Mai 2019 Freud und Leid teilt. Den Ernst der Lage erkannten die Promis gleich im Anschluss, denn es ging sofort zur ersten Probe – Start der Show ist dann am 15. März um 20:15 Uhr auf ORF eins. Die Sendung steht heuer unter dem Motto „Großes Kino“ und will mit Filmmusik verzaubern.

Moderiert wird der Tanzklassiker von Mirjam Weichselbraun und Klaus Eberhartinger. Letzterer verpasste allerdings Kick off Event. „Klaus sitzt am Flughafen Leipzig fest,“ lachte Mirjam Weichselbraun. Neu an Bord ist Ramesh Nair er ist heuer für die Choreografien verantwortlich.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © ORF / Roman Zach-Kiesling

5:2 Rapid Wien schafft souverän den Einzug ins ÖFB-Cup Semifinale!

Wien. Erleichterung nach dem ansträngenden Europa League Spiel!

Die Mannschaft vom Dietmar Kühbauer gewann vor 12.700 Zuschauern souverän mit 5:2 gegen den TSV Hartberg.

Zu Einen eine Erleichterung zum dritten Mal in Folge den Einzug in das ÖFB-Cup Semifinale geschafft zu haben und zum Anderem eine gelungene Generalprobe vor dem Spiel im Giuseppe-Meazza-Stadion gegen Inter Mailand.

Führungswechsel im Spielaufbau.

Im Vergleich zum Spiel am vergangenen Donnerstag begannen die „Grün-Weißen“ mit sechs Änderungen an der Startelfformation. Rapid Wien begann das Spiel mit viel Selbstvertrauen, sodass Thomas Murg in der 33. min., Mario Sonnleitner in der 34. min. und Philipp Schobesberger in der 35. Minute mit schönen Chancen an dem steirischen Torhüter Rene Swete scheiterten.

In der 42. Minute war dann der Bann gebrochen, sodass nach dem Hartberger Fehler spielte Andrija Pavlović auf Thomas Murg und dieser netzte zum 1:0 ein!

…beeindruckende Ballführung von Thomas Murg (rechts) gegen Philipp Siegl (links)


Aufschwung weiter in der zweiten Hälfte!

Dieses Erfolgserlebnis nahmen die Hütteldorfer auch in die zweite Hälfte mit und dominierten weiter das Geschehen am Rasen.

So spielte Philipp Schobesberger auf Andrija Pavlović und so entstand das 2:0 (50. min.) Prompt traf Maximilian Hofmann nach Thomas Murg’s Flanke zum 3:0 (52. min.) zur Spielentscheidung.

Danach legten die Wiener einen Schongang im Spielverlauf ein und so kam es zu einigen „Schlampigkeitsfehlern, “ sodass Manuel Martic ein Eigentor (69. min.) fabrizierte.

…die beiden Doppeltorschützen Thomas Murg (Nr. 10) und Andrija Pavlović sowie Kollegen beim Jubeln.

Andrija Pavlović stellte in der 74. Minute mit dem Kopf auf 4:1 Danach verkürzte Siegfried Rasswalder noch einmal auf 4:2 in Minute 82. Und Thomas Murg schoss die Hütteldorfer zum Abschluss in Minute 91 noch zu einen 5:2 Endergebnis – das ausreichend Selbstvertrauen für das Mailand Spiel bringen sollte.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © www.austriannews.eu

0:1 Wunder blieb aus, Rapid Wien muss auf Rückspiel hoffen.

Wien. 0:1 – Die „Grün-Weiße“ Mannschaft mit Ihrer Beton-Taktik führte nicht zum Erfolg.

Mutlose Hütteldorfer verloren das Hinspiel in der Europa League gegen Inter Mailand mit 0:1. Das einzige Tor vor 23.850 Zuschauern im ausverkauften Allianz Stadion erzielte Lautaro Martinez per Foulelfmeter (39. Min.).

Elfmetertorschütze Lautaro Martinez (Trikot 10)

Manuel Thurnwald hatte zuvor den Stürmer im Strafraum zu Fall gebracht. Im Rückspiel in einer Woche benötigt Rapid Wien zumindest ein Tor. Dafür müssen aber die Hütteldorfer in Mailand aber mutiger auftreten.

Beim Spiel in Wien verzichtete Trainer Didi Kühbauer in der Startformation auf Philipp Schobesberger, Thomas Murg und Christoph Knasmüllner. Solospitze Veton Berisha sollte es richten.

Die Hütteldorfer gaben in der ersten Hälfte keinen Torschuss ab.(Ballbesitz: 28:72 %). Die einzigen Nadelstiche setzte das Rapid Wien Ärzte Team bei Mario Sonnleitner. Er erlitt nämlich ein böses Cut, musste genäht werden.

Nach der Pause brachte Dietmar Kühbauer erst Philipp Schobesberger, dann Christoph Knasmüllner. Und diese Einwechslung hätte mit seiner ersten Ballberührung fast den Ausgleich erzielt. Doch Inter Mailand Torhüter Samir Handanovic drehte den Ball über die Latte.

Es blieb die einzige Chance für die „Grün-Weißen.“ Die italienische Mannschaft tat nur das Notwendigste, das reichte völlig aus. Auch das Fehlen von Starstürmer Mauro Icardi half den Hausherren wenig. Ausgerechnet sein Ersatzmann schoss das Goldtor.

O-Töne:
– Rapid Wien Coach Didi Kühbauer: „Wir wollten kompakt stehen, das ist gelungen. Es war ja Inter Mailand am Platz und nicht irgendeine Mannschaft. Jetzt müssen wir in Italien das Unmögliche möglich machen.“

– Inter Mailand Coach Luciano Spalletti : „Der Platz war schwer bespielbar, wir konnten den Ball nicht so laufen lassen, wie wir das gerne gehabt hätten. Der Rasen hat uns durchaus Probleme bereitet. Er ist zwar erst vor kurzem erneuert worden, aber wir sind es nicht gewohnt, auf so einem Platz zu spielen.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © www.austriannews.eu

Didi Kühbauer: „Kadertechnisch ist es enger geworden.“

Wien. „Im Frühjahr wird eine andere Mannschaft auf dem Platz stehen.“ Mit diesem Versprechen verabschiedete sich Rapid Wien Trainer Dietmar Kühbauer nach dem historischem 1:6 Debakel gegen Austria Wien vor 58 Tagen in die Winterpause.

Fünf Wochen hatte der 47-Jährige nun Zeit, um dem grün-weißen Team neues Leben einzuhauchen.
Der Europa League Hit gegen Inter Mailand, kommenden Donnerstag, wird erst genaue Aufschlüsse geben. „Wir haben in der Vorbereitung alles durchziehen können. Jeder Spieler wollte beweisen, dass er in die Startelf gehört,“ sagt Kühbauer.

Mario Sonnleitner meinte zum Inter Mailand – Spiel: „Wenn wir aggressiv gut mitspielen, ist ein gutes Ergebnis durchaus möglich.“ 

„Kadertechnisch hat man gesehen, dass es enger geworden ist.“

24 Spieler stehen dem Rapid Wien Coach aktuell zur Verfügung. Mit dem Rückkehrer Srdjan Grahovac und Aliou Badjj (wartet noch auf seine Spielgenehmigung) sind zwei neue im Team. Vor allem die Last-Minute-Verpflichtung des senegalesischen Angreifers sorgte für Aufsehen. „Alle wussten, das wir einen Stürmer holen müssen und unter Zeitdruck stehen,“ erzählte Sportdirektor Fredy Bickel. „Viele Agenten haben unsere Lage ausgenützt. Ohne diese Probleme wäre es ruhiger und einfacher im Winter gewesen.“

Einen weiteren Neuzugang präsentierte der Verein ebenso als Premiumpartner den Sponsor OMV!

Bericht: Gernot Hohenwarter
Foto: © www.austriannews.eu

Österreich verliert das Duell auf Augenhöhe.

Je ein Sieg von Dennis Novak und des Doppels Oliver Marach/Jürgen Melzer war zu wenig – nach dem 2:3 gegen Chile in Salzburg spielt das Daviscup-Team im September um den Klassenerhalt in der Weltgruppe.

Salzburg. Um einen Hauch verpasste die österreichische Tennis-Nationalmannschaft die Teilnahme am Weltgruppen-Finalturnier, das von 18. bis 24. November in Madrid über die Bühne gehen wird. Das Daviscup-Team verlor in der ausverkauften SalzburgArena vor 4500 Zuschauern gegen Chile 2:3 und muss im September um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner wird am 6. Februar zugelost.

Nachdem Dennis Novak am Freitag einen Punkt gegen Chile erobert hatte, unterlag der 25-jährige Niederösterreicher am zweiten Tag dem favorisierten Nicolas Jarry nach hartem Kampf und Abwehr von sechs Matchbällen 4:6, 6:3, 6:7 (2). Zuvor hatte das routinierte Doppel Oliver Marach/Jürgen Melzer gegen Hans Podlipnik/Marcelo Barrios im Entscheidungssatz ein 1:4 wettgemacht und 6:4, 2:6, 7:5 gewonnen.

Dem 19-jährigen Debütanten Jurij Rodionov fiel die undankbare Rolle zu, im entscheidenden Spiel antreten zu müssen. Der Niederösterreicher, der nach der Absage von Dominic Thiem eingesprungen war, hatte gegen Christian Garin keine Chance – 2:6, 1:6.

… Marcelo Rios und Nicolas Massu (v.l.n.r.) bei der Taktikbesprechung.

„Klar bin ich enttäuscht wie alle anderen“, sagte Kapitän Stefan Koubek nach der vierten Niederlage gegen Chile im vierten Aufeinandertreffen. „Wir hatten die Chancen bei Dennis. Und Jurij ist 19 Jahre jung, das muss man verstehen. In Summe waren die Chilenen ums Älzerl besser.“

Jurij Rodionov war bitter enttäuscht. „Es war das größte Spiel meiner Karriere. Ich war aber noch nicht bereit dafür, diese wichtige Rolle des zweiten Einzelspielers auszufüllen. Ich konnte mit der Situation nicht umgehen, das entscheidende Match für mein Heimatland zu spielen. Ab jetzt kann es nur besser werden.“
Dennis Novak hatte „an meinem Spiel wenig auszusetzen“. Er habe um jeden Punkt gefightet. „Es gab nur ein, zwei Bälle im Tiebreak, die nicht sein hätten müssen. Vergessen darf man aber nicht, dass Chile mit zwei Top-100-Spielern im Einzel angetreten ist, sie wir nicht haben.“

Für Jürgen Melzer war das Ergebnis „extrem enttäuschend. Unterm Strich waren wir ein Tiebreak vom Finalturnier in Madrid weg. Aber Dennis kann man keinen Vorwurf machen. Jarry war am Ende einfach zu gut“.

ÖTV-Präsident Werner Klausner hätte die österreichische Tennis-Nationalmannschaft freilich auch lieber als Teilnehmer am Weltgruppen-Finale gesehen. „Die Burschen haben, unterstützt vom tollen Salzburger Publikum, alles gegeben, alles aus sich rausgeholt. Chile ist als Favorit gestartet und hat die besseren Ranglistenpositionen bestätigt. Wir haben sie bis zum Schluss gefordert, es war ein Duell auf Messers Schneide.“ Dennis Novak habe sensationell gespielt, Jurij Rodionov sei eine Riesenhoffnung für das österreichische Tennis. „Ich freue mich auf viele weitere Daviscups mit ihm“, sagte Klausner, der auch die Abwesenheit Dominic Thiems ansprach. „Einen Top-Ten-Spieler kann keine Nation der Welt vorgeben.“

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska

Dennis Novak stellt gegen Chile auf 1:1

Österreichs Daviscup-Team darf weiter auf die Qualifikation für das Weltgruppen-Finale hoffen.

Salzburg. Nach dem tapferen, aber glücklosen Auftritt von Debütant Jurij Rodionov, besiegte der großartig aufspielende Dennis Novak Christian Garin glatt in zwei Sätzen. Das Resümee nach Tag eins des Daviscup-Play-off-Duells zwischen Österreich und Chile in der SalzburgArena ist, das es 1:1 steht. Nach dem der 19-jährige Debütant Jurij Rodionov 5:7, 5:7 gegen Nicolas Jarry verloren hatte, besiegte der 25-jährige Dennis Novak den Chilenen Christian Garin 6:4, 6:4.

… Jurij Rodionov im Kurzgespräch mit Coach Stefan Koubek (v.l.n.r.) während des Spiels

Der Samstag wird um 13 Uhr mit dem Doppel eingeläutet, für Österreich werden die Grand-Slam-Turniersieger Oliver Marach und Jürgen Melzer antreten. Im Anschluss stehen zwei Singles auf dem Spielplan, das erste davon bestreiten Dennis Novak und Nicolas Jarry.
 
„Für mich war am wichtigsten, dass ich immer daran geglaubt habe. Ich habe gewusst, er wird viel zurückbringen, daher musste ich aggressiv sein“, sagte Dennis Novak über seinen Game-Plan, der prompt aufging: „Ich habe alles reingelegt.“ Lob kam auch von Kapitän Stefan Koubek: „Dennis hat den Ball sensationell am Schläger. Es ist faszinierend, wie er im Daviscup aufblüht.“ Der Niederösterreicher hatte schon in Moskau und gegen Australien in Graz gepunktet. Sein Anteil, dass Österreich knapp vor der Qualifikation für das Weltgruppen-Finale in Madrid steht, ist ein riesiger.

Dennis Novak ging cool mit dem Status der Nummer 1 im Team um, packte Weltklasse-Schläge aus, die die 4500 Zuschauer in der SalzburgArena in Verzückung versetzten. „Egal, ob ich eins oder zwei bin, jeder hat gleiche Aufgabe, und die ist es, Punkte für Österreich zu holen. Das ist mir gelungen.“

Die Erleichterung nach dem Ausgleich war groß. „Das war unser Ziel, alles ist im Lot“, sagte Stefan Koubek, der seine Mannschaft im Doppel in der Favoritenrolle sieht. Ob sich an der Ausgangslage etwas geändert habe? „Chile hat immer noch zwei Top-100-Spieler und wir nicht. Aber die Leistungen von Dennis und Jurij können uns schon zuversichtlich stimmen.“

Jurij Rodionov musste sich beim Erstantritt im Daviscup zwar dem favorisierten Nicolas Jarry geschlagen geben, dennoch war die Leistung des Niederösterreichers vielversprechend. „Ich habe mein Bestes gegeben. Alle haben mich gepusht, ohne meine Teamkollegen und die Fans wäre es bei Weitem nicht so knapp gewesen“, sagte Rodionov. Auch Kapitän Koubek attestierte Rodionov eine gute Leistung: „Er hat sich super verkauft. Man kann ihm nichts vorwerfen. Leider hat er die eine oder andere Chance ausgelassen.“

Klar sei er aufgeregt gewesen, von Nervosität war auf dem Platz allerdings keine Spur. Jurij Rodionov spielte variantenreich, punktete immer wieder dank des soliden, harten Service. „Am Ende hat seine größere Erfahrung den Ausschlag gegeben, er ist ja Top-50. In ein paar Jahren werde ich solche Matches aber gewinnen“, sagte der Weltranglisten-197.

Ehrung für Andreas Haider-Maurer

ÖTV-Geschäftsführer Thomas Schweda, ÖTV-Präsident Werner Klausner, Andreas Haider-Maurer und Kelly Fairweather von der ITF. (v.l.n.r)  Foto: Andreas Prochask

Andreas Haider-Maurer wurde am Freitag vor den Vorhang gebeten. Auf dem Center Court der SalzburgArena wurde der gebürtige Waldviertler (Niederösterreicher) für seine Verdienste im Daviscup geehrt. ÖTV-Präsident Werner Klausner und ÖTV-Geschäftsführer Thomas Schweda überreichten dem 31-Jährigen ein Collagen-Bild der Agentur GEPA-Pictures, auf dem die wichtigsten Momente im Teamdress abgelichtet sind. Auch der Daviscup-Fanclub stellte sich mit einem Foto-Geschenk ein. Haider-Maurer gab sein Debüt im Team 2010, er brachte es in elf Spielen auf beachtliche sechs Siege. Der letzte (erfolgreiche) Einsatz war 2015 in Kitzbühel gegen die Niederlande. Vor zwei Wochen gab AHM, die ehemalige Nummer 47 der Weltrangliste, aufgrund zahlreicher Verletzungen das Karriereende bekannt.

Bericht: Gernot Hohenwarter
Fotos: © Andreas Prochaska